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23.12.2016 | Originalarbeit | Ausgabe 1/2017

Ethik in der Medizin 1/2017

Spezifische Bedarfe bei zahnärztlichen Patienten mit Demenz und ihre ethischen Implikationen

Zeitschrift:
Ethik in der Medizin > Ausgabe 1/2017
Autoren:
MPH Prof. Dr. med. dent. Ina Nitschke, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Groß, Dr. med. dent. Julia Kunze

Zusammenfassung

Zentrale Grundlagen einer erfolgreichen zahnärztlichen Behandlung sind ein vertrauensvolles Patienten-Arzt-Verhältnis, fachliche und psychosoziale Kompetenz des Behandlungsteams sowie die Berücksichtigung ethischer Aspekte während des therapeutischen Entscheidungsprozesses und bei der nachfolgenden Durchführung der Therapie. Dies gilt in besonderem Maße für die zahnmedizinische Versorgung von (zumeist betagten) Menschen mit Demenz, so dass hier eine eingehende Analyse der verschiedenen normativen Implikationen geboten erscheint. Häufig führen gerade in der Seniorenzahnmedizin spezifische Konstellationen (z. B. stark reduzierte zahnmedizinische Therapiefähigkeit, fehlende Mundhygienefähigkeit, fehlende Eigenverantwortlichkeit des Patienten) in Kombination mit akuter Behandlungsnotwendigkeit und der notwendigen Miteinbeziehung dritter Personen zu dilemmahaften Behandlungssituationen, die vielfach zusätzliche fachliche und normative Ansprüche an die Zahnmediziner stellen. Ebendies wird im vorliegenden Beitrag zunächst theoretisch-diskursiv und nachfolgend – auf der Grundlage von zwei Kasuistiken – fallbezogen erörtert. Dabei wird deutlich, dass in der Seniorenzahnmedizin an die Stelle einer klassischen lege artis-Therapie in vielen Fällen eine „Kompromissbehandlung“ tritt, die abweichenden diagnostisch-therapeutischen Regeln folgt, veränderte kommunikative Anforderungen stellt und spezifische klinisch-ethische Herausforderungen und Fallstricke bietet.

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