- Verfasst von
- Dr. med. Julia Luckow
- Prof. Dr. Klaus-Dieter Schaser
- Prof. Dr. Rainer Sabatowski
- Prof. Dr. Alexander Disch
- Erschienen in
- Der Schmerz | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
Die lumbale Spinalkanalstenose tritt v. a. bei älteren Menschen über 65 Jahre auf und ist häufig mit Symptomen einer Claudicatio spinalis verbunden. Neben seltenen angeborenen Ursachen entsteht sie meist sekundär auf dem Boden altersbedingter Veränderungen wie Bandscheibenprotrusion, Facettengelenkdegeneration und Ligamenthypertrophie. Neben den typischen klinischen Symptomen sind native Röntgenaufnahmen im Stand in 2 Ebenen und die Magnetresonanztomographie wegweisend. Patienten ohne relevantes neurologisches Defizit sollten primär konservativ therapiert werden. Bei konservativ nicht beherrschbaren Schmerzen, neurologischem Defizit oder frustraner konservativer Therapie kann die Indikation zur operativen Therapie gestellt werden. Eine minimal-invasive Dekompression sollte nach Möglichkeit angestrebt werden. Bei ausgeprägter Instabilität, Stenose oder Fehlstellung kann eine Fusion notwendig werden.
- Titel
-
Spinalkanalstenose
Volkskrankheit oder radiologische Diagnose? - Verfasst von
-
Dr. med. Julia Luckow
Prof. Dr. Klaus-Dieter Schaser
Prof. Dr. Rainer Sabatowski
Prof. Dr. Alexander Disch
- Publikationsdatum
- 16.01.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Spinalkanalstenose
Rückenschmerzen
Rückenschmerzen
Rückenschmerzen
Diagnostik in der Schmerzmedizin
Schmerztherapie - Erschienen in
-
Der Schmerz / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0932-433X
Elektronische ISSN: 1432-2129 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00482-025-00920-7
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