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Sonderberichte aus der Allgemeinmedizin

29.10.2020 | Rhinoconjunctivitis allergica | Sonderbericht | Onlineartikel

Allergenspezifische Immuntherapie - Evidenz für Nutzen von MATA bei Pollenallergikern

Eine allergenspezifische Immuntherapie (AIT) eröffnet Pollenallergikern die Chance, die belastenden Symptome deutlich zu reduzieren und den Verlauf der Erkrankung kausal zu beeinflussen. Eine neue Meta-Analyse der Daten zur AIT mit modifizierten Allergen-Tyrosin-Adsorbaten (MATA) belegt die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser aluminiumfreien Präparate bei Erwachsenen und Kindern.

Bencard® Allergie GmbH

22.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Vollspektrum-Cannabisextrakte und Cannabisblüten individuell einsetzen

Cannabis-basierte Medikamente werden von immer mehr Ärzten, die Schmerzpatienten betreuen, als wichtiger Baustein der Versorgung erkannt. Auch das Spektrum an Darreichungsformen und Zusammensetzungen wird breiter. Wo liegen deren Vor- und Nachteile? Und welche Zusammensetzungen – besonders im Hinblick auf das Verhältnis von Tetrahydrocannabinol (THC) zu Cannabidiol (CBD) – sind bei welchen Indikationen bzw. Patienten vorteilhaft?

Tilray Deutschland GmbH

09.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Entscheidungshilfe für die Cannabistherapie – Den passenden Wirkstoff finden

Cannabisbasierte Wirkstoffe können bei sehr verschiedenen schweren therapierefraktären Beschwerdebildern zu einer klinisch relevanten Symptomreduktion beitragen und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Die Wahl des für den Patienten und die Symptomatik passenden cannabisbasierten Wirkstoffs ist jedoch eine therapeutische Herausforderung. Das Vorgehen anhand eines definierten Entscheidungsalgorithmus kann hierbei hilfreich sein.

Spectrum Therapeutics GmbH

21.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Kausale Therapie bewährt sich in Studien und im Praxisalltag

Aufgrund eines genetischen Defekts kommt es bei der X-chromosomalen Hypophosphatämie (X-Linked Hypophosphatemia, XLH) zu einem chronischen Phosphatmangel. Die unzureichende Mineralisierung der Knochen führt zu vermindertem Wachstum und muskuloskelettalen Beschwerden. Seit Februar 2018 ist die kausale Therapie mit einem humanen monoklonalen Antikörper, bei pädiatrischen Patienten ab einem Jahr bis zum Schluss der Wachstumsfugen möglich. Aktuelle 64-Wochen-Daten einer Phase-III-Studie bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit. Der Antikörper war in der Studie außerdem der konventionellen Substitutionstherapie überlegen.

Kyowa Kirin GmbH

17.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Monoklonaler Antikörper greift direkt in Pathomechanismus ein

Die X-chromosomale Hypophosphatämie (XLH) bzw. Phosphatdiabetes ist eine seltene, X-chromosomal-dominante Erbkrankheit mit einer Prävalenz von 1:20.000. In etwa 20 % der Fälle kann sie auch spontan auftreten [1, 2]. Durch genetische Varianten im PHEX (phosphate regulating endopeptidase homolog X-linked)-Gen und dem daraus resultierenden Überschuss an FGF23 (fibroblast growth factor 23) kommt es zu einer Störung der Phosphathomöostase [3, 4]. Mit einem monoklonalen Antikörper ist seit 2018 ein Therapieansatz verfügbar, der an dem der XLH zugrunde liegenden Pathomechanismus ansetzt [5].

