Skip to main content
main-content

Sozialpädiatrie

Soziogene Entwicklungsstörungen und wie Sie vorbeugen können

Wachsen Kinder ohne Anregung und Förderung auf, kommt es zu soziogenen Entwicklungsstörungen. Auch langfristig drohen dann schwerwiegende Folgen wie Schulversagen, Drogenmissbrauch oder Arbeitslosigkeit. Wie sich vorbeugen lässt, davon handelten zwei Vorträge auf dem Kongress für Kinder- und Jugendmedizin.

Entwicklungsstörungen systematisch auf den Grund gehen

Eine bisher ungeklärte Entwicklungsstörung eines Kindes ist das einzige Einschlusskriterium zur Teilnahme an der „Murmeltiersprechstunde“ an der Uniklinik Salzburg. Hier zeigt ein multidisziplinäres Team, wie „personalized precision medicine“ in den Alltag einer Kinderklinik eingebaut werden kann, basierend auf möglichst rascher und v.a. wenig belastender genetischer Diagnostik. 

Diagnose und Prävention der fetalen Alkoholspektrumstörung

Das sind die vier diagnostischen Säulen der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) in seiner stärksten Ausprägung, dem fetalen Alkoholsyndrom: Wachstumsauffälligkeiten, faziale und ZNS-Auffälligkeiten, intrauterine Alkoholexposition. Noch immer hapert es nicht nur an der FASD-Diagnose sondern insbesondere auch an der Prävention. Wie ginge es besser?

Was stimmt nicht mit dem Mund des Neugeborenen?

Die zeltförmig geformte Oberlippe und das besondere Lippenrot sind nur zwei der Zeichen, mit dem ein weibliches Reifgeborenes auffällt. Hinzu kommen u. a. ein längliches Gesicht und tiefsitzende hypoplastische Ohren, Dysmorphien an den Extremitäten sowie Innenohrschwerhörigkeit beidseits. Das Kind wirkt muskulär hypoton. An welche Diagnose denken Sie?

„The fast and the furious“ – eine Erklärung für Borderline?

Psychosozialer Stress beschleunigt offenbar das Lebenstempo – das mag viele Phänomene einer Borderline-Störung erklären, etwa die frühe Pubertät, aber auch das hohe Risiko für kardiometabolische Erkrankungen.

CME-Fortbildungsartikel

17.06.2022 | Virusinfektionen in der Pädiatrie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Chronische Erschöpfung bedeutet nicht, einfach nur müde zu sein

"Ich bin auch manchmal müde." So oder ähnlich wird die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) bis heute häufig bagatellisiert, psychiatrisiert – oder schlicht übersehen. Dabei ist die komplexe, schwere Erkrankung auch unter Kindern und Jugendlichen keinesfalls selten. Klinische Kriterien führen zur Verdachtsdiagnose; die Ausschlussdiagnose ME/CFS erfordert eine Stufendiagnostik.

22.03.2022 | Prävention und Gesundheitsförderung in der Pädiatrie | CME

Frühe Hilfen: Was müssen Kinderärzte wissen?

In der frühen Kindheit werden wesentliche Grundlagen für gesundes Aufwachsen sowie langfristige Lebensqualität und Gesundheit gelegt. Belastende Lebenssituationen können die gute frühkindliche Entwicklung stören, weshalb frühzeitige Unterstützung …

Junge sitzt traurig auf Treppe

10.11.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Bullycide – ein neues Suizidphänomen im 21. Jahrhundert

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden durch Cybermobbing suizidal. Psychische Erkrankungen sind häufige Folgereaktionen. Für die Fachgebiete Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie bringt dies große klinische Herausforderungen.

Schwangere mit Glas Wein

09.09.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Mit Alkoholschäden geboren? Vier diagnostische Säulen

Kinder mit fetaler Alkoholspektrumstörung leiden über die gesamte Lebensspanne hinweg unter schweren Beeinträchtigungen in kognitiven Funktionen, im Verhalten und in der Selbstständigkeit. Für die Prognose ist die frühe Diagnose im Kindesalter enorm wichtig. In der aktuellen S3-Leitlinie werden vier diagnostische Säulen berücksichtigt. 

weitere anzeigen

Nachrichten

weitere anzeigen

Weiterführende Themen

Verwandt

Kasuistiken

Auffälliges Lippenrot beim Neugeborenen

14.04.2021 | Genetisch bedingte Syndrome | Bild und Fall

Was stimmt nicht mit dem Mund des Neugeborenen?

