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Sonderberichte aus der Onkologie

04.07.2019 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Olaparib-Filmtabletten beim HER2-negativen fortgeschrittenen Mammakarzinom: PARP-Hemmung bei BRCA-Mutationen

Bei Patientinnen (und Patienten) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom steht mit Olaparib (Filmtabletten) eine neue, personalisierte Therapieoption zur Verfügung. Der PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor ermöglicht bei Vorliegen von BRCA (breast cancer gene)-Mutationen in der Keimbahn eine effektive orale Behandlung von Patientinnen mit triple-negativem oder HR (Hormonrezeptor)-positivem/HER2 (human epidermal growth factor receptor 2)-negativem Tumor bei weniger chemotherapietypischen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Alopezie.

AstraZeneca GmbH

03.07.2019 | Onkologische Therapie | Sonderbericht | Onlineartikel

Qualität von parenteralen Zubereitungen kontrollieren!

Skandale um parenterale Zubereitungen in der Onkologie haben das Vertrauen vieler Patienten erschüttert. Im Rahmen seiner neuen Qualitätsinitiative organisiert das Unternehmen Omnicare systematische, vom Apotheker unabhängige Tests, bei denen die Zubereitungen genau geprüft werden und die dem Arzt und den Patienten mehr Sicherheit geben.

Omnicare Holding GmbH & Co. KG

03.07.2019 | Multiples Myelom | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiples Myelom: Tumorzelltod durch Daratumumab induziert

Der monoklonale Antikörper Daratumumab wird beim Multiplen Myelom in allen Therapielinien eingesetzt: je nach Linie als Mono- oder Kombinationstherapie. Die gute Wirksamkeit beruht auf folgendem Wirkmechanismus: Der Antikörper war die erste zugelassene Therapieoption beim Multiplen Myelom, die an CD38-exprimierende Zellen bindet und so den Tumorzelltod induziert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

18.06.2019 | Prostatakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Früher Start bei Progress unter Androgendeprivation: effektive Tumorkontrolle für mehr lebenswerte Zeit

Seit Oktober 2018 ist Enzalutamid für Patienten mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom (HR-nmCRPC) zugelassen. Im März 2019 hat die European Association of Urology (EAU) Enzalutamid nun auch als Erstlinientherapie für diese Indikation in die Leitlinie 2019 aufgenommen.

Astellas Pharma GmbH

15.04.2019 | Hämophilie | Sonderbericht | Onlineartikel

Hämophilie A - Individualisierte Therapie mit neuem rekombinantem Faktor VIII

Menschen mit Hämophilie A sind ein Leben lang auf eine Therapie zum Schutz vor Blutungen angewiesen. Daher ist die Individualisierung ihrer Therapie mit mehr Flexibilität in der Prophylaxe ein wichtiger Fortschritt. Ein neuer rekombinanter Faktor VIII mit verlängerter Halbwertszeit ermöglicht eine hohe Dosierungsflexibilität und eine individualisierte Prophylaxetherapie. Das Produkt ist der erste rekombinante Faktor VIII, der eine einmal wöchentliche Gabe erlaubt. Die Bedeutung der patientenindividuellen Prophylaxe und die Ergebnisse der Zulassungsstudie PROTECT VIII erläutert Professor Dr. Johannes Oldenburg im Interview.

Bayer Vital GmbH

28.03.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Ein Therapiealgorithmus für die klinische Praxis

Krebspatienten haben ein bis zu 7-fach erhöhtes Risiko eine venöse Thromboembolie zu erleiden. Zur Therapie und Prophylaxe stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Der Onkologe und Hämatologe Prof. Dr. Florian Langer aus Hamburg hat mit Kollegen einen Therapiealgorithmus zum Management tumorassoziierter Thromboembolien entwickelt.

LEO Pharma GmbH

28.03.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Was tun bei Port-/Katheterthrombosen bei Krebspatienten?

