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25.07.2017 | Spezielle Rekonstruktionsverfahren | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Orthopäde 8/2017

Rekonstruktion ossärer Defekte mit der Masquelet-Technik

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Dr. F. Saxer, H. Eckardt

Zusammenfassung

Die Masquelet-Technik, im Englischen bezeichnet als „induced membrane technique“, bietet eine Option der Rekonstruktion auch größerer ossärer Defekte, beispielsweise nach Trauma, Tumorresektion oder Osteomyelitis, selbst bei kritischen Weichteilen. Ende des letzten Jahrhunderts durch den französischen Chirurgen Masquelet entwickelt, basiert sie auf der Induktion einer bioaktiven Membran im Sinne einer Fremdkörperreaktion auf einen Zementspacer. Dieser wird im Rahmen einer ersten Intervention nach ausgiebigem Knochen- und Weichteildebridement in den entstandenen Defekt eingebracht. In einem zweiten Schritt 1–2 Monaten später wird der Spacer entfernt, wobei die entstandene Membran belassen wird. Diese wirkt durch ihre reiche Vaskularisierung und Freisetzung von Wachstums- und Differenzierungsfaktoren als Bioreaktor. Der verbleibende Raum wird mit spongiösem Autograft gefüllt und kortikalisiert nach Stabilisierung in Standardtechnik über einen Zeitraum von mehreren Monaten. So kommt es langfristig zu einem Remodelling des Defekts.
In folgendem Artikel wird die Originaltechnik, sowie das Vorgehen bezüglich Indikationsstellung, chirurgischer Technik und Nachbehandlung beschrieben. Zudem werden die biologischen Grundlagen der Technik sowie klinische Tipps und Tricks diskutiert.

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