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Sonderberichte

Neueste Sonderberichte aus allen Fachgebieten

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AINS

29.05.2019 | Kardiogener Schock | Sonderbericht | Onlineartikel

Innovative temporäre Herzunterstützungssysteme verbessern die Behandlungsergebnisse

Bei akutem Linksherzversagen kann ein hämodynamisches Unterstützungssystem das Herz entlasten und die Erholung des Herzmuskels fördern. Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter hämodynamischer Stabilität und besseren Behandlungsergebnissen einhergehen kann.

Abiomed

08.05.2019 | Hydromorphon | Sonderbericht | Onlineartikel

Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung - Damit die Schmerztherapie von Anfang an greift

Bei einem Patienten mit starken chronischen Schmerzen sollte die Therapie möglichst von Anfang an greifen. Denn mit jedem erfolglosen Versuch steigen mehr und mehr Patienten trotz Schmerzen aus der Behandlung aus. Unter den WHO-Stufe-3-Opioiden führte das Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung häufiger zum Erfolg als konventionelle Hydromorphon-Präparate und andere orale Opioide. Am niedrigsten waren die Ansprechraten in der Analyse des PraxisRegisters Schmerz unter Morphin, das heute nicht mehr als Goldstandard bei der Behandlung starker Schmerzen angesehen werden kann.

Aristo Pharma GmbH

29.11.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Hydromorphon gegen Schmerzen: wirkstoffspezifische Besonderheiten

Die Meinung, alle reinen μ-Opioidrezeptor-Agonisten einschließlich des Goldstandards Morphin seien vergleichbar, ist verbreitet. Die verschiedenen Opioide unterscheiden sich jedoch pharmakokinetisch durchaus relevant. Besonders bei älteren und multimorbiden Patienten scheint ein Wirkstoff mit vergleichsweise niedrigem Interaktionsrisiko vorteilhaft zu sein, wie etwa Hydromorphon.

Aristo Pharma GmbH

Allgemeinmedizin

11.02.2019 | Schmerzen | Sonderbericht | Onlineartikel

Opioidrezeptorantagonisten verbessern Lebensqualität

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. hat kürzlich die Praxisleitlinie „Opioidinduzierte Obstipation“ vorgestellt. Demnach sollte zu jedem Opioid ein peripher wirkender µ-Opioidrezeptorantagonist wie Naloxegol verordnet werden, wenn konventionelle Laxanzien innerhalb von ein bis zwei Wochen zu keinem spürbaren Erfolg führen.

Kyowa Kirin GmbH

01.10.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Reserveantibiotika meiden und Resistenzen berücksichtigen

Reserveantibiotika zu vermeiden und die lokale Resistenzsituation zu berücksichtigen, sind laut Dr. Rudolf Tille wichtige Forderungen im Umgang mit Antibiotika. Ist eine Antibiotikatherapie nicht indiziert, empfiehlt Tille im Interview eine Vielzahl von Allgemeinmaßnahmen sowie eine evidenzbasierte Phytotherapie.

Bionorica SE

01.10.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Antibiotic Stewardship auch im niedergelassenen Bereich etablieren

Antibiotic Stewardship ist bisher vor allem in Kliniken etabliert. Im Interview erklärt Dr. Peter Kardos, dass das Konzept auch auf den niedergelassenen Bereich übertragen werden sollte, wo aktuell zu viele nicht indizierte Antibiotika verordnet werden. Aufklärung, Information und eine bessere Diagnostik helfen dabei, die Strategie umzusetzen.

Bionorica SE

Augenheilkunde

27.11.2018 | Makuladegeneration | Sonderbericht | Onlineartikel

Patentierter Vitamin-B-Komplex hat protektiven Effekt

Zu hohe Homocystein (HCY)-Spiegel können vermehrten oxidativen Stress auslösen und die Entwicklung einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) fördern. Ein Ansatz der konservativen AMD-Therapie ist daher die Senkung erhöhter HCY-Konzentrationen durch die Gabe eines patentierten Vitamin-B-Komplexes. In Studien konnte ein positiver Effekt dieses Konzepts auf den Krankheitsverlauf der AMD bestätigt werden.

