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Sonderberichte

Neueste Sonderberichte aus allen Fachgebieten

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AINS

09.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapierefraktäre Schmerzen: Opioide und Cannabinoide – Synergien nutzen

Die Therapie mit Cannabinoiden kann die analgetischen Effekte von Opioiden verstärken und bei manchen Patienten zu einer Einsparung von Opioiden beitragen. Verantwortlich hierfür ist die enge Verbindung von Endocannabinoid- und Opioid-Rezeptorsystem, die auf molekularer Ebene belegt werden konnte. Im klinischen Alltag können die Synergieeffekte genutzt werden, um die Lebensqualität von Patienten mit therapierefraktären chronischen Schmerzen und/oder Medikamenten-Nebenwirkungen zu verbessern.

Spectrum Therapeutics GmbH

09.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Entscheidungshilfe für die Cannabistherapie – Den passenden Wirkstoff finden

Cannabisbasierte Wirkstoffe können bei sehr verschiedenen schweren therapierefraktären Beschwerdebildern zu einer klinisch relevanten Symptomreduktion beitragen und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Die Wahl des für den Patienten und die Symptomatik passenden cannabisbasierten Wirkstoffs ist jedoch eine therapeutische Herausforderung. Das Vorgehen anhand eines definierten Entscheidungsalgorithmus kann hierbei hilfreich sein.

Spectrum Therapeutics GmbH

07.09.2020 | Schmerztherapie | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische, nicht-tumorbedingte Schmerzen - Oxycodon: Klinische Vorteile dank monophasischer Freisetzung

Opioide sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie starker chronischer, nicht-tumorbedingter Schmerzen. Moderne Präparate wie Oxycodon in einer 24-Stunden-Retardierung ermöglichen die nur einmal tägliche Dosisapplikation. Diese verbesserte Galenik zeigt klare klinische Vorteile: Sie führt zu niedrigeren Wirkstoffspiegelschwankungen und damit zu einer konstanten und zuverlässigen Analgesie. Sie verringert die Tablettenlast und fördert die Compliance der Patienten. Zudem treten Schmerzspitzen, Dosis-Endschmerzen und Nebenwirkungen seltener auf, und die Schlafqualität der Patienten verbessert sich.

Hormosan Pharma GmbH

Allgemeinmedizin

29.10.2020 | Rhinoconjunctivitis allergica | Sonderbericht | Onlineartikel

Allergenspezifische Immuntherapie - Evidenz für Nutzen von MATA bei Pollenallergikern

Eine allergenspezifische Immuntherapie (AIT) eröffnet Pollenallergikern die Chance, die belastenden Symptome deutlich zu reduzieren und den Verlauf der Erkrankung kausal zu beeinflussen. Eine neue Meta-Analyse der Daten zur AIT mit modifizierten Allergen-Tyrosin-Adsorbaten (MATA) belegt die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser aluminiumfreien Präparate bei Erwachsenen und Kindern.

Bencard® Allergie GmbH

22.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Vollspektrum-Cannabisextrakte und Cannabisblüten individuell einsetzen

Cannabis-basierte Medikamente werden von immer mehr Ärzten, die Schmerzpatienten betreuen, als wichtiger Baustein der Versorgung erkannt. Auch das Spektrum an Darreichungsformen und Zusammensetzungen wird breiter. Wo liegen deren Vor- und Nachteile? Und welche Zusammensetzungen – besonders im Hinblick auf das Verhältnis von Tetrahydrocannabinol (THC) zu Cannabidiol (CBD) – sind bei welchen Indikationen bzw. Patienten vorteilhaft?

Tilray Deutschland GmbH

09.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Entscheidungshilfe für die Cannabistherapie – Den passenden Wirkstoff finden

Cannabisbasierte Wirkstoffe können bei sehr verschiedenen schweren therapierefraktären Beschwerdebildern zu einer klinisch relevanten Symptomreduktion beitragen und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Die Wahl des für den Patienten und die Symptomatik passenden cannabisbasierten Wirkstoffs ist jedoch eine therapeutische Herausforderung. Das Vorgehen anhand eines definierten Entscheidungsalgorithmus kann hierbei hilfreich sein.

