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01.11.2010 | Leitthema | Ausgabe 11/2010

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 11/2010

Soziale Netzwerkanalyse interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung in den Frühen Hilfen

Eine Pilotuntersuchung

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 11/2010
Autoren:
Dr. A.K. Künster, C. Knorr, J.M. Fegert, U. Ziegenhain
Wichtige Hinweise

__ ____

A.K. Künster und C. Knorr haben gleichberechtigt an der Erstellung des Artikels mitgewirkt.

___Hinweis_____

Das Modellprojekt wurde in gemeinsamer Initiative der Bundesländer Baden-Württemberg (Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg), Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen), Rheinland-Pfalz (Ministerium für Arbeit, Soziales Gesundheit, Familie und Frauen, Rheinland-Pfalz) und Thüringen (Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit) entwickelt und gemeinsam gefördert.
Die Evaluation wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen im Rahmen des Aktionsprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ gefördert.

Zusammenfassung

Kinderschutz muss aufgrund der heterogenen und komplexen Problemlagen interdisziplinär angelegt sein, da keine Disziplin allein den verschiedenen Fragestellungen gerecht werden kann. Damit diese Zusammenarbeit mit wenig Reibungsverlusten und unter maximaler Ausschöpfung potenzieller Synergieeffekte funktioniert, darf es keine Lücken im Netz der Helfer geben. Außerdem sollte jeder an der Position im Netzwerk stehen, an der er aufgrund seiner Kompetenzen und Funktionen am besten seine Rolle erfüllen kann. Einrichtungen oder Personen, die eine Verteilerfunktion haben, wie zum Beispiel Kinderärzte oder das Jugendamt, sollten an zentraler Schlüsselposition stehen. Ob und wie weit dies in den konkreten Verhältnissen vor Ort der Fall ist, kann mit einer Netzwerkanalyse festgestellt werden. Vorgestellt wird eine Pilotuntersuchung, die im Rahmen des Modellprojektes „Guter Start ins Kinderleben“ durchgeführt wurde. Anhand der exemplarisch dargestellten Vernetzungsanalyse einer Stadt konnte gezeigt werden, dass die Netzwerkanalyse ein geeignetes Instrument darstellt, um bestehende Vernetzungsstrukturen systematisch zu erfassen und Rückmeldungen zur Modifikation zu erarbeiten. Für künftige Untersuchungen wird empfohlen, zur Steigerung des Datenrücklaufs telefonische Befragungen durchzuführen.

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