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Die Orthopädie

Spinale epidurale Lipomatose

  • 01.11.2012
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die spinale epidurale Lipomatose (SEL) der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule ist eine seltene Entität, bei der es zu einer extraduralen Hypertrophie und Neubildung von vaskularisiertem Fettgewebe im Spinalkanal kommt. Die genaue Pathogenese der Erkrankung ist bis dato nicht geklärt. Die SEL tritt gehäuft bei Adipositas, Kortikoideinnahme sowie metabolischen Störungen im ACTH-Kortikoidstoffwechsel (ACTH adrenokortikotropes Hormon) auf. Der Prozess kann klinisch inapparent verlaufen oder sich in Form von unspezifischen Rückenschmerzen, Schwäche der Extremitäten, Dysästhesien, Radikulopathien, Claudicatio spinalis bis hin zum Cauda-equina-Syndrom manifestieren. Die Therapie der symptomatischen Formen ist interdisziplinär und besteht in Gewichtsreduktion und „weaning“ der Kortikoide, bei Persistenz oder neurologischen Defiziten in der Dekompression des Spinalkanals. Der folgende Artikel bietet eine aktuelle Literaturübersicht sowie eine Kasuistik zu dieser seltenen Erkrankung.
Titel
Spinale epidurale Lipomatose
Verfasst von
Dr. J. Artner
F. Leucht
B. Cakir
H. Reichel
F. Lattig
Publikationsdatum
01.11.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Orthopädie / Ausgabe 11/2012
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153
DOI
https://doi.org/10.1007/s00132-012-1966-z
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