Bausch & Lomb GmbH

14.09.2017 | Sonderbericht | Onlineartikel

Bei Blinden an Non-24 denken

Die Nicht-24-Stunden-Schlaf-Wach-Rhythmusstörung (Non-24) ist eine seltene Erkrankung, von der fast ausschließlich völlig blinde Menschen betroffen sind. In vielen Fällen wird die teilweise schwer beeinträchtigende Erkrankung nicht erkannt. Augenärzte, die blinde Patienten betreuen, können durch einfache Screening-Fragen dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu schließen.

Vanda Pharmaceuticals Germany GmbH

Chirurgie

07.04.2017 | Lymphödem | Sonderbericht | Onlineartikel

Versorgung optimieren bei Störungen des Lymphtransports

In Zeiten, in denen die rasche Entlassung nach operativen Eingriffen und die Verordnung wirksamer Medikamente bei möglichst kurzem Patientenkontakt Maßstäbe für den medizinischen Erfolg geworden sind, ist eine adäquate Behandlung des Lymphödems schwierig geworden. Therapie der Wahl ist die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE). Sie ist zeitaufwändig und bedarf der Versorgung durch ein Team, in dem Arzt, Physiotherapeut, Sanitätshaus und nicht zuletzt Patient Hand in Hand agieren müssen, um einen anhaltenden Erfolg zu erreichen. In Deutschland haben Patienten noch vergleichsweise gute Chancen, eine solche Behandlung verordnet und bezahlt zu bekommen. Doch vielerorts mangelt es auch hier an einer strukturierten Versorgung mit der Folge, dass Lymphödeme zu spät diagnostiziert werden und längst nicht alle, die von der KPE profitieren würden, sie auch leitliniengerecht erhalten.

Medical Data Institute GmbH

Dermatologie

25.09.2018 | Psoriasis | Sonderbericht | Onlineartikel

Ustekinumab – hohe Effektivität bei Enthesitis und Psoriasis-Arthritis

Das Spektrum der Therapieoptionen bei der Psoriasis-Arthritis (PsA) ist breitgefächert, ebenso wie die Variationen der Krankheitsdomänen. Eine der in Leitlinien empfohlenen Optionen ist Ustekinumab. Der Inhibitor richtet sich gegen die Interleukine (IL)-12 und -23, die als Haupttreiber der PsA gelten. Er weist eine hohe Wirksamkeit auf die Schlüsseldomänen Psoriasis-Arthritis und Enthesitis auf; letztere gilt als frühe, schwer zu therapierende und zentrale Begleitmanifestation einer PsA...

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

20.09.2018 | Psoriasis | Sonderbericht | Onlineartikel

Mit Guselkumab kann eine erscheinungsfreie Haut erreicht werden

Das proinflammatorische Zytokin Interleukin(IL)-23 ist an der Pathogenese der Plaque-Psoriasis beteiligt. Der erste zugelassene selektive IL-23-Inhibitor Guselkumab kann zur Erstlinientherapie bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie in Frage kommen, eingesetzt werden. In den Zulassungsstudien wirkte der Antikörper schnell, stark und lang anhaltend...

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

14.09.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Neue Option bei Plaque-Psoriasis

Das bereits seit längerem zur Therapie der rheumatoiden Arthritis, der axialen Spondyloarthritis und der Psoriasis-Arthritis zugelassene Certolizumab Pegol (CZP) kann seit kurzem in der Europäischen Union auch für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (PSO) eingesetzt werden, die für eine systemische Therapie infrage kommen. Damit ist erstmals ein Fc-Fragment-freier, pegylierter Antikörper (pegTNFi) für die Therapie von Patienten mit PSO verfügbar.

UCB Pharma GmbH

Gynäkologie und Geburtshilfe

04.07.2019 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Olaparib-Filmtabletten beim HER2-negativen fortgeschrittenen Mammakarzinom: PARP-Hemmung bei BRCA-Mutationen

Bei Patientinnen (und Patienten) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom steht mit Olaparib (Filmtabletten) eine neue, personalisierte Therapieoption zur Verfügung. Der PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor ermöglicht bei Vorliegen von BRCA (breast cancer gene)-Mutationen in der Keimbahn eine effektive orale Behandlung von Patientinnen mit triple-negativem oder HR (Hormonrezeptor)-positivem/HER2 (human epidermal growth factor receptor 2)-negativem Tumor bei weniger chemotherapietypischen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Alopezie.

