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Sonderberichte aus der Kardiologie

01.07.2021 | Plötzlicher Herztod | Sonderbericht | Onlineartikel

Primärprävention des Plötzlichen Herztods - Effektiver Schutz kardialer Risikopatienten durch Defibrillatorweste

Der Einsatz einer Defibrillatorweste kann bei Patienten mit Risiko für einen Plötzlichen Herztod die Sterblichkeit senken und während vulnerabler Phasen Schutz bieten – z.B. nach einem Herzinfarkt, bei einer Myokarditis, für die Zeit vor der Implantation eines Defibrillators oder während der Wartezeit auf eine Transplantation sowie bei der Neueinstellung auf eine medikamentöse Herzinsuffizienztherapie. Entsprechend empfehlen nationale und internationale Leitlinien, dass diese temporäre, präventive Behandlung in Risikosituationen insbesondere bei niedriger Ejektionsfraktion erwogen werden sollte. Zahlreiche Registerstudien zeigen eine hohe Trage-Adhärenz unter Versorgungsbedingungen, sodass bei entsprechender ärztlicher Begleitung ein optimaler Schutz erreicht werden kann.

Zoll CMS GmbH

28.05.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Rückenwind für i.v. Eisentherapie

Herzinsuffizienz - Die AFFIRM-AHF-Studie hat das Potenzial der i.v. Therapie mit Eisencarboxymaltose bei akuter stabilisierter Herzinsuffizienz mit begleitendem Eisenmangel aufgezeigt.

Vifor Pharma Deutschland GmbH

11.12.2020 | Kreislauferkrankungen in der Kardiologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Versorgung von Herzpatienten

Kardiologische Rehabilitation - Kardiovaskuläre Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Deshalb sind die kardiovaskuläre Risikoprävention und kardiologische Rehabilitation wichtige Elemente zur individuellen und gezielten Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besondere Bedeutung hat dabei die Behandlung der Hypercholesterinämie.

Amgen GmbH

02.12.2020 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion - Neue Optionen wie SGLT2-Inhibitoren erfordern angepasste Behandlungskonzepte

Nachdem sich in der Herzinsuffizienztherapie lange Jahre wenig bewegt hat, bringen sich bei der Indikation Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) aktuell gleich mehrere neue Wirkstoffklassen in Position. Für die Patienten ist das eine gute Nachricht: Die Standardtherapie mit Betablockern, Renin-Angiotensin (RAS)-Hemmstoffen und Mineralo­kortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) ist zwar effektiv, dennoch ist die Prognose bei Herzinsuffizienz weiterhin schlecht.

AstraZeneca GmbH

02.12.2020 | Chronische Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Neuer therapeutischer Ansatz für Patienten mit hohem medizinischen Bedarf

Die Prognose für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist schlecht: Etwa 50% der Betroffenen versterben innerhalb von nur fünf Jahren nach der Diagnose. Vor allem Patienten mit einer sich verschlechternden chronischen Herzinsuffizienz haben trotz der heute bereits verfügbaren Therapien ein hohes Risiko für Dekompensationen und kardiovaskulären Tod. Demzufolge ist der klinische Bedarf an zusätzlichen Therapieoptionen weiterhin ungedeckt. Ein bisher nicht adressierter Ansatz für die Behandlung einer sich verschlechternden chronischen Herzinsuffizienz ist die Stimulation der löslichen Guanylatcyclase (sGC), beispielsweise mit einem direkten sGC-Stimulator.

Bayer Vital GmbH

30.10.2020 | Aortenklappenstenose | Sonderbericht | Onlineartikel

TAVI 2020: Konsensus der DGK/DGTHG zur Behandlung der Aortenklappenstenose - Leitplanken für Niedrigrisiko-Patienten und Eingriffe in speziellen Therapiesituationen

Nach zwei Positionspapieren zur kathetergestützten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation, TAVI) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) aus den Jahren 2015 und 2016 haben DGK und Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) jetzt ein Konsensus-Papier zur TAVI bei der symptomatischen Aortenklappenstenose (AS) vorgelegt. Es berücksichtigt aktuelle Daten aus Studien wie PARTNER 3 bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko und trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die TAVI bei einem immer breiter werdenden Spektrum an Patienten etabliert.

Edwards Lifesciences Corporation

25.09.2020 | Ventrikuläre Tachykardien | Sonderbericht | Onlineartikel

Ventrikuläre Tachykardien - Effektiver Schutz vor plötzlichem Herztod

Tachyarrhythmien - Bevor definitiv die Indikation für einen implantierbaren KardioverterDefibrillator (ICD) gestellt wird, bietet die Defibrillatorweste (wearable cardioverter-defibrillator, WCD) bei Risikopatienten einen sicheren und effektiven Schutz vor dem plötzlichen Herztod. Die Per-Protocol-Analyse der VEST-Studie bestätigt, dass der WCD das Risiko, an einer potenziell tödlichen Tachyarrhythmie zu sterben, statistisch signifikant reduzieren kann.

