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26.07.2017 | Übersicht | Sonderheft 2/2017

Trauma und Berufskrankheit 2/2017

Behandlung von karpalen und metakarpalen Pseudarthrosen

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 2/2017
Autoren:
PD Dr. I. M. Mehling, Dr. A. Arsalan-Werner, Prof. Dr. Dr. habil. M. Sauerbier

Zusammenfassung

Pseudarthrosen am Karpus und Metakarpus der Hand können zu einer deutlichen Funktionseinschränkung mit persistierenden Schmerzen und fortschreitender Arthrose führen. Die Pseudarthrose des Skaphoids ist die häufigste Pseudarthroseform am Karpus. Metakarpale Pseudarthrosen haben, abhängig von den Risikofaktoren, eine Inzidenz von 0–15 %. Zur Diagnostik und Therapieplanung ist insbesondere bei der Skaphoidpseudarthrose eine differenzierte Bildgebung mit Röntgen und Computertomographie zu fordern. Als Therapie erfolgen meist eine Ausräumung der Pseudarthrose, die Auffüllung mittels nicht vaskularisierter Spongiosa oder vaskularisierten Knochenspänen sowie eine stabile Osteosynthese.

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