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Sonderberichte aus der Onkologie

30.07.2020 | Kopf-Hals-Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Fortgeschrittene Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinome - TPEx*: bessere Lebensqualität gegenüber EXTREME bei vergleichbarer Wirksamkeit

Eine neue Analyse der TPExtreme-Studie belegt für Patienten mit rezidivierten/metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich (r/m SCCHN) unter einer Therapie mit dem TPEx*- gegenüber dem EXTREME-Schema Verbesserungen der Lebensqualität. Mit TPEx*, gefolgt von einer Immuntherapie, wurde zudem ein medianes Gesamtüberleben (OS) von 21,9 Monaten erreicht.

Merck Serono GmbH

14.07.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Individuelle Therapieoptionen beim Bronchialkarzinom - Breiter Einsatz von Atezolizumab beim ES-SCLC und NSCLC

Durch unterschiedliche Kombinationstherapien mit Atezolizumab gelingt eine zunehmend individualisierte und wirksamere Behandlung von Patienten mit Bronchialkarzinomen: Für Patienten mit aggressivem kleinzelligem Bronchialkarzinom im fortgeschrittenen Stadium („extensive stage“, ES-SCLC) ist die Zulassung des PD-L1(Programmed Death-Ligand 1)-Inhibitors in Kombination mit der Standardchemotherapie nach 20 Jahren des therapeutischen Stillstands ein deutlicher Fortschritt und bereits etablierter Standard. Auch beim fortgeschrittenen oder metastasierten nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) mit nichtplattenepithelialer Histologie sind Krebsimmuntherapien mittlerweile breit einsetzbar. Die Kombinationstherapien mit Atezolizumab haben sich mehrfach bewährt.

Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen

16.06.2020 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

HR+/HER2− fortgeschrittenes Mammakarzinom - Randomisierte Studien, Real-World-Daten und Leitlinien sprechen für CDK-4/6-Inhibitoren in der Erstlinie

Bei der Behandlung von Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem (HR+/HER2−) fortgeschrittenen Mammakarzinom hat sich der Einsatz einer Kombination aus einem CDK (cyclin-dependent kinase)-4/6-Inhibitor und einer endokrinen Therapie als Standard in der Erstlinientherapie breit etabliert.

Pfizer GmbH

15.05.2020 | Prostatakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom - Mit Radium-223 längeres Gesamtüberleben, bessere Lebensqualität und gute Verträglichkeit

Beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom hat sich die Anwendung von Radium-223 etabliert. Die zielgerichtete Alpha-Therapie hat sich in Studien als effektive und sichere Behandlungsoption erwiesen. Radium-223 bewirkt eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten bei zugleich guter Verträglichkeit und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität*. Die Radium-223-Therapie sollte so früh wie möglich im Krankheitsverlauf zum Einsatz kommen, um diese Behandlungschance nicht zu verpassen. Die Anwendung ist nicht mehr möglich, sobald sich viszerale Metastasen gebildet haben.

Bayer Vital GmbH

22.04.2020 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Malignes Melanom - Therapie im Stadium IIIA: Wie ist der Behandlungsalltag?

Durch die seit nun über 1,5 Jahren bestehende adjuvante Zulassung von Dabrafenib in Kombination mit Trametinib haben sich die Möglichkeiten der Therapie von erwachsenen Patienten mit einem BRAFV600-mutierten Melanom im Stadium III nach vollständiger Resektion deutlich erweitert [1, 2]. Obwohl die aktuelle S3-Leitlinie die zielgerichtete Therapieoption mit dem höchsten Empfehlungsgrad explizit empfiehlt, wird sie derzeit im Stadium IIIA nur zögerlich eingesetzt, wie eine Befragung von Dermatoonkologen ergab.

Novartis Pharma GmbH

16.03.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Blutungen können fatal ausgehen

Bei Patienten mit Tumoren des Gastrointestinaltrakts treten - auch im Vergleich mit anderen Tumorentitäten - venöse Thromboembolien deutlich häufiger auf. Priv.-Doz. Dr. Uwe Pelzer von der Charité Berlin gibt Empfehlungen für eine rationale Thromboseprophylaxe sowie für die Antikoagulation bei eingetretener Thromboembolie. Das Blutungsrisiko spielt dabei eine entscheidende Rolle. 

