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Die Chirurgie

Gefäßanatomie und deren Varianten in der Pankreaschirurgie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Kenntnis der Anatomie des Pankreas und seiner Gefäßversorgung ist essenziell für die Durchführung komplexer chirurgischer Eingriffe wie der Pankreatoduodenektomie. Historische Entwicklungen reichen von ersten anatomischen Beschreibungen durch Herophilos und Ruphos von Ephesos in der Antike bis hin zu bedeutenden chirurgischen Innovationen durch Wirsung, Kausch und Whipple. Das Pankreas liegt sekundär retroperitoneal und hat somit eine enge Beziehung des Pankreaskopfes zur A. mesenterica superior (AMS) und zur V. portae (VP) und zum Truncus coeliacus. Klinisch relevante anatomische Varianten, darunter die Rio-Branco- und die Bühler-Anastomosen sowie verschiedene Typen des Truncus coeliacus nach der HIATT-Klassifikation, beeinflussen operative Strategien. Venös erfolgt die Drainage hauptsächlich über die V. mesenterica superior, die V. lienalis sowie den Truncus gastropancreaticocolicus (Henle-Truncus). Verschiedene Zugänge („artery first approach“) ermöglichen die sichere Identifikation und Mobilisierung zentraler Gefäßstrukturen zur Optimierung der onkologischen Resektion.
Titel
Gefäßanatomie und deren Varianten in der Pankreaschirurgie
Verfasst von
Kim C. Honselmann
Stanislav Litkevych
Mykhailo Sydorenko
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Tobias Keck
Publikationsdatum
09.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-025-02367-z
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