Diagnostik und Therapie der tumorbedingten Hyperkalzämie
- 03.04.2020
- Solide Tumoren
- CME-Topic
- Verfasst von
- PD Dr. P. G. Hemmati
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 4/2020
Zusammenfassung
Hyperkalzämie findet sich im klinischen Alltag regelmäßig. Zu den häufigsten Ursachen zählen primärer Hyperparathyreoidismus und Malignome wie solide Tumoren und hämatologische Neoplasien. Bei Erstgenannten ist die Hyperkalzämie mit fortgeschrittenem Stadium und schlechter Prognose verbunden. Wegen unspezifischer Symptome und Vorliegen von Komorbiditäten wird die Hyperkalzämie bei Patienten mit Tumorerkrankung häufig erst spät erkannt. Neben Ursachensuche mittels eines differenziellen Algorithmus steht die bedarfsgerechte Therapie der Hyperkalzämie im Vordergrund. Je nach Ausmaß, klinischer Symptomatik und Schnelligkeit der Entwicklung ist die Hyperkalzämie eine Notfallsituation. Zu den wichtigsten Therapiemaßnahmen gehören Rehydratation, Gabe von Bisphosphonaten sowie Glukokortikoiden bei steroidsensitiver Grunderkrankung und ggf. Rhythmusstabilisierung. Dieses und weitere klinisch relevante Aspekte der tumorbedingten Hyperkalzämie werden hier erörtert.
- Titel
- Diagnostik und Therapie der tumorbedingten Hyperkalzämie
- Verfasst von
-
PD Dr. P. G. Hemmati
- Publikationsdatum
- 03.04.2020
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Solide Tumoren
Hyperparathyreoidismus
Akutes Nierenversagen
Bisphosphonate
Akutes Nierenversagen
Hyperkalzämie
Onkologie
Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis - Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 4/2020
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-020-00217-4
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