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Sonderberichte aus der Neurologie

22.07.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapierefraktäre neuropathische Schmerzen: Immer mehr Leitlinien akzeptieren Cannabis-Wirkstoffe als Drittlinien-Therapie

Bei der Behandlung chronischer neuropathischer Schmerzen stößt die Standardtherapie oft an ihre Grenzen. In dieser Situation kann eine Add-on-Gabe Tetrahydrocannabinol-haltiger Cannabis-Wirkstoffe eine Option sein. Denn gerade bei therapierefraktären neuropathischen Schmerzen besteht unter den zahlreichen möglichen Anwendungsgebieten für cannabisbasierte Wirkstoffe derzeit die beste Evidenz. Dies spiegeln auch die Empfehlungen in nationalen und internationalen Leitlinien wider.

Bionorica ethics GmbH

29.06.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapierefraktäre schmerzhafte diabetische Polyneuropathie - Oft noch ungenutzte Therapiechance: Das Endocannabinoidsystem

Starke Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie lassen sich mit herkömmlichen Analgetika oft nicht adäquat lindern, sodass ein hoher Bedarf an zusätzlichen Therapien besteht. Gerade bei therapierefraktären neuropathischen Schmerzen hat die Add-on-Therapie mit Tetrahydrocannabinol-haltigen Cannabis-Wirkstoffen ihre derzeit beste Evidenz.

Bionorica ethics GmbH

08.06.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Medizinisches Cannabis - Vollspektrum-Cannabisextrakte für eine einfache, orale, langwirksame Therapie

Cannabisextrakte haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des therapeutischen Portfolios für Patienten entwickelt, bei denen eine Behandlung mit Cannabinoiden angestrebt wird. Mit dem Vollspektrum-Extrakt THC5:CBD20 steht erstmals eine erstattungsfähige Therapieoption mit dominantem CBD (Cannabidiol)-Anteil zur Verfügung. Der Extrakt eignet sich insbesondere für die Behandlung von Patienten, die eine Therapie mit einem Arzneimittel mit hohem CBD-Gehalt benötigen.

Tilray Deutschland GmbH

20.05.2020 | Neurologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Akuter und chronischer Stress - Pharmakologische Stressreduktion auf neuronaler Ebene

Bildgebende Verfahren, die einen „Blick in das Gehirn“ ermöglichen, haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte zu verzeichnen. Auch die Zahl pharmakologischer Studien zur Hirnbildgebung bei Stress und Angst hat sich deutlich erhöht. Mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie konnte nun in einer placebokontrollierten Studie erstmals gezeigt werden, dass ein natürliches Arzneimittel auf neuronaler Ebene zu einer Stressreduktion führt.

Heel GmbH

06.04.2020 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose - Stabiler Krankheitsverlauf als Voraussetzung für eine Schwangerschaft

Bei Frauen tritt die schubförmig remittierende Multiple Sklerose etwa dreimal häufiger auf als bei Männern. Die Erkrankung trifft oftmals Frauen, die im gebärfähigen Alter sind und bei denen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Über ihre Empfehlungen für MS-Patientinnen vor und während der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten Dr. Alexa Krumme und Prof. Dr. Mathias Mäurer.

Biogen GmbH

28.01.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Erste Daten zur Begleiterhebung - Cannabinoide: Zwei von drei Patienten profitieren

Die ersten Ergebnisse der Begleiterhebung nach dem „Cannabisgesetz” bestätigen zum einen positive Erfahrungen zur Wirksamkeit von Cannabis-basierten Wirkstoffen im Versorgungsalltag, zum anderen ergeben sich teils auch überraschende Erkenntnisse zur Verträglichkeit der verschiedenen Wirkstoffe. Insgesamt zeigen die Ergebnisse den Nutzen einer Cannabinoidtherapie bei therapierefraktären Beschwerden für viele schwer kranke Patienten.

Bionorica ethics GmbH

13.12.2019 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

MS-Patientin: mit Cannabinoiden zurück ins Leben

Bei einer rollstuhlpflichtigen MS-Patientin konnte Tetrahydrocannabinol (THC, Dronabinol) nicht nur Schmerzen verringern, sondern auch die Alltagsfähigkeit verbessern und eine begleitende Depression lindern – trotz multipler Vortherapien einschließlich anderer Cannabinoide.