LEO Pharma GmbH

16.03.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Bei Antikoagulation auf die Nierenfunktion achten

Systemtherapien ebenso wie radikalchirurgische und chirurgische Eingriffe bei uro-onkologischen Patienten führen zu einem erhöhten Thrombose- und Blutungsrisiko. Prof. Georgios Gakis vom Universitätsklinikum Würzburg erläutert, wann die meisten thromboembolischen Ereignisse auftreten und welche Rolle die Nierenfunktion für die Wahl des Antikoagulans hat. 

LEO Pharma GmbH

16.03.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Tumor-assoziierte Thromboembolien: Effektiv und sicher antikoagulieren

Der Verlauf einer venösen Thromboembolie kann bei Tumorpatienten deutlich aggressiver sein als bei Nichttumorpatienten. Zugleich neigen diese Patienten verstärkt zu klinisch relevanten Blutungen. Wie in dieser schwierigen Situation eine sichere Antikoagulation umgesetzt werden kann, erläutert Prof. Dr. Florian Langer, Onkologe und Hämostaseologe vom Universitätsklinikum Hamburg. 

LEO Pharma GmbH

16.03.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Verlängerte Thromboseprophylaxe nach Operationen

Die anatomischen Verhältnisse bei Uterus- und Ovarialkarzinomen sind mit verantwortlich für das besondere Thromboembolierisiko dieser Patientinnen. Ovarialkarzinome produzieren Proteine, die das Thromboserisiko weiter deutlich erhöhen, sagt Prof. Dr. Achim Rody aus Lübeck. Außerdem tragen bestimmte Systemtherapien bei diesen Patientinnen zum Thromboserisiko bei.

LEO Pharma GmbH

28.02.2020 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Biosimilars: Strenge, indikatorbasierte Qualitätssicherung ist das A und O

Biosimilars finden zunehmend Eingang in die medizinische Versorgung, vor allem in Disziplinen wie der Rheumatologie, Gastroenterologie und Onkologie. Entscheidend für den dauerhaften Erfolg der Biosimilars ist eine hohe Qualität der Produkte – und vor allem eine konsequente Qualitätssicherung mit strenger Überprüfung relevanter Indikatoren.

Samsung Bioepis & Co., Ltd.

15.01.2020 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Präzisionsonkologie eröffnet neue Chancen: Tumorartunabhängige Therapie für pädiatrische Patienten

Die Behandlung junger Krebspatienten gestaltet sich oft schwierig angesichts nur weniger zugelassener Therapien. Zudem leiden pädiatrische Patienten nach einer Operation oder einer Chemotherapie oft ihr Leben lang unter den Folgen dieser Tumortherapien. Jetzt steht ein neuer, präzisionsonkologischer Wirkstoff zur Verfügung, der von Anfang an auch für den Einsatz bei pädiatrischen Patienten entwickelt wurde. Prof. Dr. Johannes H. Schulte, Klinik für Pädiatrie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erläutert im Interview die sich daraus ergebenden Therapiechancen.

Bayer Vital GmbH

02.12.2019 | Ernährung bei Krebspatienten | Sonderbericht | Onlineartikel

Mangelernährung bei Tumorpatienten: Ernährungsscreening und -beratung für jeden Patienten

Mangelernährung ist in der Onkologie ein überaus häufiges Problem, das potenziell schwerwiegende Konsequenzen nach sich zieht, u.a. eine erhöhte Toxizität der Tumortherapie, eine schlechtere Lebensqualität (QOL) und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zu versterben. Trotz der eindeutigen Datenlage werden die Folgen von Mangelernährung im klinischen Alltag immer noch weit unterschätzt. Experten empfehlen, Tumorpatienten bezüglich ihres Ernährungszustands zu screenen und eine Beratung sowie bei Ernährungsdefizit eine angemessene Therapie anzubieten.

Baxter Deutschland GmbH

11.11.2019 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Solide Tumoren mit NTRK-Genfusion: Erster Wirkstoff mit tumorartunabhängiger Indikation in der EU

Die Präzisionsonkologie bringt eine neue Generation von Wirkstoffen hervor, die an dem onkogenen Treiber ansetzen und damit unabhängig von Tumorart und -lokalisation wirken. Damit ergeben sich für Patienten neue Therapiechancen. Welche das sind, darüber berichtet PD Dr. Philipp Ivanyi, Oberarzt und Bereichsleiter Internistische Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover im Interview.