Die zeltförmig geformte Oberlippe und das besondere Lippenrot sind nur zwei der Zeichen, mit dem ein weibliches Reifgeborenes auffällt. Hinzu kommen u. a. ein längliches Gesicht und tiefsitzende hypoplastische Ohren, Dysmorphien an den Extremitäten sowie Innenohrschwerhörigkeit beidseits. Das Kind wirkt muskulär hypoton. An welche Diagnose denken Sie?

weitere anzeigen

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Modell zur Schaffung der sektorenübergreifenden psychosozialen Versorgung von Kindern mit seltenen Erkrankungen und ihrer Familien.

Open Access 03.01.2022 | Sozialpädiatrie | Leitthema

Psychosoziale Versorgung für Kinder mit seltenen Erkrankungen und ihre Familien

Seltene Erkrankungen verlaufen meist chronisch, können die Lebenserwartung einschränken und manifestieren sich oft bereits im Kindesalter. Das stellt hohe Anforderungen an die Familie. An bundesweit 17 Standorten bündelt das Versorgungsmodell CARE-FAM-NET wichtige Unterstützungsleistungen, wie psychosoziale Interventionen, und prüft deren Nutzen für die Regelversorgung.

verfasst von:
Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe, PD Dr. Jonas Denecke, Verbund CARE-FAM-NET

13.12.2021 | Schule | Fortbildung

"Frei" erzogener Junge bei Einschulungsuntersuchung

Zur Einschulungsuntersuchung kommt Florian erstmals mit seinen Eltern in die Praxis. Als er Schubladen durchsucht und den Mülleimer ausleert, wird es Zeit, Grenzen zu setzen. Die Eltern erklären aber, dass sie Florian frei erzogen hätten; Dressur käme nicht infrage. Zwei Kommentare – aus kinderärztlicher und pädagogischer Sicht.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Walter Dorsch, Prof. Dr. phil. Klaus Zierer
Kleinkind und Therapeutin

Open Access 03.08.2021 | Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen | Leitthema

Entwicklungsstörungen systematisch auf den Grund gehen

Die „Murmeltiersprechstunde“

Eine bisher ungeklärte Entwicklungsstörung eines Kindes ist das einzige Einschlusskriterium zur Teilnahme an der „Murmeltiersprechstunde“ an der Uniklinik Salzburg. Hier zeigt ein multidisziplinäres Team, wie „personalized precision medicine“ in den Alltag einer Kinderklinik eingebaut werden kann, basierend auf möglichst rascher und v.a. wenig belastender genetischer Diagnostik. 

verfasst von:
PhD PD Dr. S. B. Wortmann, M. Preisel, R. G. Feichtinger, E. Floride, J. Koch, N. Kleber, K. Kranewitter, C. Rauscher, J. Spenger, K. Steinbrücker, W. Sperl, D. Weghuber, J. A. Mayr
Mädchen in der Sprechstunde

29.07.2021 | Pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen | Konsensuspapiere

Jugendmedizin in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Bestandsaufnahme der Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) – Kurzfassung

Dass die „Kinder- und Jugendmedizin“ ihrem Namen nach wie vor nur teilweise gerecht wird, zeigt der Blick auf die jugendmedizinische Versorgung in Kinderkliniken, pädiatrischen Praxen, sozialpädiatrischen Zentren und im öffentlichen Gesundheitsdienst: Eine Bestandsaufnahme der Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin.

verfasst von:
Prof. Dr. Ronald G. Schmid, Dr. Michael Achenbach, Prof. Dr. Lars Pape, Dr. Mechthild Pies, Prof. Dr. Klaus Mohnike, Dr. Bernhard Stier, Dr. Gabriele Trost-Brinkhues, Kommission Jugendmedizin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ)
Philtrum und Oberlippe

