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Sozialpädiatrie

Entwicklungsstörungen systematisch auf den Grund gehen

Kleinkind und Therapeutin

Eine bisher ungeklärte Entwicklungsstörung eines Kindes ist das einzige Einschlusskriterium zur Teilnahme an der „Murmeltiersprechstunde“ an der Uniklinik Salzburg. Hier zeigt ein multidisziplinäres Team, wie „personalized precision medicine“ in den Alltag einer Kinderklinik eingebaut werden kann, basierend auf möglichst rascher und v.a. wenig belastender genetischer Diagnostik. 

Diagnose und Prävention der fetalen Alkoholspektrumstörung

Philtrum und Oberlippe

Das sind die vier diagnostischen Säulen der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) in seiner stärksten Ausprägung, dem fetalen Alkoholsyndrom: Wachstumsauffälligkeiten, faziale und ZNS-Auffälligkeiten, intrauterine Alkoholexposition. Noch immer hapert es nicht nur an der FASD-Diagnose sondern insbesondere auch an der Prävention. Wie ginge es besser?

Was stimmt nicht mit dem Mund des Neugeborenen?

Auffälliges Lippenrot beim Neugeborenen

Die zeltförmig geformte Oberlippe und das besondere Lippenrot sind nur zwei der Zeichen, mit dem ein weibliches Reifgeborenes auffällt. Hinzu kommen u. a. ein längliches Gesicht und tiefsitzende hypoplastische Ohren, Dysmorphien an den Extremitäten sowie Innenohrschwerhörigkeit beidseits. Das Kind wirkt muskulär hypoton. An welche Diagnose denken Sie?

„The fast and the furious“ – eine Erklärung für Borderline?

Kind hält sich wegen streitenden Eltern die Ohren zu

Psychosozialer Stress beschleunigt offenbar das Lebenstempo – das mag viele Phänomene einer Borderline-Störung erklären, etwa die frühe Pubertät, aber auch das hohe Risiko für kardiometabolische Erkrankungen.

Down-Syndrom

Menschen mit Down-Syndrom beraten, behandeln, unterstützen

Mädchen mit Down-Syndrom

Gut 150 Jahre nach der Erstbeschreibung des Down-Syndroms geben die Leitlinien Empfehlungen, die es betroffenen Menschen ermöglichen sollen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Worauf es bei Beratung, medizinischer Vorsorge und psychologischer Unterstützung ankommt, beschreibt dieses Update. Dabei wird auch auf ethische Aspekte der Pränataldiagnostik eingegangen.

CME-Fortbildungsartikel

10.11.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 11/2020

CME: Bullycide – ein neues Suizidphänomen im 21. Jahrhundert

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden durch Cybermobbing suizidal. Psychische Erkrankungen sind häufige Folgereaktionen. Für die Fachgebiete Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie bringt dies große klinische Herausforderungen.

09.09.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung | Sonderheft 1/2020

CME: Mit Alkoholschäden geboren? Vier diagnostische Säulen

Kinder mit fetaler Alkoholspektrumstörung leiden über die gesamte Lebensspanne hinweg unter schweren Beeinträchtigungen in kognitiven Funktionen, im Verhalten und in der Selbstständigkeit. Für die Prognose ist die frühe Diagnose im Kindesalter enorm wichtig. In der aktuellen S3-Leitlinie werden vier diagnostische Säulen berücksichtigt. 

10.06.2020 | Rehabilitation | CME | Ausgabe 9/2020

Rehabilitation im Kindes- und Jugendalter

In Deutschland werden etwa 43.000 Kinder und Jugendliche/Jahr mit chronischen Krankheiten in rund 50 Rehabilitationskliniken stationär betreut (durchschnittliche Behandlungsdauer etwa 30 Tage). Die therapeutischen Maßnahmen richten sich neben der …

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14.04.2021 | Genetisch bedingte Syndrome | Bild und Fall

Was stimmt nicht mit dem Mund des Neugeborenen?