Spectrum Therapeutics GmbH

Augenheilkunde

27.11.2018 | Makuladegeneration | Sonderbericht | Onlineartikel

Patentierter Vitamin-B-Komplex hat protektiven Effekt

Zu hohe Homocystein (HCY)-Spiegel können vermehrten oxidativen Stress auslösen und die Entwicklung einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) fördern. Ein Ansatz der konservativen AMD-Therapie ist daher die Senkung erhöhter HCY-Konzentrationen durch die Gabe eines patentierten Vitamin-B-Komplexes. In Studien konnte ein positiver Effekt dieses Konzepts auf den Krankheitsverlauf der AMD bestätigt werden.

Bausch & Lomb GmbH

14.09.2017 | Schlafmedizin | Sonderbericht | Onlineartikel

Bei Blinden an Non-24 denken

Die Nicht-24-Stunden-Schlaf-Wach-Rhythmusstörung (Non-24) ist eine seltene Erkrankung, von der fast ausschließlich völlig blinde Menschen betroffen sind. In vielen Fällen wird die teilweise schwer beeinträchtigende Erkrankung nicht erkannt. Augenärzte, die blinde Patienten betreuen, können durch einfache Screening-Fragen dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu schließen.

Vanda Pharmaceuticals Germany GmbH

Chirurgie

06.12.2019 | TAVI | Sonderbericht | Onlineartikel

Aortenklappenstenose: Transkatheter-Aortenklappenintervention auch bei Niedrigrisiko überlegen

Im März 2019 wurden bei der jährlichen Tagung des American College of Cardiology die Ergebnisse der PARTNER 3 Studie vorgestellt. Die in der Studie verwendete ballonexpandierbare Prothese, die mittels Transkatheter-Aortenklappenintervention (TAVI) eingesetzt wurde, hat nun als erste TAVI-Herzklappe die europäische Zulassung der Conformité Européenne (CE) auch für den Einsatz bei Patienten mit Aortenklappenstenose und niedrigem Operationsrisiko erhalten. Die TAVI etabliert sich damit un­abhängig vom Risikoprofil für alle Patienten mit Aortenklappenstenose als ein neues Standardverfahren, das dem chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) bei vielen Patienten überlegen ist.

Edwards Lifesciences Corporation

07.04.2017 | Lymphödem | Sonderbericht | Onlineartikel

Versorgung optimieren bei Störungen des Lymphtransports

In Zeiten, in denen die rasche Entlassung nach operativen Eingriffen und die Verordnung wirksamer Medikamente bei möglichst kurzem Patientenkontakt Maßstäbe für den medizinischen Erfolg geworden sind, ist eine adäquate Behandlung des Lymphödems schwierig geworden. Therapie der Wahl ist die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE). Sie ist zeitaufwändig und bedarf der Versorgung durch ein Team, in dem Arzt, Physiotherapeut, Sanitätshaus und nicht zuletzt Patient Hand in Hand agieren müssen, um einen anhaltenden Erfolg zu erreichen. In Deutschland haben Patienten noch vergleichsweise gute Chancen, eine solche Behandlung verordnet und bezahlt zu bekommen. Doch vielerorts mangelt es auch hier an einer strukturierten Versorgung mit der Folge, dass Lymphödeme zu spät diagnostiziert werden und längst nicht alle, die von der KPE profitieren würden, sie auch leitliniengerecht erhalten.

Medical Data Institute GmbH

Dermatologie

16.11.2020 | Psoriasis vulgaris | Sonderbericht | Onlineartikel

Stigmatisierung bei Psoriasis - LIBERO-Studie: überzeugende Real-World-Daten zu Brodalumab

Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis leiden oft über Jahre unter einer sehr belastenden Stigmatisierung. Wie die auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vorgestellten Interimsdaten der Real-World-Studie LIBERO belegen, sprechen die Patienten auch unter Alltagsbedingungen rasch und effektiv auf das Biologikum Brodalumab an. Welchen Einfluss die schnelle und effektive Wirksamkeit von Brodalumab auf Patienten mit sichtbaren und/oder stigmatisierenden Läsionen hat, untersucht die Nachfolgestudie LIBERO VISIBLE.