AstraZeneca GmbH

14.11.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Wenn Vitamin-B12-Mangel an die Nerven geht

Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu neurologischen Störungen führen und die kognitive sowie psychische Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

02.11.2018 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

„Die Chemotherapie sollte in der Erstlinie nur bei Patientinnen mit hohem Risiko eingesetzt werden”

Die endokrin-basierte Kombinationstherapie mit einem CDK4/6-Inhibitor ist bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2−) Mammakarzinom mittlerweile zu einer Standardtherapie avanciert. Die CDK4/6-Hemmung verlängert nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern kann auch Folgetherapien hinauszögern, wie aktuelle Untersuchungen zu Palbociclib belegen [1].

Pfizer GmbH

HNO

14.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Eine weitere lysosomale Speicherkrankheit ist spezifisch behandelbar

Störungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung, Hörprobleme und faziale Anomalien können erste Anzeichen von Alpha-Mannosidose sein. Oft kommen im weiteren Verlauf skelettale Veränderungen oder auch psychiatrische Symptome hinzu. Ursache ist ein autosomal-rezessiv vererbter Gendefekt, der zu einem gestörten Abbau mannosehaltiger Oligosaccharide führt. Mit Velmanase alfa steht erstmals eine Enzymersatztherapie zur Verfügung, die bei leichter bis mittelschwerer Alpha-Mannosidose langanhaltende Verbesserungen von Biomarkern, Symptomen und der Lebensqualität ermöglichen kann – vor allem bei Therapiebeginn im Kindesalter.

Chiesi GmbH, Hamburg

01.10.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Reflektierter und kompetenter Umgang mit Antibiotika

Statt einer generellen Vermeidung sollte im Sinne der Antibiotic-Stewardship-Strategie reflektiert und kompetent mit Antibiotika umgegangen werden, sagt Dr. Rainer Jund im Interview. Antibiotic Stewardship verändert das Bewusstsein von Antibiotikaverordnungen nachhaltig – daher fordert Jund, das Konzept im gesamten HNO-Fachbereich zu implementieren.

Bionorica SE

12.06.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Erleichtert der Labortest auf Procalcitonin die Entscheidung zur Antibiotikagabe?

Der Labortest auf Procalcitonin wird demnächst GKV-Leistung. Glauben Sie, dass dadurch in der Praxis die Entscheidung für oder gegen eine Antibiotikagabe erleichtert wird? Wie verschiedene Fachärzte darüber denken, sehen Sie in diesem Video.

Bionorica SE

Innere Medizin

03.07.2019 | Typ-2-Diabetes | Sonderbericht | Onlineartikel

Prognoseverbesserung für Diabetiker auch durch GLP-1-Rezeptor-Agonisten

Die Achillesferse für Menschen mit Typ-2-Diabetes ist das Herz. Denn die meisten der betroffenen Patienten sterben an einem kardiovaskulären Ereignis. Deshalb ist es umso wichtiger, das individuelle kardiovaskuläre Risiko zu beachten und früh kardioorientiert zu behandeln. Dabei kommt dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten Liraglutid ein besonderer Stellenwert zu, da die Substanz nach den Ergebnissen der LEADER-Studie neben einer effektiven Stoffwechselkontrolle auch die Prognose von Patienten mit Typ-2-Diabetes mit hohem kardiovaskulärem Risiko verbesserte [1].

Novo Nordisk Pharma GmbH

22.05.2019 | Pulmonale Hypertonie | Sonderbericht | Onlineartikel

Pulmonale Hypertonie - Riociguat: therapeutische Option mit günstigem Sicherheitsprofil bei CTEPH

Eine aktuelle retrospektive Analyse der Riociguat-Zulassungsstudien CHEST und PATENT lieferte weitere Daten zur Wirksamkeit des löslichen Guanylatcyclase (sGC)-Stimulators Riociguat bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) und bei Patienten mit chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH). In dieser retrospektiven Analyse zeigte sich unter Riociguat innerhalb eines Jahres eine echokardiographisch messbare Verkleinerung des rechten Herzens und es gab Hinweise auf eine Verbesserung der Rechtsherzfunktion.