Kyowa Kirin GmbH

17.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Rachitis: Ursache erkennen und gezielt therapieren

Durch eine ausgeprägte Störung des Verhältnisses der Mineralien Kalzium und Phosphat kommt es längerfristig zu einer Rachitis. Pathogenetisch lassen sich zwei Formen unterscheiden: die kalzipenische und die hypophosphatämische Rachitis. Insbesondere die differenzialdiagnostische Abgrenzung der X-chromosomalen Hypophosphatämie (XLH) ist von Bedeutung, da mit einem monoklonalen Antikörper seit dem Frühjahr 2018 erstmals eine kausale Therapie zur Verfügung steht.

Kyowa Kirin GmbH

17.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Kausaler Therapieansatz bei der X-chromosomalen Hypophosphatämie

Die X-chromosomale Hypophosphatämie (X-linked Hypophosphatemia, XLH) ist auch als Phosphatdiabetes bekannt. Zu den vielfältigen, teilweise sehr schmerzhaften muskuloskelettalen Beschwerden gehören Deformierungen der unteren Extremitäten, Fatigue und (Pseudo-)Frakturen. Die Mobilität der Patienten mit XLH ist oft eingeschränkt. Die konventionelle symptomatische Therapie besteht aus der mehrmals täglichen oralen Phosphatgabe ergänzt mit aktiven Vitamin-D-Metaboliten. Die erste pathogenetisch ansetzende Therapieoption ist ein humaner monoklonaler Antikörper. Für die XLH-Therapie bei Kindern und Jugendlichen der Antikörper seit 2018 verfügbar; die Zulassungserweiterung für erwachsene Patienten wird erwartet.

Kyowa Kirin GmbH

19.08.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

COVID-19: Hochspezifischer IgG-Antikörpertest verfügbar

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und die daraus folgende COVID-19-Pandemie stellen eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Ein Fokus liegt auf der Antikörpertestung. Ein neuer hochsensitiver und hochspezifischer IgG-Antikörpertest weist eine zurückliegende COVID-19-Erkrankung zuverlässig nach.

Abbott GmbH

08.06.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Medizinisches Cannabis - Vollspektrum-Cannabisextrakte für eine einfache, orale, langwirksame Therapie

Cannabisextrakte haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des therapeutischen Portfolios für Patienten entwickelt, bei denen eine Behandlung mit Cannabinoiden angestrebt wird. Mit dem Vollspektrum-Extrakt THC5:CBD20 steht erstmals eine erstattungsfähige Therapieoption mit dominantem CBD (Cannabidiol)-Anteil zur Verfügung. Der Extrakt eignet sich insbesondere für die Behandlung von Patienten, die eine Therapie mit einem Arzneimittel mit hohem CBD-Gehalt benötigen.

Tilray Deutschland GmbH

04.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

2. Kardiorenaler Forschungsdialog 2019 - Bessere Patientenbetreuung durch interdisziplinäre Ansätze in Forschung und Klinik

Anfang Mai 2019 fand in Berlin der 2. Kardiorenale Forschungsdialog statt. Die Tagung bot Wissenschaftlern und Klinikern mit kardiologischem und nephrologischem Schwerpunkt erneut die Möglichkeit zu einem intensiven interdisziplinären Austausch. In Postern und Referaten wurden aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt.

Bayer Vital GmbH

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Mit Antibiotic Stewardship das Bewusstsein für eine rationale Therapie schärfen

Nicht nur in der Klinik, sondern auch bei niedergelassenen Ärzten sei grundsätzlich das Interesse an der Etablierung von Antibiotic Stewardship-Maßnahmen vorhanden, weiß Prof Dr. Dr. André Gessner. Vor Beginn einer Therapie abzuklären, ob die Infektion viral oder bakteriell bedingt ist, nennt Gessner als eines der Kernelemente des ABS, die auch gut in der täglichen Praxis umgesetzt werden können. Diagnostische Hilfsmittel wie Point-of-Care (POC)-Tests können hier unterstützend herangezogen werden. 