Bionorica ethics GmbH

11.12.2019 | Muskelatrophie Typ Duchenne-Aran | Sonderbericht | Onlineartikel

Duchenne-Muskeldystrophie: Atemfunktion – ein entscheidendes therapeutisches Ziel

Therapeutische Ansätze bei Duchenne-Muskeldystrophie orientieren sich klassisch an der Verzögerung der Zeit bis zum Verlust des Gehvermögens. Für den Großteil der DMD-Patienten, die bereits nicht mehr laufen können, steht jedoch die anhaltende Verschlechterung der Atemfunktion im Vordergrund, die letztlich zu kontinuierlicher Beatmung führt. Medikamentös beeinflussen lässt sich dieser Prozess zurzeit noch nicht. Mit Idebenon befindet sich eine neue Therapieoption in der klinischen Prüfung, die die Verschlechterung der respiratorischen Funktion in einer Phase-III-Studie deutlich verlangsamte.

Santhera (Germany) GmbH

11.12.2019 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose - Therapie mit Interferon beta-1b: Zulassungsänderung für Schwangerschaft und Stillzeit

Die Multiple Sklerose (MS) betrifft vor allem jüngere Frauen, was bei der Beratung und Therapiewahl wichtige Fragen im Hinblick auf Kinderwunsch und Schwangerschaft aufwirft. Mit der aktuellen EU-Zulassungsänderung zur Anwendung von Interferon beta-1b bei MS in der Schwangerschaft und Stillzeit hat sich das Therapiemanagement für Ärzte und Patientinnen vereinfacht. Umfassende Daten aus mehreren Registern zeigen, dass eine Interferon-beta-Exposition vor oder in der Frühschwangerschaft keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Fötus und den Ausgang der Schwangerschaft hatte. Eine adäquate Behandlung der MS und ein Kinderwunsch schließen sich somit nicht mehr aus.

Bayer Vital GmbH

05.11.2019 | Neurologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) - Hochwirksam: die erste zugelassene NMOSD-Therapie

Bei NMOSD kann jeder Schub eine bleibende Behinderung bis hin zu Lähmung, Blindheit oder plötzlichem Tod verursachen. Viele Patienten leben daher in ständiger Angst vor einem Schub. Bis dato konnten den Patienten zur Schubprophylaxe ausschließlich experimentelle Therapien angeboten werden. Die Zulassung von Eculizumab zur Behandlung der Aquaporin-4-Antikörper (AQP4-AK)-positiven NMOSD ist aufgrund der Wirksamkeit der neuen Therapie ein Durchbruch: In der randomisierten Phase-III-Studie PREVENT (Prevention of Relapses and Evaluation of Eculizumab in NMOSD Treatment) reduzierte Eculizumab mit bestehender Therapie das Schubrisiko bei Patienten mit AQP4-AK-positiver NMOSD im Vergleich zu Placebo plus bestehender Therapie um 94 %.

Alexion Pharma Germany GmbH

24.09.2019 | Neuropathischer Schmerz | Sonderbericht | Onlineartikel

THC moduliert die Schmerzverarbeitung im ACC

Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen können von der zusätzlichen Gabe von cannabinoidbasierten Wirkstoffen profitieren. Neue Daten zeigen, dass Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) nicht nur die über das Endocannabinoid-System vermittelte Schmerzweiterleitung hemmt, sondern auch die zentrale Schmerzverarbeitung im anterioren cingulären Cortex (ACC) moduliert [1].

Bionorica ethics GmbH

25.06.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Komplementbasierte Therapie bei refraktärer generalisierter Myasthenia gravis: Schneller Wirkeintritt und lang anhaltende Effekte mit Eculizumab

Autoantikörper gegen den nikotinergen Acetylcholinrezeptor (AChR) spielen eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Myasthenia gravis. Die Autoantikörper-vermittelte Aktivierung des Komplementsystems führt letztendlich zur Zerstörung der neuromuskulären Endplatte.

Alexion Pharma Germany GmbH

08.05.2019 | Hydromorphon | Sonderbericht | Onlineartikel

Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung - Damit die Schmerztherapie von Anfang an greift

Bei einem Patienten mit starken chronischen Schmerzen sollte die Therapie möglichst von Anfang an greifen. Denn mit jedem erfolglosen Versuch steigen mehr und mehr Patienten trotz Schmerzen aus der Behandlung aus. Unter den WHO-Stufe-3-Opioiden führte das Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung häufiger zum Erfolg als konventionelle Hydromorphon-Präparate und andere orale Opioide. Am niedrigsten waren die Ansprechraten in der Analyse des PraxisRegisters Schmerz unter Morphin, das heute nicht mehr als Goldstandard bei der Behandlung starker Schmerzen angesehen werden kann.

