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SIT bei Kindern: Was empfiehlt die neue Leitlinie?

  • 08.05.2015
  • Pharmaforum
Erschienen in:

Auszug

Die aktuelle S2k-Leitline zur spezifischen Immuntherapie (SIT) macht deutliche Aussagen zur Anwendung der SIT bei Kindern und Jugendlichen: Vor dem Hintergrund, dass die allergische Rhinitis der Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines allergischen Asthma bronchiale ist, weisen die Autoren darauf hin, dass sekundärpräventive Aspekte wie die Reduktion von Neusensibilisierungen und ein vermindertes Asthmarisiko wichtige Gründe sind, den Therapiebeginn bereits im Kindes- oder Jugendalter zu wählen [Allergo J Int 2014;23: 282–319]. Es sollen dabei bevorzugt Präparate eingesetzt werden, für die diese sekundärpräventiven Aspekte belegt wurden. Derartige Effekte konnten bislang nur für einzelne Präparate nachgewiesen werden. So gibt es einen Beleg für eine Asthmaprävention und eine entsprechende Zulassung durch das Paul-Ehrlich-Institut derzeit z. B. für ALK-depot-SQ-Pollenpräparate. Eine Prävention von Neusensibilisierungen liegt als zugelassene Indikation derzeit für ALK-depot-SQ-Milbenpräparate vor, und nur GRAZAX® hat eine europaweite Zulassung der nachhaltigen Verbesserung der Allergie, des sogenannten Disease-Modifying-Effektes, erhalten. …
Titel
SIT bei Kindern: Was empfiehlt die neue Leitlinie?
Verfasst von
Urban & Vogel GmbH
Publikationsdatum
08.05.2015
Verlag
Urban & Vogel
Erschienen in
Allergo Journal / Ausgabe 3/2015
Print ISSN: 0941-8849
Elektronische ISSN: 2195-6405
DOI
https://doi.org/10.1007/s15007-015-0828-5
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