LEO Pharma GmbH

16.09.2019 | Melanom | Sonderbericht | Onlineartikel

BRAF/MEK-Inhibition beim fortgeschrittenen malignen Melanom: Erste 5-Jahres-Daten

Patienten mit BRAF-mutierten Melanomen können bei metastasierter Erkrankung langfristig auf eine zielgerichtete Behandlung mit Dabrafenib plus Trametinib ansprechen. Dies zeigt die Analyse retrospektiv gepoolter Daten aus zwei Phase-III-Studien mit über 500 Patienten, die mit dieser Kombination in der Erstlinie behandelt worden waren. Nahezu jeder fünfte Patient blieb für mindestens fünf Jahre ohne Progress.

Novartis Pharma GmbH

25.09.2018 | Psoriasis vulgaris | Sonderbericht | Onlineartikel

Ustekinumab – hohe Effektivität bei Enthesitis und Psoriasis-Arthritis

Das Spektrum der Therapieoptionen bei der Psoriasis-Arthritis (PsA) ist breitgefächert, ebenso wie die Variationen der Krankheitsdomänen. Eine der in Leitlinien empfohlenen Optionen ist Ustekinumab. Der Inhibitor richtet sich gegen die Interleukine (IL)-12 und -23, die als Haupttreiber der PsA gelten. Er weist eine hohe Wirksamkeit auf die Schlüsseldomänen Psoriasis-Arthritis und Enthesitis auf; letztere gilt als frühe, schwer zu therapierende und zentrale Begleitmanifestation einer PsA...

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

Gynäkologie und Geburtshilfe

10.11.2020 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

HR+/HER2– fortgeschrittenes Mammakarzinom - Gesamtüberlebensvorteil unter Ribociclib auch bei viszeraler Metastasierung

Viszerale Metastasen, insbesondere Leber- und Lungenmetastasen, sind bei Patientinnen mit Mammakarzinom im Allgemeinen mit einer schlechteren Prognose verbunden. Eine aktuelle Subgruppenanalyse der Phase-III-Studien MONALEESA-3 und -7 konnte jetzt zeigen: Ribociclib plus endokrine Therapie verlängerte im Vergleich zu endokriner Therapie allein auch das Gesamtüberleben von Patientinnen mit viszeralen Metastasen eines Hormonrezeptor-positiven/HER2-negativen (HR+/HER2–) lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms deutlich.

Novartis Pharma GmbH

16.06.2020 | Mammakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

HR+/HER2− fortgeschrittenes Mammakarzinom - Randomisierte Studien, Real-World-Daten und Leitlinien sprechen für CDK-4/6-Inhibitoren in der Erstlinie

Bei der Behandlung von Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem (HR+/HER2−) fortgeschrittenen Mammakarzinom hat sich der Einsatz einer Kombination aus einem CDK (cyclin-dependent kinase)-4/6-Inhibitor und einer endokrinen Therapie als Standard in der Erstlinientherapie breit etabliert.

Pfizer Pharma GmbH

06.04.2020 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose - Stabiler Krankheitsverlauf als Voraussetzung für eine Schwangerschaft

Bei Frauen tritt die schubförmig remittierende Multiple Sklerose etwa dreimal häufiger auf als bei Männern. Die Erkrankung trifft oftmals Frauen, die im gebärfähigen Alter sind und bei denen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Über ihre Empfehlungen für MS-Patientinnen vor und während der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten Dr. Alexa Krumme und Prof. Dr. Mathias Mäurer.

