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09.02.2017 | Übersicht | Sonderheft 1/2017

Trauma und Berufskrankheit 1/2017

Abdominal- und Thoraxtrauma des Kindes

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 1/2017
Autor:
Prof. Dr. med. G. Fitze
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag ist eine überarbeitete und erweiterte Version des Beitrages: Fitze G (2016) Management der Organverletzungen bei Adoleszenten. Trauma und Berufskrankheit, Suppl. 2. DOI 10.​1007/​s10039-015-0056-y.

Zusammenfassung

Unfälle sind im Alter zwischen dem 1. und 20. Lebensjahr die häufigste Todesursache. Das Abdomen ist in bis zu 5 % der Fälle betroffen, und in bis zu 20 % ist bei dem stumpfen Bauchtrauma eine Organverletzung zu diagnostizieren. Das Thoraxtrauma stellt im Kindesalter eine relativ seltene Verletzung dar, wobei die Lungenkontusion die häufigste Verletzung der Lunge im Kindesalter ist. Im Rahmen der bildgebenden Diagnostik hat im Kindesalter die Sonographie die größte Bedeutung. Die Indikation zum Kontrastmittel-CT des Abdomens muss kritisch gestellt werden. Mit wenigen Ausnahmen hat sich für diese Verletzungen im Kindesalter ein nichtoperatives Management durchgesetzt. Dieses Vorgehen ist für die isolierten Verletzungen der Milz und Leber evaluiert und setzt sich zunehmend ebenfalls für Verletzungen der Niere durch. Für Verletzungen des Pankreas ist bei nicht verletztem Pankreasgang eine konservative Therapie ebenfalls erfolgreich. Dagegen stellen Verletzungen des Gastrointestinaltraktes fast immer eine Indikation zur Laparotomie dar. Allgemein sollte die Laparotomie aber vermieden werden. Der Organerhalt hat das absolute Primat. Indikationen für eine primäre Operation stellen Kreislaufinstabilität, nachgewiesene Perforation eines Hohlorganes oder Peritonitis dar. Während die Mehrzahl der Thoraxverletzungen wie Rippen- oder Sternumfrakturen sowie Lungenkontusionen leichteren Charakter haben und in der Regel keiner operativen Intervention bedürfen, kommen selten schwere Verletzungen des Tracheobronchialsystems, penetrierende Thoraxverletzungen oder Hämatopneumothoraxe vor. Diese Verletzungen sind meist als Notfälle operativ zu versorgen. Trotzdem sind diese Traumata wegen der Kombination mit meist schweren Begleitverletzungen mit einer hohen Letalität assoziiert.

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