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08.05.2019 | Skoliose | Leitthema | Ausgabe 6/2019

Der Orthopäde 6/2019

Ätiologie und Bedeutung von Wachstumsstörungen der Wirbelsäule

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 6/2019
Autoren:
Dr. D. Studer, C. Hasler

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Großteil der Wachstumsstörungen der Wirbelsäule ist erworben und deren Ätiologie noch immer unbekannt. Sowohl bei den Skoliosen als auch bei den sagittalen Profilstörungen kommen die idiopathischen Formen am häufigsten vor.

Ätiologie

Die Ätiologie ist multifaktoriell und neben genetischen, hormonellen und mechanischen Faktoren scheinen auch Stoffwechselkomponenten mitbeteiligt zu sein. Das Progressionsrisiko einer bestehenden Deformität ist während des pubertären Wachstumsschubs besonders hoch. Entsprechend sollten in dieser vulnerablen Phase regelmäßige klinisch-radiologische Kontrollen erfolgen. Neuerdings werden unter Berücksichtigung der in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse über den Zusammenhang von Wirbelsäulen- und Thoraxwachstum und der damit verbundenen Lungenreifung die Deformitäten weniger nach ihrer Ätiologie, als vielmehr nach dem Zeitpunkt der Diagnosestellung eingeteilt. Unter dem Begriff Early-Onset-Skoliosen werden dementsprechend alle Deformitäten der Wirbelsäule subsumiert, welche vor dem 10. Lebensjahr nachgewiesen werden.

Therapie

Bei Versagen der so lange wie möglich einzusetzenden konservativen Therapien sollten definitive Fusionen durch Verwendung wachstumslenkender operativer Techniken hinausgezögert und damit eine den Umständen entsprechend optimale Lungenfunktion angestrebt werden.

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