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Diagnostik und Therapie der tumorbedingten Hyperkalzämie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hyperkalzämie findet sich im klinischen Alltag regelmäßig. Zu den häufigsten Ursachen zählen primärer Hyperparathyreoidismus und Malignome wie solide Tumoren und hämatologische Neoplasien. Bei Erstgenannten ist die Hyperkalzämie mit fortgeschrittenem Stadium und schlechter Prognose verbunden. Wegen unspezifischer Symptome und Vorliegen von Komorbiditäten wird die Hyperkalzämie bei Patienten mit Tumorerkrankung häufig erst spät erkannt. Neben Ursachensuche mittels eines differenziellen Algorithmus steht die bedarfsgerechte Therapie der Hyperkalzämie im Vordergrund. Je nach Ausmaß, klinischer Symptomatik und Schnelligkeit der Entwicklung ist die Hyperkalzämie eine Notfallsituation. Zu den wichtigsten Therapiemaßnahmen gehören Rehydratation, Gabe von Bisphosphonaten sowie Glukokortikoiden bei steroidsensitiver Grunderkrankung und ggf. Rhythmusstabilisierung. Dieses und weitere klinisch relevante Aspekte der tumorbedingten Hyperkalzämie werden hier erörtert.
Titel
Diagnostik und Therapie der tumorbedingten Hyperkalzämie
Verfasst von
PD Dr. P. G. Hemmati
Publikationsdatum
03.04.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 4/2020
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-020-00217-4
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