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28.08.2014 | Panorama | Ausgabe 9/2014

Uro-News 9/2014

Spermaspende für Vaterschaft belanglos

Urteil

Zeitschrift:
Uro-News > Ausgabe 9/2014
Autor:
Christoph Winnat
_ Väter, die nach einer heterologen Insemination ihrer Ehefrau mit dem Kind nichts zu tun haben wollen, beißen auf Granit. Denn bei einer einvernehmlichen künstlichen Befruchtung ist die Anfechtung der Vaterschaft gemäß Paragraf 1600 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ausgeschlossen. Das bestätigte in einem aktuellen Fall das Oberlandesgericht Oldenburg (Az.: 11 UF 179/13) und lehnte den Antrag eines Mannes auf Feststellung, nicht der leibliche Vater des Kindes seiner Ehefrau zu sein, in zweiter Instanz ab. Der nach eigenem Bekunden zeugungsunfähige Mann behauptete, seine Ehefrau habe ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung über das Internet einen Samenspender gesucht und gefunden. Er sei daher nicht der Vater und auch nicht unterhaltspflichtig. Das Familiengericht hatte dem entsprochen. ...

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