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Digitalisierung in der Schlafmedizin

  • 10.01.2025
  • Somnologie
  • Digitalisierung in der Pneumologie
Erschienen in:

Auszug

Die Prävalenz von Schlafstörungen steigt weiter an. Dies gilt auch für die obstruktive Schlafapnoe (OSA), die heute schon eine Volkserkrankung im Erwachsenenalter darstellt. Die Standardtherapie ist die nächtliche Überdrucktherapie (PAP), alternative Therapieverfahren stehen jedoch zur Verfügung und werden zum Teil auch von den Krankenkassen finanziert. Positive Therapieeffekte hängen von der Regelmäßigkeit und Intensität der Anwendung sowie der Qualität der Therapie ab. Es gibt Schnittstellenprobleme in der Versorgung, die zu langen Wartezeiten und Fehlversorgung führen und die Therapietreue beeinträchtigen. E‑ und M‑Health-Technologien bieten smarte Lösungen, etwa durch Sensoren, Apps und Telemedizin, um die Diagnostik zu vereinfachen und zu individualisieren sowie um Therapieabbrüche zu vermindern. Diese Methoden müssen in bestehende Versorgungsprozesse sinnvoll integriert werden, um sich langfristig in der Versorgung zu etablieren. …
Titel
Digitalisierung in der Schlafmedizin
Verfasst von
Prof. Dr. med. Christoph Schöbel
H. Woehrle
Publikationsdatum
10.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Pneumologie / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2731-7404
Elektronische ISSN: 2731-7412
DOI
https://doi.org/10.1007/s10405-024-00594-5
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