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EADV Congress 2025 kompakt: Die zentralen Erkenntnisse für die dermatologische Praxis sind im E-Paper prägnant aufbereitet – von neuen Therapieoptionen bei Psoriasis, Atopischer Dermatitis und Hidradenitis suppurativa bis zu Fortschritten in der Urtikaria-Behandlung.
Biomarker erlauben beim Ovarialkarzinom eine differenzierte Charakterisierung der Tumorbiologie und damit einen gezielteren therapeutischen Ansatz. Ihre frühzeitige Testung am Primärresektat könnte in einer lebensbedrohlichen Situation zu einer schnelleren Therapieentscheidung führen. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Infografik.
Atopische Dermatitis (AD) beeinträchtigt die Lebensqualität oft erheblich. Ziel der Therapie sollte daher eine optimale Krankheitskontrolle, definiert als minimale Krankheitsaktivität (MDA), sein [1]. Diese beschreibt das gleichzeitige Erreichen von optimalen Therapiezielen eines objektiven und eines subjektiven Scores [1]. Wie dies erreichbar sein kann, sehen Sie in der Infografik.
Aktuelle Zweijahresdaten der SPROUT-Studie bestätigten ein ausgewogenes Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil des Phosphodiesterase-4-Hemmers Apremilast bei Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Auch bei Manifestationen z.B. an Kopfhaut, Gesicht, Nägeln erwies er sich als wirksam.
Die therapeutischen Fortschritte in der Behandlung der atopischen Dermatitis (AD) sind enorm – damit ändern sich auch die Ansprüche an die erreichbaren Therapieziele. Gemäß aktuellen Empfehlungen einer internationalen Expertengruppe sollen die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen bei der Definition und Kontrolle der Therapieziele stärker berücksichtigt werden.
Die therapeutischen Möglichkeiten bei atopischer Dermatitis (AD) haben sich in den vergangenen Jahren entscheidend und stetig weiterentwickelt. Mehr Flexibilität für eine bedarfsgerechte Behandlung von Jugendlichen ab 12 Jahren ermöglicht nun die Zulassungserweiterung für den JAK-Inhibitor Upadacitinib in erhöhter Dosierung von 30 mg.
Keine Gelegenheit gehabt, die EADV-Tagung 2024 zu besuchen? Diese Lücke lässt sich prima mit den kurzen Beiträgen zu den besonders praxisrelevanten Abstracts und Vorträgen schließen. Diese werden ergänzt durch Videos, in denen deutsche Expertinnen und Experten die neuen Daten einordnen.
Mit Avapritinib gibt es erstmals eine zielgerichtete Therapie für Erwachsene mit indolenter systemischer Mastozytose (ISM) und mittelschweren bis schweren Symptomen, bei denen mit einer symptomatischen Behandlung keine ausreichende Kontrolle erzielt werden kann. Welche Bedeutung die neue Therapieoption hat, wurde im virtuellen interdisziplinären Expertenzirkel „We MAST talk“ diskutiert.
Nichtsegmentale Vitiligo ist eine behandlungsbedürftige chronische Autoimmunerkrankung der Haut. Die fleckenhafte Depigmentierung im Gesicht und am gesamten Körper ist häufig mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Mit Ruxolitinib-Creme kann Betroffenen erstmals eine zugelassene topische Therapie ermöglicht werden.
Vitiligo ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer fleckigen Depigmentierung der Haut kommt. In der Pathogenese spielt eine Überaktivität des JAK (Januskinase)-STAT (Signal Transducers and Activators of Transcription)-Signalwegs eine wichtige Rolle. Die topische Therapie mit dem selektiven JAK1/JAK2-Inhibitor Ruxolitinib ermöglicht eine schrittweise Repigmentierung der Haut.
