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17.09.2018 | Spezielle urologische Diagnostik | CME | Ausgabe 10/2018

Der Urologe 10/2018

Geriatrisches Assessment in der Urologie

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 10/2018
Autor:
Prof. Dr. Andreas Wiedemann
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

M.-O. Grimm, Jena
A. Gross, Hamburg
C.-G. Stief, München
J.-U. Stolzenburg, Leipzig
in Zusammenarbeit mit
der Akademie
der Deutschen Urologen

Zusammenfassung

Der geriatrische Patient ist durch sein Alter und seine Multimorbidität und Multimedikation geprägt. Dies bedingt eine besondere Vulnerabilität, die eine „geriatrische“ Herangehensweise auch in der Urologie notwendig macht. Bisher wird die Urologie durch die Kultur der Darstellung von objektiven Laborwerten, Bildgebungsdetails oder Histologie geprägt. Dies wird jedoch den Funktionsdefiziten, Fähigkeiten und Kompetenzen des geriatrischen Patienten nicht gerecht. Hier bieten Screeningmethoden die Chance, einen solchen Patienten zu identifizieren. Reliable, untersucherunabhängige und valide, zielgenaue Assessments bieten die Chance, jene Funktionsdefizite zu erfassen. Basisassessments untersuchen typische Problemfelder des geriatrischen Patienten, wie Mobilität, Selbstständigkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens, Kognition, Harninkontinenz und andere. Vertiefende Assessments kommen dann zur Anwendung, wenn spezielle Probleme auftreten, etwa Depressivität oder Mangelernährung.

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