Viele Tumorpatienten haben einen Port. Bis zu 30% von ihnen entwickeln eine Portthrombose. Der Hämatoonkologe Prof. Dr. Axel Matzdorff aus Schwedt gibt Hinweise für die Prophylaxe und Differentialtherapie auf Grundlage eines neuen Therapiealgorithmus für Patienten mit tumorassoziierten Thromboembolien.

LEO Pharma GmbH

15.03.2019 | Venenthrombosen | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapie von tumorassoziierten Thromboembolien

Die antikoagulatorische Behandlung von Patienten mit tumorassoziierten venösen Thromboembolien ist komplex, weil diese Patienten sowohl ein deutlich erhöhtes Thromboembolie- als auch ein großes Blutungsrisiko haben. Variiert werden diese Risiken durch die jeweilige Tumorentität, das Erkrankungsstadium, aber auch die individuelle Krebsbehandlung und andere Therapien.

LEO Pharma GmbH

12.02.2019 | Hämatologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Aktuelle Leitlinienempfehlungen zur Therapie: Umsetzung in der Praxis

Im Januar 2018 wurde die Leitlinie zur Immunthrombozytopenie (ITP) der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) aktualisiert. Wichtige Neuerungen sind die erweiterte Definition der Therapieindikation sowie die Empfehlung, Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten (TRA) bereits in der Zweitlinie und damit früher als bisher in Betracht zu ziehen. Wie die Ergebnisse einer Ärztebefragung ein Dreivierteljahr nach Erscheinen der aktuellen Leitlinie zeigen, wird die Therapieindikation häufig noch sehr restriktiv gestellt. Dagegen wird der TRA Eltrombopag von vielen Befragten bereits empfehlungsgemäß in der Zweitlinie eingesetzt.

Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

08.02.2019 | Akute myeloische Leukämie | Sonderbericht | Onlineartikel

Umfassende Analyse aus QuANTUM-R bestätigt längeres Gesamtüberleben durch Quizartinib

Quizartinib ist der erste FLT3 (fms related tyrosine kinase 3)-Inhibitor, der bei Patienten mit refraktärer oder rezidivierter (r/r) FLT3-ITD (ITD, internal tandem duplications)-mutierter akuter myeloischer Leukämie (AML) zu einem Überlebensvorteil im Vergleich zu einer Salvage-Chemotherapie führt. Dies wurde in der zulassungsrelevanten randomisierten Phase-III-Studie QuANTUM-R nachgewiesen. Übereinstimmend mit der Primäranalyse zeigen aktuelle Ergebnisse vorab spezifizierter Sensitivitätsanalysen zum Gesamtüberleben (OS) sowie Subgruppenanalysen ein längeres OS unter der Therapie mit Quizartinib.

Daiichi Sankyo Europe GmbH

06.02.2019 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Digitale Therapieunterstützung mittels neuer Experten-App

Bei der Therapie des kolorektalen Karzinoms hat es in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gegeben. Zytostatika und zielgerichtete Substanzen kommen heute über mehrere Therapielinien zum Einsatz. So bietet für intensiv vorbehandelte Patienten das orale Zytostatikum Trifluridin/Tipiracil eine Option ...

Servier Deutschland GmbH

05.02.2019 | Ovarialkarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom - Erhaltungstherapie mit Niraparib

Eine Erhaltungstherapie mit Niraparib kann das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängern und viele Patientinnen sprechen dauerhaft auf die Therapie an. Durch eine individuelle Dosisstrategie ist der PARP (Poly[ADP-Ribose]-Polymerase)-Inhibitor auch langfristig gut verträglich. Zum Erhalt der Lebensqualität trägt zudem die einfache Anwendung bei: Niraparib wird einmal täglich, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Die Therapie entspricht damit den Wünschen der Patientinnen nach einer möglichst langen Rezidivfreiheit und einfachen Anwendung.