Bayer Vital GmbH

31.10.2019 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Cannabinoide: Zwei von drei Patienten profitieren

Seit März 2017 können in Deutschland auf der Basis des „Cannabis-Gesetzes“ Cannabis-basierte Arzneimittel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Damit ging ein Wunsch vieler Patienten und Ärzte in Erfüllung. Den realen Patientennutzen soll die kumulative Auswertung der Begleiterhebung im Jahr 2022 zeigen. Aus der ersten, kürzlich publizierten Zwischenauswertung lässt sich bereits ablesen, dass Dronabinol der bei weitem am häufigsten verordnete dieser Wirkstoffe ist und bei zwei von drei Patienten zu einer relevanten Besserung der Symptomatik führt.

Bionorica ethics GmbH

30.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Prophylaxe und Therapie tumorassoziierter Thromboembolien (CAT)

Welchen Stellenwert hat die Primärprophylaxe von tumorassoziierten Thromboembolien in der Praxis und was sind die aktuellen Empfehlungen? Gibt es Patienten, die besonders profitieren? Prof. Dr. Axel Matzdorff, Schwedt, gibt Antworten und berichtet darüber, wie man Tumorpatienten effektiv über das Thema VTE-Risiken aufklärt.

LEO Pharma GmbH

30.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Management tumorassoziierter Thromboembolien im Alltag

Wissen Tumorpatienten, dass sie ein erhöhtes Thromboembolierisiko haben? Dieser und anderen Fragestellungen geht Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Darmstadt, in seinem Interview nach. Er zeigt Unterschiede zwischen einer tumorassoziierten und einer klassischen Thrombose auf. Zudem kommentiert er die auf dem DGA-Kongress vorgestellten Real Life Daten der Registerstudie GECAT (German Evaluation of Cancer Associated Thrombosis).

LEO Pharma GmbH

30.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Prophylaxe und Therapie schwangerschaftsassoziierter Thromboembolien (PAT)

Frauen sind in der Schwangerschaft einem deutlich erhöhten Thromboserisiko ausgesetzt. PD Dr. Rainer Zotz, Düsseldorf, skizziert das Vorgehen bei einer tiefen Venenthrombose während der Schwangerschaft und im Wochenbett (PAT, Pregnancy Associated Thrombosis) auf Basis eines von ihm gemeinsam mit anderen Experten entwickelten Algorithmus zur VTE-Therapie und Sekundärprophylaxe bei schwangeren Patientinnen.

LEO Pharma GmbH

30.10.2019 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Krebsmedizin − Wie halten wir Schritt?

Krebstherapien werden immer individueller. Professor Diana Lüftner, Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Dr. Hagen Krüger, Pfizer Oncology Deutschland, diskutieren, wie die klinische Forschung und Nutzenbewertung weiterentwickelt werden sollte, um dem medizinischen Fortschritt in der Onkologie gerecht zu werden.

Pfizer GmbH

14.10.2019 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Warum Cannabinoide zur Antiemese bei Krebs?

Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind ein zusammenhängender Symptomenkomplex, der zu den häufigsten und belastendsten Nebenwirkungen der medikamentösen Krebstherapie zählt. Neben der primären Prophylaxe stehen auch Cannabinoid-Arzneimittel für die Antiemese zur Verfügung – hier ist als einziges Cannabinoid Nabilon zugelassen [1, 2].

AOP Orphan Pharmaceuticals Germany GmbH

01.10.2019 | Hepatozelluläres Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Hepatozelluläres Karzinom: systemische Therapieoptionen - Die aktuelle Therapielandschaft beim HCC

Hepatozelluläre Karzinome (HCC) bilden mit rund 90% die Mehrheit der primären Lebertumoren und stehen bei der krebsassoziierten Mortalität an weltweit vierthäufigster Stelle: Bei steigender Inzidenz im höheren Lebensalter stellen sie ein globales Gesundheitsproblem dar. Die Therapielandschaft beim fortgeschrittenen HCC befindet sich seit der Zulassung des ersten Multi-Tyrosinkinase-Inhibitors (MKI) im Jahr 2007 im Umbruch – mit wichtigen Implikationen für eine effektive Systemtherapie, um das Patientenüberleben über mehrere Therapielinien hinweg zu sichern.

Bayer Vital GmbH
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