Biogen GmbH

HNO

30.07.2020 | Kopf-Hals-Tumoren | Sonderbericht | Onlineartikel

Fortgeschrittene Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinome - TPEx*: bessere Lebensqualität gegenüber EXTREME bei vergleichbarer Wirksamkeit

Eine neue Analyse der TPExtreme-Studie belegt für Patienten mit rezidivierten/metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich (r/m SCCHN) unter einer Therapie mit dem TPEx*- gegenüber dem EXTREME-Schema Verbesserungen der Lebensqualität. Mit TPEx*, gefolgt von einer Immuntherapie, wurde zudem ein medianes Gesamtüberleben (OS) von 21,9 Monaten erreicht.

Merck Serono GmbH

14.12.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Eine weitere lysosomale Speicherkrankheit ist spezifisch behandelbar

Störungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung, Hörprobleme und faziale Anomalien können erste Anzeichen von Alpha-Mannosidose sein. Oft kommen im weiteren Verlauf skelettale Veränderungen oder auch psychiatrische Symptome hinzu. Ursache ist ein autosomal-rezessiv vererbter Gendefekt, der zu einem gestörten Abbau mannosehaltiger Oligosaccharide führt. Mit Velmanase alfa steht erstmals eine Enzymersatztherapie zur Verfügung, die bei leichter bis mittelschwerer Alpha-Mannosidose langanhaltende Verbesserungen von Biomarkern, Symptomen und der Lebensqualität ermöglichen kann – vor allem bei Therapiebeginn im Kindesalter.

Chiesi GmbH, Hamburg

01.10.2018 | Sonderbericht | Onlineartikel

Reflektierter und kompetenter Umgang mit Antibiotika

Statt einer generellen Vermeidung sollte im Sinne der Antibiotic-Stewardship-Strategie reflektiert und kompetent mit Antibiotika umgegangen werden, sagt Dr. Rainer Jund im Interview. Antibiotic Stewardship verändert das Bewusstsein von Antibiotikaverordnungen nachhaltig – daher fordert Jund, das Konzept im gesamten HNO-Fachbereich zu implementieren.

Bionorica SE

Innere Medizin

04.11.2020 | Rheumatoide Arthritis | Sonderbericht | Onlineartikel

Kongress Kompakt: Neues aus der Rheumatologie

Der Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) war einer der ersten, der im Corona-Jahr 2020 rein virtuell durchgeführt wurde. Unser Experten-Gremium hat diese technische Herausforderung angenommen und sich online nach den für die Praxis wichtigen neuen Daten umgesehen, die im Kongress Kompakt in aller Kürze zusammengefasst sind.

Novartis Pharma GmbH
Interdisziplinäres Management bei diabetischen Netzhauterkrankungen

Gemeinsam die Sehkraft der Patienten erhalten

Die diabetische Retinopathie (DR) ist eine der häufigsten Ursachen für Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung bei Menschen im Erwerbsalter und im höheren Lebensalter. Der Einsatz von VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Inhibitoren ermöglicht seit etwa zehn Jahren die medikamentöse Behandlung des visusbeeinträchtigenden diabetischen Makulaödems (DMÖ) – mit schnellen und deutlichen Visusverbesserungen...

Novartis Pharma GmbH

Nintedanib – erste Zulassung für ein breites Spektrum an Patienten mit Lungenfibrose

Für Patienten mit chronischer progredient fibrosierender interstitieller Lungenerkrankung (PF-ILD) haben sich durch die Zulassung des Tyrosinkinase-Inhibitors Nintedanib die Therapieoptionen maßgeblich verbessert. Im aktuellen ScrollyTelling erfahren Sie mehr über die Daten der INBUILD®-Studie...

Boehringer Ingelheim Pharma

Kardiologie

30.10.2020 | Aortenklappenstenose | Sonderbericht | Onlineartikel

TAVI 2020: Konsensus der DGK/DGTHG zur Behandlung der Aortenklappenstenose - Leitplanken für Niedrigrisiko-Patienten und Eingriffe in speziellen Therapiesituationen

Nach zwei Positionspapieren zur kathetergestützten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation, TAVI) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) aus den Jahren 2015 und 2016 haben DGK und Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) jetzt ein Konsensus-Papier zur TAVI bei der symptomatischen Aortenklappenstenose (AS) vorgelegt. Es berücksichtigt aktuelle Daten aus Studien wie PARTNER 3 bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko und trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die TAVI bei einem immer breiter werdenden Spektrum an Patienten etabliert.