Open Access 03.05.2021 | ZNS-Schäden durch Alkohol | Leitthema

Diagnose und Prävention der fetalen Alkoholspektrumstörung

Das sind die vier diagnostischen Säulen der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) in seiner stärksten Ausprägung, dem fetalen Alkoholsyndrom: Wachstumsauffälligkeiten, faziale und ZNS-Auffälligkeiten, intrauterine Alkoholexposition. Noch immer hapert es nicht nur an der FASD-Diagnose sondern insbesondere auch an der Prävention. Wie ginge es besser?

verfasst von:
Judith E. Moder, Lisa K. Ordenewitz, Julia A. Schlüter, Tobias Weinmann, Philine Altebäumer, Jessica Jung, Florian Heinen, PD Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam N. Landgraf
Mädchen mit Down-Syndrom

11.02.2021 | Pränatale und perinatale Diagnostik | Fortbildung

Menschen mit Down-Syndrom beraten, behandeln, unterstützen

Gut 150 Jahre nach der Erstbeschreibung des Down-Syndroms geben die Leitlinien Empfehlungen, die es betroffenen Menschen ermöglichen sollen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Worauf es bei Beratung, medizinischer Vorsorge und psychologischer Unterstützung ankommt, beschreibt dieses Update. Dabei wird auch auf ethische Aspekte der Pränataldiagnostik eingegangen.

verfasst von:
Dr. med. Thomas Hoppen
Müder Junge über Schulaufgaben

11.02.2021 | Kinderpsychiatrische und jugendpsychiatrische Störungsbilder | Fortbildung

Über Schulangst und verwandte Probleme

Florian ging stets gern in die Schule. In der dritten Klasse bekam er eine neue Lehrerin, er wurde immer stiller. Die Eltern erfuhren, dass die Lehrerin Florian von den anderen Kindern weggesetzt hatte und er nun allein saß. Ein Fall von Schulangst? Was kann der Kinderarzt tun?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Walter Dorsch, Prof. Dr. phil. Klaus Zierer
Eltern und Frühgeborenes im Brutkasten

26.10.2020 | Das Frühgeborene | Fortbildung

Ethisch schwierige Therapieentscheidungen im Kindesalter

Was macht ein Leben "gut"? Eine Therapieentscheidung bei einem nicht entscheidungsfähigen Kind wird oft anhand einer Einschätzung der "besten Interessen" gefällt. Dies ist in der Praxis nicht unumstritten. Wie eine ethisch anders ausgerichtete Argumentation aussehen kann, lesen Sie hier.

verfasst von:
M.A. Dr. Michael Ehlen
weitere anzeigen

Buchkapitel zum Thema

2018 | Sozialpädiatrie | OriginalPaper | Buchkapitel

Eine Frage der Perspektive: Kinder- und Jugendarzt und Eltern

Die Erwartungen der Eltern an den Kinder- und Jugendarzt sind hoch. Wenn das eigene Kind krank ist, gehen die Eltern mit ihrem Problem zum Kinderarzt in die Praxis oder kommen in eine Klinik für Kinder und Jugendliche. Zahlreiche Studien konnten …

2019 | Schmerzsyndrome | OriginalPaper | Buchkapitel

Diagnostik

Eine Schmerzstörung ist per Definition eine biopsychosoziale Erkrankung. Die Diagnostik muss daher unabhängig von der Gewichtung der einzelnen Einflüsse stets auf biologischer, psychologischer und sozialer Ebene erfolgen. Die medizinische …

2019 | Schmerztherapie bei Kindern | OriginalPaper | Buchkapitel

Schmerzstörung – eine biopsychosoziale Erkrankung

Schmerz ist eine individuelle und ausschließlich subjektive Erfahrung. An der Verarbeitung von Schmerzreizen sind neben somatosensorischen Arealen auch emotionale Areale des zentralen Nervensystems wie z. B. das limbische System beteiligt. Schmerz …

Nicht gefunden, wonach Sie suchten?

Probieren Sie es mit der Suchfunktion:

Neu im Fachgebiet Pädiatrie

Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Pädiatrie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.