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Nicht jeder Husten ist Symptom einer akuten Infektion

Husten kann ein begleitendes Symptom bei Atemwegsinfektionen sein. Jedoch stellt Dr. Sören Schmidtmann in seiner Praxis immer wieder fest, dass dieser auch durch eine allergische Reaktion oder eine Vorerkrankung bedingt sein kann. Bei einer akuten Infektion stehe symptomorientierte Therapie, z.B. mit evidenzbasierten Phytotherapeutika im Vordergrund, begründet er sein restriktives Verordnungsverhalten.

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Antibiotic Stewardship: Indikation nach strengen Kriterien und Leitlinien praxisgerecht anwenden

Um Antibiotic Stewardship in der Praxis umzusetzen, sei zum einen eine strenge Indikationsstellung wichtig, erklärt der Kinderarzt Dr. Michael Hubmann. Außerdem sei es entscheidend, die geltenden Leitlinien praxisgerecht umzusetzen und in der Initialtherapie Reserveantibiotika zu vermeiden.

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Verordnungssverhalten stets kritisch hinterfragen und den Patienten aufklären

Dr. Renate Sacker hebt im Interview die Vielzahl an Programmen zur Reduzierung von Antibiotikaverschreibungen hervor, betont aber, dass diese noch nicht ausreichend von den Ärzten umgesetzt würden. Viele Kollegen würden z.B. aus Zeitdruck oder auf Drängen des Patienten ein Antibiotikum verschreiben, anstatt die Notwendigkeit einer Antibiose kritisch zu hinterfragen.

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Zuverlässiger Schnelltest auf Procalcitonin überzeugt in der Praxis nicht jeden Arzt

Der Procalcitonin-Test ist seit etwa einem Jahr im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung enthalten. Fachärzte sind geteilter Meinung bezüglich des Nutzens dieses Schnelltests im ambulanten Praxisalltag.

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Antibiotic Stewardship – weitere Etablierung in der Praxis erforderlich

Trotz einer allgemein gestiegenen Sensibilität bei Verschreibungen von Antibiotika, sei in der Allgemeinmedizin noch kein großer Wandel festzustellen. „Wir selber müssen Konzepte entwickeln, wie wir die Situation verbessern können“, betont Pecher.

Bionorica SE

17.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Initiativen zur Antibiotikavermeidung unterstützen die Arzt-Patienten-Kommunikation

Dr. Wolfgang Christl betont im Interview die Bedeutung der Arzt-Patienten-Kommunikation. Er nutzt das gewonnene Know-how aus Antibiotic-Stewardship-Initiativen gezielt für das Gespräch mit seinen Patienten.

Bionorica SE

12.09.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Disease Interception: innovative Form individualisierter Medizin

Krankheiten schon vor dem Auftreten erster Symptome zu erkennen und ihren Ausbruch durch frühzeitige, gezielte Interventionen zu verhindern, ist das Ziel von Disease Interception. Über dieses neue Konzept, das einen Paradigmenwechsel in der Medizin einläutet, diskutierten Experten in Berlin.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

11.02.2019 | Schmerzen in der Gendermedizin | Sonderbericht | Onlineartikel

Opioidrezeptorantagonisten verbessern Lebensqualität

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. hat kürzlich die Praxisleitlinie „Opioidinduzierte Obstipation“ vorgestellt. Demnach sollte zu jedem Opioid ein peripher wirkender µ-Opioidrezeptorantagonist wie Naloxegol verordnet werden, wenn konventionelle Laxanzien innerhalb von ein bis zwei Wochen zu keinem spürbaren Erfolg führen.

Kyowa Kirin GmbH

01.10.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

ABS – Antibiotika optimiert einsetzen und Resistenzen reduzieren

Multiresistente Bakterien sind ein ernsthaftes globales Problem. Prof. Dr. Dr. André Gessner erläutert im Interview, wie Antibiotic-Stewardship-Programme dazu beitragen können, die Qualität von Antibiotikaverordnungen zu steigern und so die Resistenzsituation insgesamt zu verbessern.

Bionorica SE
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