Edwards Lifesciences Corporation

25.09.2020 | Ventrikuläre Tachykardien | Sonderbericht | Onlineartikel

Ventrikuläre Tachykardien - Effektiver Schutz vor plötzlichem Herztod

Tachyarrhythmien - Bevor definitiv die Indikation für einen implantierbaren KardioverterDefibrillator (ICD) gestellt wird, bietet die Defibrillatorweste (wearable cardioverter-defibrillator, WCD) bei Risikopatienten einen sicheren und effektiven Schutz vor dem plötzlichen Herztod. Die Per-Protocol-Analyse der VEST-Studie bestätigt, dass der WCD das Risiko, an einer potenziell tödlichen Tachyarrhythmie zu sterben, statistisch signifikant reduzieren kann.

Zoll CMS GmbH

17.06.2020 | Chronische Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Onlineartikel

Chronische Herzinsuffizienz - Weit verbreitet und oft schlecht kontrolliert

Die Prognose von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist noch immer schlecht, die Mortalität hoch: Jeder zweite Patient stirbt trotz der verfügbaren Behandlungsoptionen innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Der Bedarf an ergänzenden Therapiemöglichkeiten ist weiterhin ungedeckt.

Bayer Vital GmbH

Neurologie

22.10.2020 | Cannabinoide | Sonderbericht | Onlineartikel

Vollspektrum-Cannabisextrakte und Cannabisblüten individuell einsetzen

Cannabis-basierte Medikamente werden von immer mehr Ärzten, die Schmerzpatienten betreuen, als wichtiger Baustein der Versorgung erkannt. Auch das Spektrum an Darreichungsformen und Zusammensetzungen wird breiter. Wo liegen deren Vor- und Nachteile? Und welche Zusammensetzungen – besonders im Hinblick auf das Verhältnis von Tetrahydrocannabinol (THC) zu Cannabidiol (CBD) – sind bei welchen Indikationen bzw. Patienten vorteilhaft?

Tilray Deutschland GmbH

21.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Kausale Therapie bewährt sich in Studien und im Praxisalltag

Aufgrund eines genetischen Defekts kommt es bei der X-chromosomalen Hypophosphatämie (X-Linked Hypophosphatemia, XLH) zu einem chronischen Phosphatmangel. Die unzureichende Mineralisierung der Knochen führt zu vermindertem Wachstum und muskuloskelettalen Beschwerden. Seit Februar 2018 ist die kausale Therapie mit einem humanen monoklonalen Antikörper, bei pädiatrischen Patienten ab einem Jahr bis zum Schluss der Wachstumsfugen möglich. Aktuelle 64-Wochen-Daten einer Phase-III-Studie bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit. Der Antikörper war in der Studie außerdem der konventionellen Substitutionstherapie überlegen.

Kyowa Kirin GmbH

18.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Therapie der chronischen Migräne - Botulinumtoxin reduziert Migränetage rasch und anhaltend

Botulinumtoxin A hat sich seit der Zulassung 2011 zu einer etablierten Therapie der chronischen Migräne entwickelt. Wie ist die Real-World-Evidenz? Welche neuen Erkenntnisse zum Wirkmechanismus gibt es?

Allergan an AbbVie Company

Onkologie

21.10.2020 | Hämatologische Neoplasien | Sonderbericht | Onlineartikel

Erste Onkopedia-Leitlinie zur systemischen Mastozytose (SM) - Myeloische Neoplasie: Liegt zusätzlich eine SM vor?

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. hat die erste Onkopedia-Leitlinie zur systemischen Mastozytose herausgebracht und damit die Bedeutung der SM in der Hämatologie unterstrichen. Die SM ist gekennzeichnet durch eine pathologische und individuell variable Vermehrung neoplastischer Mastzellen in diversen Organen: Knochenmark, Haut, Leber, Milz, Darm und Lymphknoten. Patienten mit fortgeschrittener SM haben einen hohen Leidensdruck und eine schlechte Prognose. Anhand zweier Parameter ist die Diagnose verhältnismäßig einfach zu stellen, worauf auch in der Onkopedia-Leitlinie aufmerksam gemacht wird.