In Deutschland leiden etwa 2,2 Millionen Erwachsene an einer atopischen Dermatitis (AD). Bei 10–15% – und somit bei mindestens 220.000 Menschen – liegt eine mittelschwere bis schwere Form vor, bei der eine systemische Therapie erwogen werden sollte. Obwohl Leitlinien von der langfristigen Anwendung systemischer Glukokortikosteroide (GC) abraten, ist ihr Einsatz nach wie vor weit verbreitet.
Mit dem topischen Januskinase (JAK)-Inhibitor Ruxolitinib steht die erste und einzige explizit zugelassene Therapie für die Behandlung der nichtsegmentalen Vitiligo mit Gesichtsbeteiligung für Betroffene ab 12 Jahren zur Verfügung. In zwei Studien wurde eine schrittweise und anhaltende Repigmentierung der behandelten Vitiligoläsionen gezeigt.
Die Prävalenz des Sensitive Skin Syndrome (SSS) ist hoch und die Symptomlast oft erheblich. Um die Anzeichen und Symptome empfindlicher Haut nachhaltig zu vermindern, ist eine konsequente medizinische Basispflege und die Meidung von Trigger-Faktoren erforderlich. Behandelnde können in der dermatologischen Sprechstunde Produkte mit Wirkstoffkombinationen empfehlen, die eine nachgewiesene Wirkung haben und schnell Linderung verschaffen.
Bei der Therapie der atopischen Dermatitis müssen nicht nur Verlauf, Schweregrad und Risikofaktoren berücksichtigt werden, auch die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen spielen eine wichtige Rolle. Für den Januskinase-Inhibitor (JAKi) Upadacitinib liegen nun erstmals Real-World-Daten aus Deutschland vor, die den Einsatz von JAKi stützen.
Hierzulande gibt es für Vitiligo derzeit keine explizit zugelassene Therapieoption. Oberstes Ziel der Behandlung ist eine gleichmäßige Repigmentierung der Haut. Neue therapeutische Ansätze zielen auf die Pathogenese der Vitiligo ab, wobei sich der Interferon-γ(IFN-γ)-Pathway als vielversprechendes Target herauskristallisiert hat.
Die Fülle an Daten, die den Einsatz von Dupilumab bei atopischer Dermatitis unterstützen, nimmt immer weiter zu: Beim Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology 2022 wurden mehr als 20 Poster und Vorträge sowie zwei Symposien zu diesem Thema präsentiert – darunter Ergebnisse von PROLEAD, einer in Deutschland durchgeführten Real-World-Studie, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab bei atopischer Dermatitis im klinischen Alltag bestätigt.
Nach der aktuellen Sicherheitsüberprüfung von Januskinase-Inhibitoren (JAKi) durch die EMA werden die Fachinformationen für JAKi mit einer Zulassung für chronisch-entzündliche Erkrankungen neu angepasst. Eine Expertenrunde diskutierte die Empfehlungen, um daraus Handlungsempfehlungen für den künftigen Einsatz von JAKi in der Dermatologie abzuleiten.
Kontinuierliche Basispflege ist bei jedem Schweregrad der atopischen Dermatitis (AD, Neurodermitis) eine zentrale Säule der Therapie. Die Wirksamkeit der Basispflege wurde in der ATOPA-Studie belegt. Die dabei zur Hautpflege eingesetzte N-Palmitoylethanolamin-haltige Creme weist eine spezielle Galenik auf...
Der Januskinase (JAK)-Inhibitor Baricitiniba wird zur langfristigen Behandlung der atopischen Dermatitis eingesetzt, und das bereits ab einer mittelschweren Ausprägung. Studiendaten belegen für Baricitinib eine schnelle Juckreizreduktion sowie eine starke Linderung der Hautsymptome und ein ausgewogenes Verträglichkeitsprofil.
Seit März 2017 ist Ixekizumab für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasisa in Deutschland verfügbar. Mit weltweit mehr als 175.000 Ixekizumab-Patient*innen und fünf Jahren Anwendungserfahrung in Deutschland hat sich der IL-17A-Inhibitor bei Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritisb in einem ambitionierten Studienprogramm sowie im Praxisalltag bewährt.