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Sonderberichte aus der Neurologie

25.06.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Komplementbasierte Therapie bei refraktärer generalisierter Myasthenia gravis: Schneller Wirkeintritt und lang anhaltende Effekte mit Eculizumab

Autoantikörper gegen den nikotinergen Acetylcholinrezeptor (AChR) spielen eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Myasthenia gravis. Die Autoantikörper-vermittelte Aktivierung des Komplementsystems führt letztendlich zur Zerstörung der neuromuskulären Endplatte.

Alexion Pharma Germany GmbH

08.05.2019 | Hydromorphon | Sonderbericht | Onlineartikel

Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung - Damit die Schmerztherapie von Anfang an greift

Bei einem Patienten mit starken chronischen Schmerzen sollte die Therapie möglichst von Anfang an greifen. Denn mit jedem erfolglosen Versuch steigen mehr und mehr Patienten trotz Schmerzen aus der Behandlung aus. Unter den WHO-Stufe-3-Opioiden führte das Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung häufiger zum Erfolg als konventionelle Hydromorphon-Präparate und andere orale Opioide. Am niedrigsten waren die Ansprechraten in der Analyse des PraxisRegisters Schmerz unter Morphin, das heute nicht mehr als Goldstandard bei der Behandlung starker Schmerzen angesehen werden kann.

Aristo Pharma GmbH

26.02.2019 | Seltene Erkrankungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Gene-Silencing mit RNA-Interferenz-Therapeutikum lindert Neuropathie

Die hereditäre ATTR-Amyloidose ist eine seltene autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch verschiedene Mutationen im Transthyretin (TTR)-Gen hervorgerufen wird. Das gebildete TTR-Tetramer kann durch Mutationen destabilisiert werden und dadurch leichter in Monomere zerfallen. Die Amyloidfibrillen lagern sich in verschiedenen Organen wie peripheren Nerven oder im Herzen extrazellulär ab. Mit dem spezifischen RNAi-Therapeutikum Patisiran kann das TTR-Gen „stillgelegt“ und die Produktion von TTR blockiert werden. Die Reduktion des TTR-Serumspiegels stabilisiert den Patienten deutlich und lindert die neuropathischen Symptome.

Alnylam Germany GmbH

11.02.2019 | Schmerzen | Sonderbericht | Onlineartikel

Opioidrezeptorantagonisten verbessern Lebensqualität

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. hat kürzlich die Praxisleitlinie „Opioidinduzierte Obstipation“ vorgestellt. Demnach sollte zu jedem Opioid ein peripher wirkender µ-Opioidrezeptorantagonist wie Naloxegol verordnet werden, wenn konventionelle Laxanzien innerhalb von ein bis zwei Wochen zu keinem spürbaren Erfolg führen.

Kyowa Kirin GmbH

01.02.2019 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Dem Leben frühzeitig wieder Struktur geben

Bei Patienten mit Schizophrenie sind vorrangige Ziele der medikamentösen Behandlung, Rückfälle und Rehospitalisierungen zu vermeiden. Ein langwirksames Antipsychotikum mit langem Applikationsintervall kann die Therapiekontinuität und -adhärenz fördern und die Chance bieten, den Patienten langfristig zu stabilisieren [1]. Damit wird die psychosoziale Reintegration des Betroffenen unterstützt sowie seine Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

14.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Eine weitere lysosomale Speicherkrankheit ist spezifisch behandelbar

Störungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung, Hörprobleme und faziale Anomalien können erste Anzeichen von Alpha-Mannosidose sein. Oft kommen im weiteren Verlauf skelettale Veränderungen oder auch psychiatrische Symptome hinzu. Ursache ist ein autosomal-rezessiv vererbter Gendefekt, der zu einem gestörten Abbau mannosehaltiger Oligosaccharide führt. Mit Velmanase alfa steht erstmals eine Enzymersatztherapie zur Verfügung, die bei leichter bis mittelschwerer Alpha-Mannosidose langanhaltende Verbesserungen von Biomarkern, Symptomen und der Lebensqualität ermöglichen kann – vor allem bei Therapiebeginn im Kindesalter.

Chiesi GmbH, Hamburg

19.07.2018 | HIV | Sonderbericht | Onlineartikel

Neues INSTI-basiertes Single-Tablet-Regime mit Bictegravir

Die Europäische Kommission hat am 21. Juni 2018 die Zulassung für Bictegravir/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid (BIC/FTC/TAF) zur HIV-Therapie erteilt. Das Single-Tablet-Regime (STR) kombiniert den neuen Integrase-Strang-Transfer-Inhibitor (INSTI) Bictegravir mit den beiden nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI) Emtricitabin und Tenofoviralafenamid. Das Regime zeigt eine hohe Resistenzbarriere und hat ein günstiges Wechselwirkungsprofil.

Gilead Sciences, Inc.

29.06.2018 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Ocrelizumab kann die Kognition verbessern und die Krankheitsaktivität kontrollieren

Kognitive Beeinträchtigungen können Zeichen einer aktiven schubförmigen Multiplen Sklerose (RMS) sein. Eine Therapie mit dem Anti-CD20-Antikörper Ocrelizumab kann kognitive Leistungen positiv beeinflussen. Zudem profitieren Patienten von einem frühen Wechsel auf die gezielt gegen B-Zellen gerichtete Antikörpertherapie durch eine deutliche Reduktion der Schubrate, der Hirnatrophie und der Behinderungsprogression.

Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen

28.06.2018 | Diabetische Neuropathie | Sonderbericht | Onlineartikel

Nervenschäden bei Diabetes: Frühe Intervention erforderlich

Neuropathien sind keine Spätkomplikation des Diabetes, sondern können bereits in einem frühen Stadium der Stoffwechselstörung auftreten. Eine frühzeitige Behandlung bremst die Progression der Nervenschäden.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

01.05.2018 | Glioblastom | Sonderbericht | Onlineartikel

Eine neuartige physikalische Therapie für solide Tumoren

Tumortherapiefelder (auch: Tumor Treating Fields, TTFields) sind elektrische Wechselfelder mit niedriger Intensität und intermediärer Frequenz. Diese nicht invasive Therapie wird gezielt zur Behandlung von soliden Tumoren eingesetzt. Zugelassen ist dieser Therapieansatz zurzeit für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit neu diagnostiziertem oder rezidivierendem Glioblastom. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit aktuell bei anderen Tumorindikationen wie dem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), Pankreaskarzinom, Ovarial­karzinom, hepatozellulären Karzinom und Mesotheliom sowie bei Hirnmetastasen des NSCLC in Phase-II- und Phase-III-Studien untersucht.

Novocure GmbH, München

28.11.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Welche Bedeutung hat das Komplementsystem?

Myasthenia gravis (MG) ist eine chronische Autoimmunerkrankung der neuromuskulären Erregungsübertragung, die sich in Form einer schnellen Ermüdung der Muskeln bis hin zu einer schweren lebensbedrohlichen Muskelschwäche äußern kann.

Alexion Pharma Germany GmbH

16.11.2017 | Schizophrenie | Sonderbericht | Onlineartikel

Lang wirksame Antipsychotika bei Schizophrenie

Bei gesicherter Diagnose einer Schizophrenie werden sowohl zur Akut- als auch zur Langzeittherapie Antipsychotika empfohlen. Alternativ zu oral verabreichten Antipsychotika, können die 1-Monats- oder die 3-Monatsformulierung∗∗ von lang wirksamem Paliperidonpalmitat eingesetzt werden – nicht nur in der Erhaltungstherapie, sondern auch bei Patienten mit einer ersten schizophrenen Episode.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

18.09.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Interview mit Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, zu neuen Studiendaten vom AAN-Kongress 2017

Vom 22.-28. April 2017 fand in Boston/Massachusetts, USA, die 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) statt. Zu diesem Anlass wurden aktuelle Daten zur Behandlung der verschiedenen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Im Videointerview fasst Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, die wichtigsten Studienergebnisse zusammen.

Biogen GmbH, Ismaning

24.08.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose: Therapiewahl an Patientenbedürfnissen ausrichten

Das Therapieschema der Leitlinien ordnet das Spektrum der verlaufsmodifizierenden Medikamente bei Multipler Sklerose (MS) nach dem Grad der Krankheitsaktivität bei einem Patienten. Neue Therapieansätze haben die Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitert.

Biogen GmbH, Ismaning

17.08.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

„Window of Opportunity“: Das optimale Zeitfenster für die Therapie nutzen

Ob Dauer- oder Impulstherapie, die Behandlungsmöglichkeiten bei der schubförmigen Multiplen Sklerose (RRMS, relapsing remitting MS) sind vielfältig. Dabei sollte unbedingt das „Window of Opportunity“ genutzt werden, also frühzeitig und konsequent entsprechend der individuellen Krankheitsaktivität behandelt werden. Solche Therapiekonzepte zielen darauf ab, Krankheitsschübe und die für die Patienten belastenden Folgen der MS – wie Behinderungsprogression, beschleunigte Hirnatrophierate und psychische sowie soziale Auswirkungen – abzuwenden. Sowohl der Antikörper Alemtuzumab als auch Teriflunomid wirken immunmodulierend auf reaktive B- und T-Lymphozyten.

Genzyme GmbH

26.07.2017 | Amyotrophe Lateralsklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Riluzol-Suspension vereinfacht die Therapie bei vielen Patienten

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine komplexe und bislang unheilbare neurodegenerative Erkrankung. Das einzige verfügbare Medikament, das den Krankheitsverlauf relevant verzögern kann, ist der Natriumkanal-Blocker Riluzol. Er steht seit Kurzem auch in flüssiger Form zur Verfügung. Insbesondere für Patienten mit Schluckstörungen oder PEG-Sonden bedeutet dies einen großen Fortschritt.

Desitin Arzneimittel GmbH

20.06.2017 | Neurologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Vitamin-B12-Mangel hochdosiert oral therapieren

Ein Vitamin-B12-Mangel wird selten frühzeitig erkannt und therapiert. Dadurch werden die Chancen einer hochdosierten oralen Supplementierung verspielt.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

17.05.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Interview zum oralen RRMS-Therapeutikum Dimethylfumarat mit Prof. Dr. Ralf Gold, Bochum

Das Fumarsäurederivat Dimethylfumarat (DMF) ist seit Anfang 2014 zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) zugelassen. Die Ergebnisse der Zulassungsstudien zeigen, dass mit DMF eine Reduktion der Schubraten im Vergleich zu Placebo erreicht werden kann und die Behinderungsprogression schwächer ausfällt. Prof. Dr. Ralf Gold, Bochum, berichtet im Video-Interview über aktuelle Siebenjahresdaten aus der Verlängerungsstudie ENDORSE zur Langzeiteffektivität und -sicherheit von DMF.

Biogen GmbH, Ismaning

22.02.2017 | Morbus Parkinson | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Nicht orale Folgetherapien beim fortgeschrittenen Morbus Parkinson

Patienten mit Morbus Parkinson werden meist so lange wie möglich mit einer oralen Medikation behandelt. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit kann es allerdings unter der Therapie zu motorischen Komplikationen kommen, die sich auch negativ auf die Lebensqualität auswirken (Odin P et al., Parkinsonism Relat Disord 2015, 21:1133–1144).

AbbVie Deutschland GmbH & Co.KG
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