Die zeltförmig geformte Oberlippe und das besondere Lippenrot sind nur zwei der Zeichen, mit dem ein weibliches Reifgeborenes auffällt. Hinzu kommen u. a. ein längliches Gesicht und tiefsitzende hypoplastische Ohren, Dysmorphien an den Extremitäten sowie Innenohrschwerhörigkeit beidseits. Das Kind wirkt muskulär hypoton. An welche Diagnose denken Sie?

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03.08.2021 | Entwicklungsstörungen | Leitthema | Ausgabe 9/2021 Open Access

Entwicklungsstörungen systematisch auf den Grund gehen

Die „Murmeltiersprechstunde“

Eine bisher ungeklärte Entwicklungsstörung eines Kindes ist das einzige Einschlusskriterium zur Teilnahme an der „Murmeltiersprechstunde“ an der Uniklinik Salzburg. Hier zeigt ein multidisziplinäres Team, wie „personalized precision medicine“ in den Alltag einer Kinderklinik eingebaut werden kann, basierend auf möglichst rascher und v.a. wenig belastender genetischer Diagnostik. 

Autoren:
PhD PD Dr. S. B. Wortmann, M. Preisel, R. G. Feichtinger, E. Floride, J. Koch, N. Kleber, K. Kranewitter, C. Rauscher, J. Spenger, K. Steinbrücker, W. Sperl, D. Weghuber, J. A. Mayr

29.07.2021 | Pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen | Konsensuspapiere

Jugendmedizin in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Bestandsaufnahme der Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) – Kurzfassung

Dass die „Kinder- und Jugendmedizin“ ihrem Namen nach wie vor nur teilweise gerecht wird, zeigt der Blick auf die jugendmedizinische Versorgung in Kinderkliniken, pädiatrischen Praxen, sozialpädiatrischen Zentren und im öffentlichen Gesundheitsdienst: Eine Bestandsaufnahme der Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin.

Autoren:
Prof. Dr. Ronald G. Schmid, Dr. Michael Achenbach, Prof. Dr. Lars Pape, Dr. Mechthild Pies, Prof. Dr. Klaus Mohnike, Dr. Bernhard Stier, Dr. Gabriele Trost-Brinkhues, Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ)

03.05.2021 | Entwicklungsstörungen | Leitthema | Ausgabe 6/2021 Open Access

Diagnose und Prävention der fetalen Alkoholspektrumstörung

Das sind die vier diagnostischen Säulen der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) in seiner stärksten Ausprägung, dem fetalen Alkoholsyndrom: Wachstumsauffälligkeiten, faziale und ZNS-Auffälligkeiten, intrauterine Alkoholexposition. Noch immer hapert es nicht nur an der FASD-Diagnose sondern insbesondere auch an der Prävention. Wie ginge es besser?

Autoren:
Judith E. Moder, Lisa K. Ordenewitz, Julia A. Schlüter, Tobias Weinmann, Philine Altebäumer, Jessica Jung, Florian Heinen, PD Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam N. Landgraf

11.02.2021 | Kinderpsychiatrische und jugendpsychiatrische Störungsbilder | Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Über Schulangst und verwandte Probleme

Florian ging stets gern in die Schule. In der dritten Klasse bekam er eine neue Lehrerin, er wurde immer stiller. Die Eltern erfuhren, dass die Lehrerin Florian von den anderen Kindern weggesetzt hatte und er nun allein saß. Ein Fall von Schulangst? Was kann der Kinderarzt tun?

Autoren:
Prof. Dr. med. Walter Dorsch, Prof. Dr. phil. Klaus Zierer

11.02.2021 | Pränatale und perinatale Diagnostik | Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Menschen mit Down-Syndrom beraten, behandeln, unterstützen

Gut 150 Jahre nach der Erstbeschreibung des Down-Syndroms geben die Leitlinien Empfehlungen, die es betroffenen Menschen ermöglichen sollen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Worauf es bei Beratung, medizinischer Vorsorge und psychologischer Unterstützung ankommt, beschreibt dieses Update. Dabei wird auch auf ethische Aspekte der Pränataldiagnostik eingegangen.