Novartis Pharma GmbH
Fortgeschrittenes Adenokarzinom der Lunge

Nintedanib + Docetaxel – relevante Therapieoption nach Progress unter Immuncheckpoint-Inhibition

Für Patienten mit nichtplattenepithelialem, nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die keine therapierbare Mutation aufweisen, haben sich in den letzten Jahren die Therapieoptionen in der Erstlinientherapie maßgeblich erweitert. Im aktuellen ScrollyTelling erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der Real-Life-Studie VARGADO sowie zu weiteren Daten aus dem klinischen Alltag.

Boehringer Ingelheim Pharma
Erstlinientherapie des fortgeschrittenen EGFRm NSCLC

Zielgerichtet behandeln, Prognose verbessern

Im aktuellen ScrollyTelling zum Thema „Erstlinientherapie des fortgeschrittenen EGFRm NSCLC“ erfahren Sie mehr über die Vorteile der einzelnen TKI und darüber, welchen Einfluss diese z.B. auf das progressionsfreie Überleben sowie das Gesamtüberleben von Patienten mit EGFRm NSCLC haben. Zudem ordnet Prof. Dr. Thomas Wehler in einem Videointerview aktuelle Studienergebnisse sowie deren Bedeutung für die zukünftige Therapie ein.

AstraZeneca GmbH

Pädiatrie

16.11.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Fieber, Zytopenie, Hepatosplenomegalie - Ergibt sich aus dieser Symptomtrias eine eindeutige Diagnose?

Die Symptomtrias aus Fieber, Zytopenie und Hepatosplenomegalie könnte auf eine primäre Hämophagozytische Lymphohistiozytose (pHLH) hinweisen – ein seltenes hyperferritinämisches Hyperinflammationssyndrom. Die pHLH tritt häufig bereits im Säuglingsalter auf, geht mit einer pathogenen Immunantwort einher und schreitet rasch voran. Bei ihrer Behandlung ist Zeit der kritische Faktor.

Swedish Orphan Biovitrum GmbH

17.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Kausaler Therapieansatz bei der X-chromosomalen Hypophosphatämie

Die X-chromosomale Hypophosphatämie (X-linked Hypophosphatemia, XLH) ist auch als Phosphatdiabetes bekannt. Zu den vielfältigen, teilweise sehr schmerzhaften muskuloskelettalen Beschwerden gehören Deformierungen der unteren Extremitäten, Fatigue und (Pseudo-)Frakturen. Die Mobilität der Patienten mit XLH ist oft eingeschränkt. Die konventionelle symptomatische Therapie besteht aus der mehrmals täglichen oralen Phosphatgabe ergänzt mit aktiven Vitamin-D-Metaboliten. Die erste pathogenetisch ansetzende Therapieoption ist ein humaner monoklonaler Antikörper. Für die XLH-Therapie bei Kindern und Jugendlichen der Antikörper seit 2018 verfügbar; die Zulassungserweiterung für erwachsene Patienten wird erwartet.

Kyowa Kirin GmbH

03.08.2020 | Stoffwechselerkrankungen in der Pädiatrie | Sonderbericht | Onlineartikel

Seltene Stoffwechselkrankheiten - Lebenswichtige Diagnosen frühzeitig an der Wachstumskurve erkennen

Bei vielen Patienten mit attenuierten Mukopolysaccharidosen (MPS) verändert sich ab einem Alter von 2–4 Jahren die Wachstumsgeschwindigkeit – meist gut ersichtlich in der Wachstumskurve. Trotzdem vergehen häufig viele Jahre bis zur Diagnose der schwerwiegenden Stoffwechselkrankheiten. Dies ist umso misslicher, als beispielsweise für die MPS I außer Frage steht, dass eine frühe Behandlung die Chance auf eine bessere Prognose erhöht. Dem Pädiater kommt bei der Verdachtsdiagnose eine wichtige Aufgabe zu: Wenn nicht nur das Wachstum auffällig verzögert, sondern auch die Gelenkbeweglichkeit eingeschränkt ist, dann sollte er das Kind umgehend an einen Kinderendokrinologen oder Stoffwechselexperten überweisen.

