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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Real-World-Daten zeigen, dass innerhalb eines Jahres nach der Verordnung eines pflanzlichen Arzneimittels mit Isothiocyanaten (ITC) signifikant weniger Rezidive an frühen, sporadischen und rezidivierenden Harnwegsinfektionen auftreten, als nach einer initialen Antibiose.
Bei fast der Hälfte der Patientinnen und Patienten mit Hämoglobinurie ist eine paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ursächlich. Die Diagnose wird anfangs oft übersehen, was nicht nur wegen der Symptome problematisch ist, sondern auch, weil unbehandelt schwere thrombotische Komplikationen drohen. Die Urologie ist eine der Fachrichtungen, bei denen Betroffene erstmals auffällig werden können.
Testosteron ist ein kleines Molekül mit großer Wirkung. Ist das Hormon nicht ausreichend vorhanden, kann dies diverse negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Mit einer Testosteronersatztherapie lassen sich verschiedene Symptome aber gut lindern. Manche Gele erlauben eine individuelle Dosierung und tragen dazu bei, mögliche Risiken der Testosterongabe zu minimieren.
Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Kranus Edera ermöglicht Patienten mit erektiler Dysfunktion (ED) organischer Ursache eine evidenzbasierte, leitliniengerechte und voll erstattungsfähige Therapie. Die App bietet eine ganzheitliche sowie ursachenorientierte Behandlung der ED. In einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten Studie über 12 Wochen führte die Anwendung der Therapie zu signifikanten Verbesserungen der Erektionsfähigkeit, Lebensqualität und Patientensouveränität.
Avelumab wird als Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (la/mUC) angewendet, die nach einer Platin-basierten Chemotherapie progressionsfrei sind. Aktuelle Daten aus Real-World-Studien und Post-hoc-Analysen untermauern den Stellenwert der Therapiemodalität in dieser Indikation.
Die Kombination des PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitors Olaparib mit Abiraterona kann das Ansprechen und die Zeit bis zur Krankheitsprogression beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) versus aktueller Standardtherapie deutlich verbessern...
Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH und MSD Sharp & Dohme GmbH
Bei einem Expertentreffen anlässlich der neu aufgelegten S2e-Leitlinie „Benignes Prostatasyndrom“ wurden die Herausforderungen in der Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms aus hausärztlicher und urologischer Sicht beleuchtet. Dabei wurde deutlich, dass ein interdisziplinärer Austausch unabdingbar ist für eine erfolgreiche und ressourcensparende Behandlung.
Für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (UC), deren Allgemeinzustand und Komorbiditäten es zulassen, besteht der systemische Erstlinientherapiestandard in einer platinhaltigen Chemotherapie. Zudem wird in den aktuellen Leitlinien für Patientinnen und Patienten, die unter platinhaltiger Erstlinienchemotherapie eine mindestens stabile Erkrankung erreichen, standardmäßig eine Erstlinien-Erhaltung mit dem PD-L1-Inhibitor Avelumab empfohlen.
Im Rahmen des DGU diskutierte ein renommierter Expertenkreis anhand klinischer Daten den Einsatz von Abobotulinumtoxin-A als neue Option bei Inkontinenz infolge neurogener Detrusorhyperaktivität (NDO).
Über den aktuell bestmöglichen Umgang mit Harnwegsinfektionen diskutierten bei einem interdisziplinären Workshop eine Allgemeinmedizinerin, zwei Urologen und ein Gynäkologe. Sie beleuchteten dabei auch den Stellenwert einer Immunprophylaxe bei rezidivierenden Infektionen.
Immunonkologische Behandlungsoptionen kommen bereits seit mehreren Jahren in der medikamentösen Therapie von Tumorerkrankungen zur Anwendung – so auch in der Urologie. Beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (mUC) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten durch die Einführung von Checkpoint-Inhibitoren (CPI) deutlich verändert.
Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem. Daher ist es geboten, unnötige Antibiotikagaben zu vermeiden – besonders auch bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen (uHWI). Wegen uHWI werden in Deutschland pro Jahr rund sechs Millionen Antibiotikarezepte ausgestellt. Mit der Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel steht bei unkomplizierter Zystitis eine evidenzbasierte Alternative zur Antibiotikatherapie zur Verfügung.
Die Lupusnephritis (LN) zählt zu den häufigsten und schwerwiegendsten Organmanifestationen beim systemischen Lupus erythematodes (SLE). Trotz des verbesserten pathogenetischen Verständnisses und der erweiterten Therapiemöglichkeiten bleibt die LN eine bedeutende Ursache für die erhöhte SLE-assoziierte Morbidität und Mortalität.
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine heterogene Autoimmunerkrankung, die aufgrund der Klinik diagnostisch wie therapeutisch eine Herausforderung darstellt. Zu den schwerwiegendsten Organmanifestationen des SLE zählt die Lupusnephritis (LN). Sie betrifft die Patient*innen häufig im jüngeren Alter und ist nicht selten auch die führende Manifestation bei einer SLE-Erstdiagnose.
Wie die JAVELIN-Bladder-100-Studie gezeigt hat, profitieren Patient*innen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) von einem längeren Gesamtüberleben und einem längeren progressionsfreien Überleben, wenn sie nach platinbasierter Induktionstherapie eine Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Avelumab erhalten. Diese Erhaltungstherapie sollte frühzeitig geplant und dann rechtzeitig begonnen werden.
Zur Behandlung des fortgeschrittenen oder metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) sind in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Substanzen unterschiedlicher Wirkstoffklassen zugelassen worden. Die ausgeprägten Escape-Mechanismen dieser Tumoren erfordern deren klugen Einsatz in der Sequenz.
Beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom hat sich die Anwendung von Radium-223 etabliert. Die zielgerichtete Alpha-Therapie hat sich in Studien als effektive und sichere Behandlungsoption erwiesen. Radium-223 bewirkt eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten bei zugleich guter Verträglichkeit und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität*.
In Deutschland sind etwa fünf Millionen Männer von einem Benignen Prostatasyndrom (BPS) betroffen, rund die Hälfte von ihnen befindet sich in ärztlicher Behandlung. In den meisten Fällen ist eine medikamentöse Therapie langfristig erfolgversprechend. Doch ist auch jedes von der aktuellen S2e-Leitlinie empfohlene BPS-Präparat für jeden Patienten geeignet?
Sexuelle Funktionsstörungen treten bei BPS-Patienten gehäuft auf. Sie werden zum einen durch altersassoziierte Veränderungen verursacht. Zum anderen können die von der S2e-Leitlinie empfohlenen BPS-Wirkstoffe bestehende Sexualprobleme verstärken oder neue auslösen, aber diese auch bessern.
Das Behandlungskonzept der „personalisierten Medizin“ gewinnt auch in der Uro-Onkologie zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel, eine optimale Therapie zu erreichen, werden genetische, molekulare und zelluläre Parameter des Patienten ermittelt, um auf dieser Grundlage eine individuelle Therapieentscheidung zu treffen. Insbesondere beim Urothelkarzinom wird dieser Zusammenhang deutlich.