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

26.10.2020 | Das Frühgeborene | Fortbildung | Ausgabe 5/2020

Ethisch schwierige Therapieentscheidungen im Kindesalter

Was macht ein Leben "gut"? Eine Therapieentscheidung bei einem nicht entscheidungsfähigen Kind wird oft anhand einer Einschätzung der "besten Interessen" gefällt. Dies ist in der Praxis nicht unumstritten. Wie eine ethisch anders ausgerichtete Argumentation aussehen kann, lesen Sie hier.

Autor:
M.A. Dr. Michael Ehlen

09.09.2020 | Sozialpädiatrie | Fortbildung | Sonderheft 1/2020

Entwicklung gestört? Fallstricke der Testdiagnostik

Diagnostiker, die den Entwicklungsstand oder die Intelligenz eines Kindes einordnen müssen, tragen eine hohe Verantwortung, beeinflusst ihr Urteil doch oft maßgeblich das weitere Leben des Kindes. Umso wichtiger, die Stärken und Limitationen der verschiedenen Tests genau zu kennen. 

Autor:
Professor Dr. Gerolf Renner

15.06.2020 | Morbus Crohn in der Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 7/2020 Open Access

So belastend ist die kindliche CED

Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben typischerweise einen unvorhersehbaren und oft schubweisen Verlauf. Was das für Lebensqualität, Psyche und Sozialleben betroffener Kinder und Jugendlicher bedeutet, erläutert dieser Überblick vor dem Hintergrund der wesentlichen medizinischen Aspekte.

Autoren:
Dr. med. Kathrin Krohn, Mag. rer. nat. Michaela Pfeifer, Dipl. Soz. Päd. Petra Manzey, Prof. Dr. med. Sibylle Koletzko

19.05.2020 | Kindliche Adipositas | Handlungsempfehlungen | Ausgabe 12/2020

Aktuelle Handlungsempfehlung zur kindlichen Adipositas

Ein Algorithmus und zwei Tabellen bringen hier das Wichtigste zur Diagnostik und Therapie der Adipositas im Kindes- und Jugendalter auf den Punkt. Basis dieser Handlungsempfehlung sind die aktuellen Leitlinien der AWMF und der AGA.

Autoren:
R. Stein, E. Göpel, E. Sergeyev, A. Körner, Prof. Dr. W. Kiess

29.04.2020 | Sozialpädiatrie | Fortbildung | Ausgabe 2/2020

Kopfweh, müde und keine Lust auf gar nichts

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schulprobleme, Mobbing und Unlust! Die Liste der Beschwerden der beiden Töchter, die die Mutter in der Praxis vortrug, war lang, während die beiden neun und zwölf Jahre alten Mädchen lethargisch an ihren Sesseln klebten. Was war passiert?

Autoren:
Prof. Dr. med. Walter Dorsch, Prof. Dr. phil. Klaus Zierer
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2018 | Sozialpädiatrie | OriginalPaper | Buchkapitel

Eine Frage der Perspektive: Kinder- und Jugendarzt und Eltern

Die Erwartungen der Eltern an den Kinder- und Jugendarzt sind hoch. Wenn das eigene Kind krank ist, gehen die Eltern mit ihrem Problem zum Kinderarzt in die Praxis oder kommen in eine Klinik für Kinder und Jugendliche. Zahlreiche Studien konnten …

2019 | Schmerzsyndrome | OriginalPaper | Buchkapitel

Diagnostik

Eine Schmerzstörung ist per Definition eine biopsychosoziale Erkrankung. Die Diagnostik muss daher unabhängig von der Gewichtung der einzelnen Einflüsse stets auf biologischer, psychologischer und sozialer Ebene erfolgen. Die medizinische …

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Schmerzstörung – eine biopsychosoziale Erkrankung

Schmerz ist eine individuelle und ausschließlich subjektive Erfahrung. An der Verarbeitung von Schmerzreizen sind neben somatosensorischen Arealen auch emotionale Areale des zentralen Nervensystems wie z. B. das limbische System beteiligt. Schmerz …

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