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Psychiatrie

01.02.2019 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Sonderbericht | Onlineartikel

Dem Leben frühzeitig wieder Struktur geben

Bei Patienten mit Schizophrenie sind vorrangige Ziele der medikamentösen Behandlung, Rückfälle und Rehospitalisierungen zu vermeiden. Ein langwirksames Antipsychotikum mit langem Applikationsintervall kann die Therapiekontinuität und -adhärenz fördern und die Chance bieten, den Patienten langfristig zu stabilisieren [1]. Damit wird die psychosoziale Reintegration des Betroffenen unterstützt sowie seine Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessert.

Janssen-Cilag GmbH, Neuss

18.09.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Video: Interview mit Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, zu neuen Studiendaten vom AAN-Kongress 2017

Vom 22.-28. April 2017 fand in Boston/Massachusetts, USA, die 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) statt. Zu diesem Anlass wurden aktuelle Daten zur Behandlung der verschiedenen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Im Videointerview fasst Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, die wichtigsten Studienergebnisse zusammen.

Biogen GmbH

20.06.2017 | Neurologie | Sonderbericht | Onlineartikel

Vitamin-B12-Mangel hochdosiert oral therapieren

Ein Vitamin-B12-Mangel wird selten frühzeitig erkannt und therapiert. Dadurch werden die Chancen einer hochdosierten oralen Supplementierung verspielt.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Urologie

22.09.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom - Fallstudie: Früher Einsatz von Lenvatinib plus Everolimus

Zur Behandlung des fortgeschrittenen oder metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) sind in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Substanzen unterschiedlicher Wirkstoffklassen zugelassen worden. Die ausgeprägten Escape-Mechanismen dieser Tumoren erfordern deren klugen Einsatz in der Sequenz. Die Wirkstoffe Lenvatinib (Kisplyx®) und Everolimus haben als kombinierte Therapie in den vier Jahren seit Zulassung ihren Stellenwert in der Therapie des mRCC gestärkt. Die hier vorgestellte Kasuistik unterstreicht die gute und lang anhaltende Wirksamkeit bei kontrollierbarer Verträglichkeit.

Eisai GmbH

15.05.2020 | Prostatakarzinom | Sonderbericht | Onlineartikel

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom - Mit Radium-223 längeres Gesamtüberleben, bessere Lebensqualität und gute Verträglichkeit

Beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom hat sich die Anwendung von Radium-223 etabliert. Die zielgerichtete Alpha-Therapie hat sich in Studien als effektive und sichere Behandlungsoption erwiesen. Radium-223 bewirkt eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten bei zugleich guter Verträglichkeit und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität*. Die Radium-223-Therapie sollte so früh wie möglich im Krankheitsverlauf zum Einsatz kommen, um diese Behandlungschance nicht zu verpassen. Die Anwendung ist nicht mehr möglich, sobald sich viszerale Metastasen gebildet haben.

Bayer Vital GmbH

07.02.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Benignes Prostatasyndrom - Gibt es eine Therapie der ersten Wahl?

In Deutschland sind etwa fünf Millionen Männer von einem Benignen Prostatasyndrom (BPS) betroffen, rund die Hälfte von ihnen befindet sich in ärztlicher Behandlung. In den meisten Fällen ist eine medikamentöse Therapie langfristig erfolgversprechend. Doch ist auch jedes von der aktuellen S2e-Leitlinie empfohlene BPS-Präparat für jeden Patienten geeignet? Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, Weiden, und PD Dr. Malte Rieken, Basel, Schweiz, berichteten über typische Fallstricke in der täglichen Praxis und gaben Empfehlungen für einen langfristig guten Behandlungserfolg.

Dr. Willmar Schwabe
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