MSD SHARP & DOHME GmbH

10.05.2019 | Rheumatologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Rheumatoide Arthritis - Zehn Jahre Tocilizumab: Überlegen in der Monotherapie, robuste Evidenz im praktischen Alltag

Seit der Zulassung des ersten Interleukin(IL)-6-Rezeptor-Inhibitors Tocilizumab zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis im Jahr 2009 hat sich dieser als wirksame Therapieoption mit gutem Sicherheitsprofil erwiesen. Darüber hinaus wurden seitdem umfangreiche Erfahrungen unter Alltagsbedingungen mit dem humanisierten Antikörper gesammelt. 

Roche Pharma AG und Chugai Pharma Germany GmbH

Kardiologie

03.07.2019 | Typ-2-Diabetes | Sonderbericht | Onlineartikel

Prognoseverbesserung für Diabetiker auch durch GLP-1-Rezeptor-Agonisten

Die Achillesferse für Menschen mit Typ-2-Diabetes ist das Herz. Denn die meisten der betroffenen Patienten sterben an einem kardiovaskulären Ereignis. Deshalb ist es umso wichtiger, das individuelle kardiovaskuläre Risiko zu beachten und früh kardioorientiert zu behandeln. Dabei kommt dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten Liraglutid ein besonderer Stellenwert zu, da die Substanz nach den Ergebnissen der LEADER-Studie neben einer effektiven Stoffwechselkontrolle auch die Prognose von Patienten mit Typ-2-Diabetes mit hohem kardiovaskulärem Risiko verbesserte [1].

Novo Nordisk Pharma GmbH

29.05.2019 | Kardiogener Schock | Sonderbericht | Onlineartikel

Innovative temporäre Herzunterstützungssysteme verbessern die Behandlungsergebnisse

Bei akutem Linksherzversagen kann ein hämodynamisches Unterstützungssystem das Herz entlasten und die Erholung des Herzmuskels fördern. Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter hämodynamischer Stabilität und besseren Behandlungsergebnissen einhergehen kann.

Abiomed

09.04.2019 | Koronare Herzerkrankung | Sonderbericht | Onlineartikel

KHK und pAVK - Koinzidenz von KHK und pAVK: Der atherosklerotische Risikopatient

Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) oder peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) haben ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. In der COMPASS-Studie führte die Kombination von Rivaroxaban plus ASS vs. ASS alleine zu einer signifikanten Reduktion des kombinierten Endpunktes aus kardiovaskulärem Tod, Schlaganfall und Herzinfarkt bei Patienten mit KHK und/oder pAVK. Dr. Karin Rybak erläutert im Interview die wichtigsten Ergebnisse der Studie, mögliche Auswirkungen auf die klinische Praxis und welche Patienten am meisten von der Kombinationstherapie profitieren können.

Bayer Vital GmbH

Neurologie

25.06.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Komplementbasierte Therapie bei refraktärer generalisierter Myasthenia gravis: Schneller Wirkeintritt und lang anhaltende Effekte mit Eculizumab

Autoantikörper gegen den nikotinergen Acetylcholinrezeptor (AChR) spielen eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Myasthenia gravis. Die Autoantikörper-vermittelte Aktivierung des Komplementsystems führt letztendlich zur Zerstörung der neuromuskulären Endplatte.

Alexion Pharma Germany GmbH

08.05.2019 | Hydromorphon | Sonderbericht | Onlineartikel

Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung - Damit die Schmerztherapie von Anfang an greift

Bei einem Patienten mit starken chronischen Schmerzen sollte die Therapie möglichst von Anfang an greifen. Denn mit jedem erfolglosen Versuch steigen mehr und mehr Patienten trotz Schmerzen aus der Behandlung aus. Unter den WHO-Stufe-3-Opioiden führte das Hydromorphon-Präparat mit 24-Stunden-Retardierung häufiger zum Erfolg als konventionelle Hydromorphon-Präparate und andere orale Opioide. Am niedrigsten waren die Ansprechraten in der Analyse des PraxisRegisters Schmerz unter Morphin, das heute nicht mehr als Goldstandard bei der Behandlung starker Schmerzen angesehen werden kann.

