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06.10.2020 | Sportmedizin | Leitthema | Ausgabe 1/2021

Der Gynäkologe 1/2021

Ernährung und körperliche Aktivität – Bedeutung für Prävention, Prognose und Therapie gynäkologischer Tumorerkrankungen

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 1/2021
Autor:
Prof. Dr. Marion Kiechle
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Kiechle, München
D. Paepke, München

Zusammenfassung

In Deutschland werden 37 % aller Krebserkrankungen durch einen ungesunden Lebensstil verursacht. Dieser umfasst Übergewicht resultierend aus ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung sowie zu viel Alkoholkonsum und Rauchen. Ursächlich ist dies insbesondere für die häufigsten Krebserkrankungen einschließlich Brustkrebs von Bedeutung. Prospektive Studien zeigen zudem, dass sich das Gesamtüberleben bei Brustkrebspatientinnen um 30–50 % verbessert, wenn die Patientinnen nach der Diagnose ausreichend körperlich aktiv sind und auf eine gesunde Ernährung und Fettrestriktion achten. Darüber hinaus ist ein gesunder Lebensstil auch für Frauen mit einer erblichen Veranlagung aufgrund einer BRCA-Keimbahnmutation von Bedeutung. Die nationale LIBRE-Studie überprüft als weltweit erste und einzige prospektive Studie, welchen Einfluss ein gesunder Lebensstil auf die Krebsinzidenz und den Krankheitsverlauf bei BRCA-Keimbahnmutationsträgerinnen hat.

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