Tesaro Bio Germany GmbH

13.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Trifluridin/Tipiracil – Überleben verlängern, Performance-Status halten

Für Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom ist in Folgetherapien neben der Wirksamkeit vor allem die Lebensqualität wichtig. Das orale Zytostatikum Trifluridin/Tipiracil verlängert im Vergleich zu Placebo das Überleben der vorbehandelten Patienten und erhält dabei den ECOG-Performance-Status [1]. Eine Neutropenie unter Trifluridin/Tipiracil ist positiv mit dem Überleben assoziiert und eine Behandlungsverzögerung aufgrund dieser Hämatotoxizität hat keinen Einfluss auf das Überleben. Auch ältere Patienten profitieren von dem Zytostatikum, ohne dass Dosisreduktionen nötig sind.

Servier Deutschland GmbH

12.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Dronabinol bei schwerer Motilitätsstörung mit Kachexie

Medizinische Cannabinoide können bei schwerer gastrointestinaler Motilitätsstörung, verbunden mit Übelkeit und Inappetenz sowie sekundärer Kachexie, deutliche symptomatische Therapieerfolge bringen.

Bionorica ethics GmbH

04.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Neue Therapieoptionen jenseits der zweiten Linie

Das therapeutische Spektrum beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) hat sich deutlich erweitert. Auch nach der ersten und zweiten Therapielinie stehen betroffenen Patienten heute evidenzbasierte Substanzen zur Verfügung, mit denen eine weitere Überlebensverlängerung gelingt. Eine leitliniengerechte Option ist die zytostatisch wirksame Kombination Trifluridin/Tipiracil, für die in Studien ein deutlicher Überlebensbenefit belegt ist.

Servier Deutschland GmbH

14.11.2018 | Onkologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Onkologie: Herausforderung klinische Forschung und Nutzenbewertung

Die Onkologie ist im Wandel: Die Vielzahl neuer Behandlungsoptionen ermöglicht immer individuellere Therapien und Sequenzen. Ist der AMNOG-Prozess diesen Herausforderungen gewachsen?

Pfizer GmbH

02.11.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Das Merkelzellkarzinom: selten und schwer zu diagnostizieren

Das Merkelzellkarzinom ist eine seltene und biologisch sehr aggressive Neoplasie der Haut mit hoher Rezidiv- und Metastasenneigung [1]. Eine frühe Diagnosestellung ist deshalb für die Prognose der Patienten entscheidend. Das Besondere am Merkelzellkarzinom: Es exprimiert epitheliale Marker und weist zusätzlich eine neuroendokrine Differenzierung auf.

Merck Serono GmbH, Pfizer GmbH

02.11.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

„Die Chemotherapie sollte in der Erstlinie nur bei Patientinnen mit hohem Risiko eingesetzt werden”

Die endokrin-basierte Kombinationstherapie mit einem CDK4/6-Inhibitor ist bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2−) Mammakarzinom mittlerweile zu einer Standardtherapie avanciert. Die CDK4/6-Hemmung verlängert nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern kann auch Folgetherapien hinauszögern, wie aktuelle Untersuchungen zu Palbociclib belegen [1].

Pfizer GmbH

01.10.2018 | Neuroendokrine Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Reduzierte Diarrhö und erhöhte Lebensqualität

Im Falle der Hypersekretion von Serotonin meist bei fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) kann es zu Symptomen des Karzinoid-Syndroms (KS) kommen. Diarrhö ist das KS-Symptom, welches die Patienten in ihrem Alltag am meisten einschränkt und ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Mit Telotristatethyl steht neben der Erstlinientherapie mit Somatostatin-Analoga (SSA) erstmals ein Wirkstoff zur Behandlung der unter SSA unzureichend kontrollierten KS-bedingten Diarrhö zur Verfügung. Er ist in Kombination mit SSA bei Erwachsenen zugelassen, kann die Diarrhö unterbinden und so die Lebensqualität bessern und wird in mehreren Leitlinien empfohlen.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

07.09.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Palbociclib: Patientinnen gewinnen im Median mehr als ein Jahr ohne Progress

Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib hat sich in kürzester Zeit als eine Standardoption für die Behandlung des Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen (HR+/HER2−) fortgeschrittenen Mammakarzinoms im klinischen Alltag etabliert. Eine aktuelle Auswertung untermauert die Datenlage.

Pfizer GmbH
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