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Sonderberichte aus der Kardiologie

02.12.2021 | Sonderbericht | Onlineartikel

Hereditäre Transthyretin-Amyloidose: Red-Flag-Symptome frühzeitig erkennen

Die erblich bedingte Transthyretin-Amyloidose (hATTR) ist eine seltene, schnell fortschreitende und potenziell lebensbedrohliche Krankheit. Betroffene benötigen eine frühzeitige und präzise Diagnose, um entsprechend schnell kausal behandelt werden zu können. Red-Flag-Symptome können für eine rasche Diagnose wegweisend sein. Mit Patisiran ist eine kausale Therapie der hATTR möglich, die das Fortschreiten der Erkrankung verzögern und Symptome lindern kann – auch bei Patient*innen mit einem gemischten Phänotyp aus Polyneuropathie und Kardiomyopathie.

Alnylam Germany GmbH

22.11.2021 | Chronische Niereninsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Niereninsuffizienz - Strategien bei Hyperkaliämie, sekundärem Hyperparathyreoidismus und Eisenmangel

Chronische Niereninsuffizienz (CKD) ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert, wobei unter anderem Hyperkaliämie, sekundärer Hyperparathyreoidismus oder Eisenmangel eine Rolle spielen können [1–3]. Neuere kaliumbindende Therapieansätze [4] können auch langfristig eine Kontrolle der Hyperkaliämie bewirken [5], während gleichzeitig die indizierte Therapie der Herz- und Niereninsuffizienz in der optimalen Dosis weitergeführt werden kann [6]. Für Patient*innen mit sekundärem Hyperparathyreoidismus könnte die Therapie mit extended release Calcifediol (ERC) einen vielversprechenden neuen Ansatz eröffnen [7]. Zum Ausgleich des Eisendefizits hat sich die intravenöse Eisengabe bewährt [8]a, b.

Vifor Pharma Deutschland GmbH

22.11.2021 | Nephrologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Prognoseverbesserung der Nephropathie bei Typ-2-Diabetes: Neuer Ansatz zur Reduktion des renalen und kardiovaskulären Risikos

Die chronische Nierenerkrankung ist mit die häufigste Folgekomplikation beim Typ-2-Diabetes. Sie bleibt oft lange unerkannt und ist maßgeblich an der ungünstigen Prognose für den Verlauf des Typ-2-Diabetes beteiligt. Frühes Screening auf Nierenfunktionsstörungen und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Hausärzten, Diabetologen und Nephrologen sind unabdingbar, um alle Optionen der kardialen und renalen Protektion nutzen zu können. Mit Finerenona wurde ein neuer Ansatz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer Nephropathie erfolgreich geprüft: Die Studien FIDELIO-DKD und FIGARO-DKD sowie die Analyse FIDELITYb untersuchten das Potenzial für die Prognoseverbesserung über ein breites Patientenkollektiv.

Bayer Vital GmbH

29.10.2021 | Aortenklappenstenose | Sonderbericht | Onlineartikel

Schwere Aortenklappenstenose - Neue ESC/EACTS-Leitlinie: TAVI ab einem Alter von 75 Jahren empfohlen

Zunehmend mehr Patient*innen mit schwerer Aortenklappenstenose wird eine Bioprothese per Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) eingesetzt. Der minimalinvasive Eingriff ermöglicht einen verkürzten Klinikaufenthalt im Vergleich zum offen chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) und ist laut Studiendaten bei Endpunkten wie Schlaganfall und Mortalität tendenziell überlegen. Im Herz-Team muss individuell über das Verfahren entschieden werden.

Edwards Lifesciences Corporation

21.10.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Vericiguat erweitert Optionen

Patient*innen mit chronischer Herzinsuffizienz (HF) waren bisher auf Basistherapien angewiesen. Mit Vericiguat eröffnet sich jetzt eine neue Therapiemöglichkeit.

Bayer Vital GmbH

11.10.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Neues Wirkprinzip bei chronischer Herzinsuffizienz - Vericiguat für stabilisierte Patient*innen nach kardialer Dekompensation

Herzinsuffiziente Patient*innen, die wegen einer kardialen Dekompensation hospitalisiert werden, haben trotz optimaler Standardtherapie ein hohes Risiko für weitere Dekompensationen. Dies kann durch die Add-on-Therapie mit Vericiguat gesenkt werden. Bei einem virtuellen Expertenworkshop diskutierten niedergelassene und in der Klinik tätige Kardiolog*innen, welche HF-Patient*innen für die Therapie mit Vericiguat infrage kommen, wie es vertragen wird und welcher klinische Nutzen zu erwarten ist.