Zoll CMS GmbH

17.06.2020 | Chronische Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Weit verbreitet und oft schlecht kontrolliert

Die Prognose von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist noch immer schlecht, die Mortalität hoch: Jeder zweite Patient stirbt trotz der verfügbaren Behandlungsoptionen innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Der Bedarf an ergänzenden Therapiemöglichkeiten ist weiterhin ungedeckt.

Bayer Vital GmbH

16.06.2020 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Levosimendan im Kontext kardialer Unterstützungssysteme und nach HTX – Optimiertes Management kardial kritischer Patienten

Bei schwer herzinsuffizienten Patienten kommt es im perioperativen und intensivmedizinischen Management gelegentlich zu Konstellationen, in denen die stark eingeschränkte Pumpfunktion klinisch bedrohlich wird und eine rein medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht. Herzunterstützungssysteme wie z. B. die VA-ECMO (ECLS) kommen dann zum Einsatz, eventuell ist im Anschluss sogar eine LVAD-Implantation unumgänglich. Darüber hinaus kann die Herzinsuffizienz Probleme bereiten, etwa wenn sie die Entwöhnung von der extrakorporalen Zirkulation erschwert. Mit dem Calcium-Sensitizer Levosimendan steht ein inotropes Medikament zur Verfügung, das den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels nicht steigert, die Herzfunktion stabilisiert und möglicherweise die Prognose verbessert.

Orion Pharma GmbH

24.01.2020 | Koronare Herzerkrankung | Sonderbericht | Onlineartikel

Management der chronischen KHK - Vaskuläre Dosierung von Rivaroxaban: Empfehlungen der ESC-Leitlinie 2019

In der 2019 publizierten Leitlinie der European Society of Cardiology zur Diagnose und Therapie des chronischen Koronarsyndroms wird Rivaroxaban in der vaskulären Dosierung von zweimal täglich 2,5 mg in Kombination mit Acetylsalicylsäure als eine Option der Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit chronischer KHK und einem erhöhten Risiko für ein erneutes ischämisches Ereignis empfohlen. Nun gilt es, die besonders schutzbedürftigen Patienten zu identifizieren und sicherzustellen, dass die duale antithrombotische Therapie bei ihnen in der ambulanten Versorgung nicht in Vergessenheit gerät.

Bayer Vital GmbH

06.12.2019 | TAVI | Sonderbericht | Onlineartikel

Aortenklappenstenose: Transkatheter-Aortenklappenintervention auch bei Niedrigrisiko überlegen

Im März 2019 wurden bei der jährlichen Tagung des American College of Cardiology die Ergebnisse der PARTNER 3 Studie vorgestellt. Die in der Studie verwendete ballonexpandierbare Prothese, die mittels Transkatheter-Aortenklappenintervention (TAVI) eingesetzt wurde, hat nun als erste TAVI-Herzklappe die europäische Zulassung der Conformité Européenne (CE) auch für den Einsatz bei Patienten mit Aortenklappenstenose und niedrigem Operationsrisiko erhalten. Die TAVI etabliert sich damit un­abhängig vom Risikoprofil für alle Patienten mit Aortenklappenstenose als ein neues Standardverfahren, das dem chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) bei vielen Patienten überlegen ist.

Edwards Lifesciences Corporation

04.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

2. Kardiorenaler Forschungsdialog 2019 - Bessere Patientenbetreuung durch interdisziplinäre Ansätze in Forschung und Klinik

Anfang Mai 2019 fand in Berlin der 2. Kardiorenale Forschungsdialog statt. Die Tagung bot Wissenschaftlern und Klinikern mit kardiologischem und nephrologischem Schwerpunkt erneut die Möglichkeit zu einem intensiven interdisziplinären Austausch. In Postern und Referaten wurden aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt.

Bayer Vital GmbH

25.09.2019 | Pulmonale Hypertonie | Sonderbericht | Onlineartikel

Pulmonale Hypertonie - Riociguat: seit fünf Jahren zugelassen bei CTEPH und PAH

Der Wirkstoff Riociguat kommt bei der Behandlung von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) und ebenso bei Patienten mit chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH) zum Einsatz. Aufgrund des einzigartigen Wirkmechanismus wurde die Substanz bereits 2015 mit dem Deutschen Zukunftspreis für Technik und Innovation ausgezeichnet.