Aristo Pharma GmbH

26.02.2019 | Seltene Erkrankungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Gene-Silencing mit RNA-Interferenz-Therapeutikum lindert Neuropathie

Die hereditäre ATTR-Amyloidose ist eine seltene autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch verschiedene Mutationen im Transthyretin (TTR)-Gen hervorgerufen wird. Das gebildete TTR-Tetramer kann durch Mutationen destabilisiert werden und dadurch leichter in Monomere zerfallen. Die Amyloidfibrillen lagern sich in verschiedenen Organen wie peripheren Nerven oder im Herzen extrazellulär ab. Mit dem spezifischen RNAi-Therapeutikum Patisiran kann das TTR-Gen „stillgelegt“ und die Produktion von TTR blockiert werden. Die Reduktion des TTR-Serumspiegels stabilisiert den Patienten deutlich und lindert die neuropathischen Symptome.

Alnylam Germany GmbH

11.02.2019 | Schmerzen in der Gendermedizin | Sonderbericht | Onlineartikel

Opioidrezeptorantagonisten verbessern Lebensqualität

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. hat kürzlich die Praxisleitlinie „Opioidinduzierte Obstipation“ vorgestellt. Demnach sollte zu jedem Opioid ein peripher wirkender µ-Opioidrezeptorantagonist wie Naloxegol verordnet werden, wenn konventionelle Laxanzien innerhalb von ein bis zwei Wochen zu keinem spürbaren Erfolg führen.

Kyowa Kirin GmbH

01.02.2019 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Dem Leben frühzeitig wieder Struktur geben

Bei Patienten mit Schizophrenie sind vorrangige Ziele der medikamentösen Behandlung, Rückfälle und Rehospitalisierungen zu vermeiden. Ein langwirksames Antipsychotikum mit langem Applikationsintervall kann die Therapiekontinuität und -adhärenz fördern und die Chance bieten, den Patienten langfristig zu stabilisieren [1]. Damit wird die psychosoziale Reintegration des Betroffenen unterstützt sowie seine Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

14.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Eine weitere lysosomale Speicherkrankheit ist spezifisch behandelbar

Störungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung, Hörprobleme und faziale Anomalien können erste Anzeichen von Alpha-Mannosidose sein. Oft kommen im weiteren Verlauf skelettale Veränderungen oder auch psychiatrische Symptome hinzu. Ursache ist ein autosomal-rezessiv vererbter Gendefekt, der zu einem gestörten Abbau mannosehaltiger Oligosaccharide führt. Mit Velmanase alfa steht erstmals eine Enzymersatztherapie zur Verfügung, die bei leichter bis mittelschwerer Alpha-Mannosidose langanhaltende Verbesserungen von Biomarkern, Symptomen und der Lebensqualität ermöglichen kann – vor allem bei Therapiebeginn im Kindesalter.

Chiesi GmbH, Hamburg

19.07.2018 | HIV | Sonderbericht | Onlineartikel

Neues INSTI-basiertes Single-Tablet-Regime mit Bictegravir

Die Europäische Kommission hat am 21. Juni 2018 die Zulassung für Bictegravir/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid (BIC/FTC/TAF) zur HIV-Therapie erteilt. Das Single-Tablet-Regime (STR) kombiniert den neuen Integrase-Strang-Transfer-Inhibitor (INSTI) Bictegravir mit den beiden nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI) Emtricitabin und Tenofoviralafenamid. Das Regime zeigt eine hohe Resistenzbarriere und hat ein günstiges Wechselwirkungsprofil.

Gilead Sciences, Inc.

29.06.2018 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Ocrelizumab kann die Kognition verbessern und die Krankheitsaktivität kontrollieren

Kognitive Beeinträchtigungen können Zeichen einer aktiven schubförmigen Multiplen Sklerose (RMS) sein. Eine Therapie mit dem Anti-CD20-Antikörper Ocrelizumab kann kognitive Leistungen positiv beeinflussen. Zudem profitieren Patienten von einem frühen Wechsel auf die gezielt gegen B-Zellen gerichtete Antikörpertherapie durch eine deutliche Reduktion der Schubrate, der Hirnatrophie und der Behinderungsprogression.

Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen

28.06.2018 | Diabetische Neuropathie | Sonderbericht | Onlineartikel

Nervenschäden bei Diabetes: Frühe Intervention erforderlich

Neuropathien sind keine Spätkomplikation des Diabetes, sondern können bereits in einem frühen Stadium der Stoffwechselstörung auftreten. Eine frühzeitige Behandlung bremst die Progression der Nervenschäden.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
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