Aristo Pharma GmbH

26.02.2019 | Seltene Erkrankungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Gene-Silencing mit RNA-Interferenz-Therapeutikum lindert Neuropathie

Die hereditäre ATTR-Amyloidose ist eine seltene autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch verschiedene Mutationen im Transthyretin (TTR)-Gen hervorgerufen wird. Das gebildete TTR-Tetramer kann durch Mutationen destabilisiert werden und dadurch leichter in Monomere zerfallen. Die Amyloidfibrillen lagern sich in verschiedenen Organen wie peripheren Nerven oder im Herzen extrazellulär ab. Mit dem spezifischen RNAi-Therapeutikum Patisiran kann das TTR-Gen „stillgelegt“ und die Produktion von TTR blockiert werden. Die Reduktion des TTR-Serumspiegels stabilisiert den Patienten deutlich und lindert die neuropathischen Symptome.

Alnylam Germany GmbH

Onkologie

04.07.2019 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Olaparib-Filmtabletten beim HER2-negativen fortgeschrittenen Mammakarzinom: PARP-Hemmung bei BRCA-Mutationen

Bei Patientinnen (und Patienten) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom steht mit Olaparib (Filmtabletten) eine neue, personalisierte Therapieoption zur Verfügung. Der PARP (Poly-ADP-Ribose-Polymerase)-Inhibitor ermöglicht bei Vorliegen von BRCA (breast cancer gene)-Mutationen in der Keimbahn eine effektive orale Behandlung von Patientinnen mit triple-negativem oder HR (Hormonrezeptor)-positivem/HER2 (human epidermal growth factor receptor 2)-negativem Tumor bei weniger chemotherapietypischen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Alopezie.

AstraZeneca GmbH

03.07.2019 | Onkologische Therapie | Sonderbericht | Onlineartikel

Qualität von parenteralen Zubereitungen kontrollieren!

Skandale um parenterale Zubereitungen in der Onkologie haben das Vertrauen vieler Patienten erschüttert. Im Rahmen seiner neuen Qualitätsinitiative organisiert das Unternehmen Omnicare systematische, vom Apotheker unabhängige Tests, bei denen die Zubereitungen genau geprüft werden und die dem Arzt und den Patienten mehr Sicherheit geben.

Omnicare Holding GmbH & Co. KG

03.07.2019 | Multiples Myelom | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiples Myelom: Tumorzelltod durch Daratumumab induziert

Der monoklonale Antikörper Daratumumab wird beim Multiplen Myelom in allen Therapielinien eingesetzt: je nach Linie als Mono- oder Kombinationstherapie. Die gute Wirksamkeit beruht auf folgendem Wirkmechanismus: Der Antikörper war die erste zugelassene Therapieoption beim Multiplen Myelom, die an CD38-exprimierende Zellen bindet und so den Tumorzelltod induziert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

Pädiatrie

09.07.2019 | Nephrologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Sekundäre Insomnien bei chronischen Nierenerkrankungen - Kinder mit Schlafmangel haben müde Eltern

Ein qualitativ und quantitativ ausreichender Schlaf ist für die Gesundheit und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig. Daran sollte bei Kindern mit somatischen Erkrankungen, die das Risiko von Schlafstörungen und -defizit stark erhöhen können (z. B. chronische Nierenerkrankungen), stets gedacht werden. Auch die Eltern sollten nach ihrer Schlafqualität gefragt werden, weil Eltern chronisch kranker Kinder aufgrund von hohem Pflegeaufwand und psychischer Belastung häufig ebenfalls unter Insomnien leiden und auf Hilfestellung und Therapie angewiesen sind.

Chiesi GmbH, Hamburg

08.05.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Metabolische Leukodystrophie - Cerebrotendinöse Xanthomatose frühzeitig erkennen und diagnostizieren

Die cerebrotendinöse Xanthomatose (CTX) ist eine Gallensäure-Stoffwechselstörung, die zu einer Akkumulation bestimmter Lipide, wie z.B. Cholestanol, führt. Diese akkumulierten Lipide führen vor allem im zentralen Nervensystem (ZNS) zu neurologischen Veränderungen, die von neuropsychiatrischen Auffälligkeiten und motorischen Störungen bis zur Demenz reichen können. Häufig wird die CTX erst im Erwachsenenalter diagnostiziert. Würde die Diagnose bereits im Kindesalter erfolgen, könnten durch die früher begonnene Therapie die Progression der CTX aufgehalten und die oftmals irreversiblen neurologischen Symptome verhindert werden.