Bayer Vital GmbH

01.09.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

4. Kardiorenaler Forschungsdialog 2021: Neue Forschungs- und Studiendaten bei Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen

Der 4. Kardiorenale Forschungsdialog, der wie im Vorjahr als Live-Webinar stattfand, bot Kardiologen und Nephrologen erneut die Möglichkeit zum fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch. Unter dem Vorsitz der beiden Tagungspräsidenten Prof. Dr. Haller, Hannover, und Prof. Dr. Laufs, Leipzig, wurden neue Ergebnisse aus der Grund­lagenforschung sowie innovative Ansätze der personalisierten Medizin und aktuelle Resultate klinischer Outcome-Studien vorgestellt. Im Rahmen von zwei Podiumsdiskussionen wurde die Umsetzung der neuen Forschungs- und Studienergebnisse in den Praxisalltag erörtert.

Bayer Vital GmbH

20.08.2021 | Kardiogener Schock | Sonderbericht | Onlineartikel

„Die Entscheidung sollte früh fallen“

In einem Supplement thematisiert das European Heart Journal die Therapie mit transvalvulären Blutpumpen in der Intensivmedizin. Jacob Eifer Møller, Kardiologische Intensivmedizin der Universitätsklinik Kopenhagen und Professor für Kardiologie an der Universität Süd-Dänemark, gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhalte.

Abiomed Europe GmbH

01.07.2021 | Plötzlicher Herztod | Sonderbericht | Onlineartikel

Primärprävention des Plötzlichen Herztods - Effektiver Schutz kardialer Risikopatienten durch Defibrillatorweste

Der Einsatz einer Defibrillatorweste kann bei Patienten mit Risiko für einen Plötzlichen Herztod die Sterblichkeit senken und während vulnerabler Phasen Schutz bieten – z.B. nach einem Herzinfarkt, bei einer Myokarditis, für die Zeit vor der Implantation eines Defibrillators oder während der Wartezeit auf eine Transplantation sowie bei der Neueinstellung auf eine medikamentöse Herzinsuffizienztherapie. Entsprechend empfehlen nationale und internationale Leitlinien, dass diese temporäre, präventive Behandlung in Risikosituationen insbesondere bei niedriger Ejektionsfraktion erwogen werden sollte. Zahlreiche Registerstudien zeigen eine hohe Trage-Adhärenz unter Versorgungsbedingungen, sodass bei entsprechender ärztlicher Begleitung ein optimaler Schutz erreicht werden kann.

Zoll CMS GmbH

28.05.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Rückenwind für i.v. Eisentherapie

Herzinsuffizienz - Die AFFIRM-AHF-Studie hat das Potenzial der i.v. Therapie mit Eisencarboxymaltose bei akuter stabilisierter Herzinsuffizienz mit begleitendem Eisenmangel aufgezeigt.

Vifor Pharma Deutschland GmbH

11.12.2020 | Kreislauferkrankungen in der Kardiologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Versorgung von Herzpatienten

Kardiologische Rehabilitation - Kardiovaskuläre Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Deshalb sind die kardiovaskuläre Risikoprävention und kardiologische Rehabilitation wichtige Elemente zur individuellen und gezielten Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besondere Bedeutung hat dabei die Behandlung der Hypercholesterinämie.

Amgen GmbH

02.12.2020 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion - Neue Optionen wie SGLT2-Inhibitoren erfordern angepasste Behandlungskonzepte

Nachdem sich in der Herzinsuffizienztherapie lange Jahre wenig bewegt hat, bringen sich bei der Indikation Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) aktuell gleich mehrere neue Wirkstoffklassen in Position. Für die Patienten ist das eine gute Nachricht: Die Standardtherapie mit Betablockern, Renin-Angiotensin (RAS)-Hemmstoffen und Mineralo­kortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) ist zwar effektiv, dennoch ist die Prognose bei Herzinsuffizienz weiterhin schlecht.

AstraZeneca GmbH

02.12.2020 | Chronische Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Neuer therapeutischer Ansatz für Patienten mit hohem medizinischen Bedarf

Die Prognose für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist schlecht: Etwa 50% der Betroffenen versterben innerhalb von nur fünf Jahren nach der Diagnose. Vor allem Patienten mit einer sich verschlechternden chronischen Herzinsuffizienz haben trotz der heute bereits verfügbaren Therapien ein hohes Risiko für Dekompensationen und kardiovaskulären Tod. Demzufolge ist der klinische Bedarf an zusätzlichen Therapieoptionen weiterhin ungedeckt. Ein bisher nicht adressierter Ansatz für die Behandlung einer sich verschlechternden chronischen Herzinsuffizienz ist die Stimulation der löslichen Guanylatcyclase (sGC), beispielsweise mit einem direkten sGC-Stimulator.

Bayer Vital GmbH

30.10.2020 | Aortenklappenstenose | Sonderbericht | Onlineartikel

TAVI 2020: Konsensus der DGK/DGTHG zur Behandlung der Aortenklappenstenose - Leitplanken für Niedrigrisiko-Patienten und Eingriffe in speziellen Therapiesituationen

Nach zwei Positionspapieren zur kathetergestützten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation, TAVI) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) aus den Jahren 2015 und 2016 haben DGK und Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) jetzt ein Konsensus-Papier zur TAVI bei der symptomatischen Aortenklappenstenose (AS) vorgelegt. Es berücksichtigt aktuelle Daten aus Studien wie PARTNER 3 bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko und trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die TAVI bei einem immer breiter werdenden Spektrum an Patienten etabliert.

