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30.04.2019 | Sozialophthalmologie | CME | Ausgabe 5/2019

Der Ophthalmologe 5/2019

Fahrtauglichkeit und chronische Augenerkrankungen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2019
Autoren:
Prof. Dr. F. Tost, Dr. G. Freißler
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Für die soziale Teilhabe von chronisch Augenkranken am gesellschaftlichen Leben ist der Erhalt der Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Auch bei chronischen Erkrankungen soll diesen gemäß Patientenrechtegesetz die Möglichkeit eingeräumt werden, rechtzeitig selbstbestimmt Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise bei Mobilitätsverlust durch eine Fahruntauglichkeit zu treffen. Der Augenarzt sollte daher bei einem chronisch progredienten Visusverlust oder Gesichtsfeldausfall frühzeitig Information und Aufklärung im Hinblick auf eine drohende Fahruntauglichkeit einleiten. Ort, Datum und Zeitdauer des Beratungsgespräches sind zu dokumentieren. Auf Wunsch des Patienten ist ein schriftlicher wertender Befundbericht vom untersuchenden Augenarzt zu erstellen. Im ärztlichen Alltag von Klinik und Praxis sollte zwischen der medizinischen Beratung des chronisch Augenkranken als Patient zu Problemen der Fahrsicherheit und Fahrtüchtigkeit einerseits und den Anliegen bezüglich einer Begutachtung zur Feststellung der Fahrtauglichkeit gemäß § 12, Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung unterschieden werden.

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