Gefäßanatomie und deren Varianten in der Pankreaschirurgie
- 09.09.2025
- Spinale Muskelatrophien
- Leitthema
- Verfasst von
- Kim C. Honselmann
- Stanislav Litkevych
- Mykhailo Sydorenko
- Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Tobias Keck
- Erschienen in
- Die Chirurgie | Ausgabe 10/2025
Zusammenfassung
Die Kenntnis der Anatomie des Pankreas und seiner Gefäßversorgung ist essenziell für die Durchführung komplexer chirurgischer Eingriffe wie der Pankreatoduodenektomie. Historische Entwicklungen reichen von ersten anatomischen Beschreibungen durch Herophilos und Ruphos von Ephesos in der Antike bis hin zu bedeutenden chirurgischen Innovationen durch Wirsung, Kausch und Whipple. Das Pankreas liegt sekundär retroperitoneal und hat somit eine enge Beziehung des Pankreaskopfes zur A. mesenterica superior (AMS) und zur V. portae (VP) und zum Truncus coeliacus. Klinisch relevante anatomische Varianten, darunter die Rio-Branco- und die Bühler-Anastomosen sowie verschiedene Typen des Truncus coeliacus nach der HIATT-Klassifikation, beeinflussen operative Strategien. Venös erfolgt die Drainage hauptsächlich über die V. mesenterica superior, die V. lienalis sowie den Truncus gastropancreaticocolicus (Henle-Truncus). Verschiedene Zugänge („artery first approach“) ermöglichen die sichere Identifikation und Mobilisierung zentraler Gefäßstrukturen zur Optimierung der onkologischen Resektion.
Anzeige
- Titel
- Gefäßanatomie und deren Varianten in der Pankreaschirurgie
- Verfasst von
-
Kim C. Honselmann
Stanislav Litkevych
Mykhailo Sydorenko
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Tobias Keck
- Publikationsdatum
- 09.09.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Die Chirurgie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00104-025-02367-z
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.