Leadiant GmbH

17.04.2019 | Hämophilie | Sonderbericht | Onlineartikel

Emicizumab bei Hämophilie A ohne Hemmkörper zugelassen

Der monoklonale Antikörper Emicizumab ist jetzt auch zur Routineprophylaxe bei Erwachsenen und Kindern ohne Hemmkörper gegen Gerinnungsfaktor VIII zugelassen.

Roche Pharma AG und Chugai Pharma Germany GmbH

Psychiatrie

01.02.2019 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Dem Leben frühzeitig wieder Struktur geben

Bei Patienten mit Schizophrenie sind vorrangige Ziele der medikamentösen Behandlung, Rückfälle und Rehospitalisierungen zu vermeiden. Ein langwirksames Antipsychotikum mit langem Applikationsintervall kann die Therapiekontinuität und -adhärenz fördern und die Chance bieten, den Patienten langfristig zu stabilisieren [1]. Damit wird die psychosoziale Reintegration des Betroffenen unterstützt sowie seine Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

18.09.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Interview mit Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, zu neuen Studiendaten vom AAN-Kongress 2017

Vom 22.-28. April 2017 fand in Boston/Massachusetts, USA, die 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) statt. Zu diesem Anlass wurden aktuelle Daten zur Behandlung der verschiedenen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Im Videointerview fasst Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, die wichtigsten Studienergebnisse zusammen.

Biogen GmbH, Ismaning

20.06.2017 | Neurologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Vitamin-B12-Mangel hochdosiert oral therapieren

Ein Vitamin-B12-Mangel wird selten frühzeitig erkannt und therapiert. Dadurch werden die Chancen einer hochdosierten oralen Supplementierung verspielt.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Urologie

18.06.2019 | Prostatakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Früher Start bei Progress unter Androgendeprivation: effektive Tumorkontrolle für mehr lebenswerte Zeit

Seit Oktober 2018 ist Enzalutamid für Patienten mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom (HR-nmCRPC) zugelassen. Im März 2019 hat die European Association of Urology (EAU) Enzalutamid nun auch als Erstlinientherapie für diese Indikation in die Leitlinie 2019 aufgenommen.

Astellas Pharma GmbH

18.01.2019 | Urologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Bei der Therapiewahl an die Sexualfunktion denken

Sexuelle Funktionsstörungen treten bei BPS-Patienten gehäuft auf. Sie werden zum einen durch altersassoziierte Veränderungen verursacht. Zum anderen können die von der S2e-Leitlinie empfohlenen BPS-Wirkstoffe bestehende Sexualprobleme verstärken oder neue auslösen, aber diese auch bessern. Erwünschte und unerwünschte Wirkungen der einzelnen BPS-Präparate auf die Sexualität sind deshalb ein wichtiges Kriterium bei der Therapiewahl. Ein wichtiger Vorteil der für den Therapieeinstieg häufig verordneten pflanzlichen Fixkombination aus Sägepalmenfrüchte (Sabal)-Extrakt und Brennnesselwurzel (Urtica)-Extrakt ist, dass unter der Behandlung keine sexuellen Dysfunktionen zu befürchten sind.

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co.

13.12.2018 | Tumoren des Urogenitalsystems | Sonderbericht | Onlineartikel

Personalisierte Medizin – neue Ansätze und individuelle Therapien

Das Behandlungskonzept der „personalisierten Medizin“ gewinnt auch in der Uro-Onkologie zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel, eine optimale Therapie zu erreichen, werden genetische, molekulare und zelluläre Parameter des Patienten ermittelt, um auf dieser Grundlage eine individuelle Therapieentscheidung zu treffen. Insbesondere beim Urothelkarzinom wird dieser Zusammenhang deutlich, was sich durch eine direkte Korrelation zwischen erhöhter Expression des Biomarkers Programmed Cell Death-Ligand 1 (PD-L1) und einem verbesserten Ansprechen auf eine Immuntherapie zeigt. Entscheidend für zukünftige Therapieentscheidungen ist somit die enge Zusammenarbeit zwischen Urologen und Pathologen.

AstraZeneca GmbH
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