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Sonderberichte aus der Urologie

18.06.2019 | Prostatakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Früher Start bei Progress unter Androgendeprivation: effektive Tumorkontrolle für mehr lebenswerte Zeit

Seit Oktober 2018 ist Enzalutamid für Patienten mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom (HR-nmCRPC) zugelassen. Im März 2019 hat die European Association of Urology (EAU) Enzalutamid nun auch als Erstlinientherapie für diese Indikation in die Leitlinie 2019 aufgenommen.

Astellas Pharma GmbH

18.01.2019 | Urologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Bei der Therapiewahl an die Sexualfunktion denken

Sexuelle Funktionsstörungen treten bei BPS-Patienten gehäuft auf. Sie werden zum einen durch altersassoziierte Veränderungen verursacht. Zum anderen können die von der S2e-Leitlinie empfohlenen BPS-Wirkstoffe bestehende Sexualprobleme verstärken oder neue auslösen, aber diese auch bessern. Erwünschte und unerwünschte Wirkungen der einzelnen BPS-Präparate auf die Sexualität sind deshalb ein wichtiges Kriterium bei der Therapiewahl. Ein wichtiger Vorteil der für den Therapieeinstieg häufig verordneten pflanzlichen Fixkombination aus Sägepalmenfrüchte (Sabal)-Extrakt und Brennnesselwurzel (Urtica)-Extrakt ist, dass unter der Behandlung keine sexuellen Dysfunktionen zu befürchten sind.

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co.

13.12.2018 | Tumoren des Urogenitalsystems | Sonderbericht | Onlineartikel

Personalisierte Medizin – neue Ansätze und individuelle Therapien

Das Behandlungskonzept der „personalisierten Medizin“ gewinnt auch in der Uro-Onkologie zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel, eine optimale Therapie zu erreichen, werden genetische, molekulare und zelluläre Parameter des Patienten ermittelt, um auf dieser Grundlage eine individuelle Therapieentscheidung zu treffen. Insbesondere beim Urothelkarzinom wird dieser Zusammenhang deutlich, was sich durch eine direkte Korrelation zwischen erhöhter Expression des Biomarkers Programmed Cell Death-Ligand 1 (PD-L1) und einem verbesserten Ansprechen auf eine Immuntherapie zeigt. Entscheidend für zukünftige Therapieentscheidungen ist somit die enge Zusammenarbeit zwischen Urologen und Pathologen.

AstraZeneca GmbH

04.12.2018 | Kolorektales Karzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Neue Therapieoptionen jenseits der zweiten Linie

Das therapeutische Spektrum beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) hat sich deutlich erweitert. Auch nach der ersten und zweiten Therapielinie stehen betroffenen Patienten heute evidenzbasierte Substanzen zur Verfügung, mit denen eine weitere Überlebensverlängerung gelingt. Eine leitliniengerechte Option ist die zytostatisch wirksame Kombination Trifluridin/Tipiracil, für die in Studien ein deutlicher Überlebensbenefit belegt ist.

Servier Deutschland GmbH

15.11.2018 | Ejakulationsstörungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Lidocain Prilocain-Spray als erste lokale Therapie zugelassen

Etwa jeder fünfte Mann leidet unter Ejaculatio praecox. Doch im Praxisalltag wird dieses Thema viel zu selten angesprochen. Von ärztlicher Seite dürfte ein Grund dafür die bisher eher limitierten Behandlungsoptionen sein. Seit kurzem steht mit einem Lidocain/Prilocain-Spray eine zugelassene und klinisch geprüfte lokale Therapie in dieser Indikation zur Verfügung.

Recordati Pharma GmbH, Ulm

05.10.2017 | Harnblasenkarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Interview mit Prof. Dr. Carsten-H. Ohlmann, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, zur S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms“

Im Herbst 2016 wurde auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie die erste Version der S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms“ vorgestellt, die seit November 2016 als Version 1.1 vorliegt. Prof. Ohlmann nennt im Interview die wichtigsten Empfehlungen und äußert sich zu deren Umsetzung in der Praxis. Weiterhin berichtet er über eine geplante Umfrage zur Adhärenz von Urologen bezüglich der neuen Leitlinie.

Ipsen Pharma GmbH, Ettlingen

28.08.2017 | Urologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Partner in der Urologie: Der Mensch im Fokus

Die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln, Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln zur Behandlung urologischer Erkrankungen – das sind die Kernkompetenzen von Apogepha. Mit modernen Produktionsanlagen sowie eigener Entwicklung agiert das 1882 in Dresden gegründete Unternehmen heute als Full-Service-Anbieter mit umfassendem Leistungsspektrum. Seit 1991 ist der Traditionsbetrieb wieder im Familienbesitz. Er ist damit einer der wenigen Arzneimittelhersteller, der selbstständig und wirtschaftlich unabhängig ist.

Apogepha Arzneimittel GmbH

27.03.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Antibiotika durch pflanzliche Therapieoption deutlich einsparen

Während früher jede Bakteriurie antibiotisch behandelt wurde, ist die asymptomatische Bakteriurie schon länger kein Grund mehr, Antibiotika einzusetzen. Auch bei der Therapie der akuten, unkomplizierten Zystitis kommt es nun zum Umdenken: Laut S3-Leitlinie soll die Entscheidung für eine Antibiotikatherapie kritisch überdacht werden, um unangemessenen Antibiotikagebrauch und Resistenzentwicklungen zu reduzieren. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich eine Phytokombination mit Fosfomycin in dieser Indikation messen lassen und dazu beitragen kann, den übermäßigen Antibiotikaeinsatz deutlich zu reduzieren.

Bionorica SE
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