Edwards Lifesciences Corporation

25.09.2020 | Ventrikuläre Tachykardien | Sonderbericht | Onlineartikel

Ventrikuläre Tachykardien - Effektiver Schutz vor plötzlichem Herztod

Tachyarrhythmien - Bevor definitiv die Indikation für einen implantierbaren KardioverterDefibrillator (ICD) gestellt wird, bietet die Defibrillatorweste (wearable cardioverter-defibrillator, WCD) bei Risikopatienten einen sicheren und effektiven Schutz vor dem plötzlichen Herztod. Die Per-Protocol-Analyse der VEST-Studie bestätigt, dass der WCD das Risiko, an einer potenziell tödlichen Tachyarrhythmie zu sterben, statistisch signifikant reduzieren kann.

Zoll CMS GmbH

17.06.2020 | Chronische Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Weit verbreitet und oft schlecht kontrolliert

Die Prognose von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist noch immer schlecht, die Mortalität hoch: Jeder zweite Patient stirbt trotz der verfügbaren Behandlungsoptionen innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Der Bedarf an ergänzenden Therapiemöglichkeiten ist weiterhin ungedeckt.

Bayer Vital GmbH

16.06.2020 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Levosimendan im Kontext kardialer Unterstützungssysteme und nach HTX – Optimiertes Management kardial kritischer Patienten

Bei schwer herzinsuffizienten Patienten kommt es im perioperativen und intensivmedizinischen Management gelegentlich zu Konstellationen, in denen die stark eingeschränkte Pumpfunktion klinisch bedrohlich wird und eine rein medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht. Herzunterstützungssysteme wie z. B. die VA-ECMO (ECLS) kommen dann zum Einsatz, eventuell ist im Anschluss sogar eine LVAD-Implantation unumgänglich. Darüber hinaus kann die Herzinsuffizienz Probleme bereiten, etwa wenn sie die Entwöhnung von der extrakorporalen Zirkulation erschwert. Mit dem Calcium-Sensitizer Levosimendan steht ein inotropes Medikament zur Verfügung, das den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels nicht steigert, die Herzfunktion stabilisiert und möglicherweise die Prognose verbessert.

Orion Pharma GmbH

24.01.2020 | Koronare Herzerkrankung | Sonderbericht | Onlineartikel

Management der chronischen KHK - Vaskuläre Dosierung von Rivaroxaban: Empfehlungen der ESC-Leitlinie 2019

In der 2019 publizierten Leitlinie der European Society of Cardiology zur Diagnose und Therapie des chronischen Koronarsyndroms wird Rivaroxaban in der vaskulären Dosierung von zweimal täglich 2,5 mg in Kombination mit Acetylsalicylsäure als eine Option der Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit chronischer KHK und einem erhöhten Risiko für ein erneutes ischämisches Ereignis empfohlen. Nun gilt es, die besonders schutzbedürftigen Patienten zu identifizieren und sicherzustellen, dass die duale antithrombotische Therapie bei ihnen in der ambulanten Versorgung nicht in Vergessenheit gerät.

Bayer Vital GmbH

06.12.2019 | TAVI | Sonderbericht | Onlineartikel

Aortenklappenstenose: Transkatheter-Aortenklappenintervention auch bei Niedrigrisiko überlegen

Im März 2019 wurden bei der jährlichen Tagung des American College of Cardiology die Ergebnisse der PARTNER 3 Studie vorgestellt. Die in der Studie verwendete ballonexpandierbare Prothese, die mittels Transkatheter-Aortenklappenintervention (TAVI) eingesetzt wurde, hat nun als erste TAVI-Herzklappe die europäische Zulassung der Conformité Européenne (CE) auch für den Einsatz bei Patienten mit Aortenklappenstenose und niedrigem Operationsrisiko erhalten. Die TAVI etabliert sich damit un­abhängig vom Risikoprofil für alle Patienten mit Aortenklappenstenose als ein neues Standardverfahren, das dem chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) bei vielen Patienten überlegen ist.

Edwards Lifesciences Corporation

04.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

2. Kardiorenaler Forschungsdialog 2019 - Bessere Patientenbetreuung durch interdisziplinäre Ansätze in Forschung und Klinik

Anfang Mai 2019 fand in Berlin der 2. Kardiorenale Forschungsdialog statt. Die Tagung bot Wissenschaftlern und Klinikern mit kardiologischem und nephrologischem Schwerpunkt erneut die Möglichkeit zu einem intensiven interdisziplinären Austausch. In Postern und Referaten wurden aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt.

Bayer Vital GmbH
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