MSD SHARP & DOHME GmbH

11.09.2019 | Plötzlicher Herztod | Sonderbericht | Onlineartikel

Schutz vor dem plötzlichen Herztod: Defibrillatorweste verschafft nötige Zeit bis zur Entscheidung über die langfristige Therapie

Nach akutem Myokardinfarkt oder neu diagnostizierter Herzinsuffizienz besteht ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod. Aber nicht bei allen Patienten besteht unmittelbar die Indikation für einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator. In vielen Fällen bessert sich die Herzfunktion in den folgenden Monaten wieder, wobei zunächst das Risiko für den plötzlichen Herztod weiterhin erhöht ist. In dieser Zeit bietet die tragbare Kardioverter-Defibrillatorweste Patienten einen nachgewiesenen und effektiven Schutz vor dem plötzlichen Herztod, so dass die medikamentöse Therapie optimiert und die langfristige Behandlungsstrategie festgelegt werden kann.

Zoll CMS GmbH

03.07.2019 | Typ-2-Diabetes | Sonderbericht | Onlineartikel

Prognoseverbesserung für Diabetiker auch durch GLP-1-Rezeptor-Agonisten

Die Achillesferse für Menschen mit Typ-2-Diabetes ist das Herz. Denn die meisten der betroffenen Patienten sterben an einem kardiovaskulären Ereignis. Deshalb ist es umso wichtiger, das individuelle kardiovaskuläre Risiko zu beachten und früh kardioorientiert zu behandeln. Dabei kommt dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten Liraglutid ein besonderer Stellenwert zu, da die Substanz nach den Ergebnissen der LEADER-Studie neben einer effektiven Stoffwechselkontrolle auch die Prognose von Patienten mit Typ-2-Diabetes mit hohem kardiovaskulärem Risiko verbesserte [1].

Novo Nordisk Pharma GmbH

29.05.2019 | Kardiogener Schock | Sonderbericht | Onlineartikel

Innovative temporäre Herzunterstützungssysteme verbessern die Behandlungsergebnisse

Bei akutem Linksherzversagen kann ein hämodynamisches Unterstützungssystem das Herz entlasten und die Erholung des Herzmuskels fördern. Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter hämodynamischer Stabilität und besseren Behandlungsergebnissen einhergehen kann.

Abiomed

09.04.2019 | Koronare Herzerkrankung | Sonderbericht | Onlineartikel

KHK und pAVK - Koinzidenz von KHK und pAVK: Der atherosklerotische Risikopatient

Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) oder peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) haben ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. In der COMPASS-Studie führte die Kombination von Rivaroxaban plus ASS vs. ASS alleine zu einer signifikanten Reduktion des kombinierten Endpunktes aus kardiovaskulärem Tod, Schlaganfall und Herzinfarkt bei Patienten mit KHK und/oder pAVK. Dr. Karin Rybak erläutert im Interview die wichtigsten Ergebnisse der Studie, mögliche Auswirkungen auf die klinische Praxis und welche Patienten am meisten von der Kombinationstherapie profitieren können.

Bayer Vital GmbH

26.02.2019 | Seltene Erkrankungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Gene-Silencing mit RNA-Interferenz-Therapeutikum lindert Neuropathie

Die hereditäre ATTR-Amyloidose ist eine seltene autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch verschiedene Mutationen im Transthyretin (TTR)-Gen hervorgerufen wird. Das gebildete TTR-Tetramer kann durch Mutationen destabilisiert werden und dadurch leichter in Monomere zerfallen. Die Amyloidfibrillen lagern sich in verschiedenen Organen wie peripheren Nerven oder im Herzen extrazellulär ab. Mit dem spezifischen RNAi-Therapeutikum Patisiran kann das TTR-Gen „stillgelegt“ und die Produktion von TTR blockiert werden. Die Reduktion des TTR-Serumspiegels stabilisiert den Patienten deutlich und lindert die neuropathischen Symptome.

Alnylam Germany GmbH

14.12.2018 | Störungen des Kaliumhaushalts | Sonderbericht | Onlineartikel

Hyperkaliämie-Therapie beim kardiorenalen Patienten

Patienten mit Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz sowie Diabetes mellitus haben ein erhöhtes Hyperkaliämierisiko. Dieses steigt, wenn sie eine leitliniengerechte Behandlung mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren erhalten. Der Kaliumbinder Patiromer kann durch Kaliumspiegel-Senkung eine Fortführung der Therapie ermöglichen.

Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma und Vifor Pharma Deutschland GmbH

11.12.2018 | Koronare Herzerkrankung | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Verbesserte Sekundärprophylaxe bei Patienten mit KHK und/oder pAVK durch neue Kombinationstherapie

Die Kombination zweier Wirkstoffe reduzierte in der COMPASS-Studie erheblich das Risiko für kardiovaskulären Tod, Schlaganfall oder Herzinfarkt bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) und/oder peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK). Prof. Dr. Stefan Störk vom Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz, Würzburg, erläutert in diesem Videointerview Nutzen und Sicherheitsprofil der Kombinationstherapie und ihre Bedeutung in der Praxis.

Bayer Vital GmbH
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