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14.12.2016 | Kasuistiken | Ausgabe 10/2017

Der Ophthalmologe 10/2017

Bilaterale Augenverletzung durch transversale Gewalteinwirkung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Dr. K. Geidel, S. Schob, J. D. Unterlauft, P. Wiedemann, P. Meier
Wichtige Hinweise
Die Ergebnisse wurden als Poster auf dem DOG-Kongress 2015 in Berlin präsentiert.

Zusammenfassung

Ein 49-jähriges weibliches Opfer eines Gewaltverbrechens wurde mit einem beidseitigen Visusverlust in unserem Krankenhaus vorgestellt. Die ophthalmologische Untersuchung zeigte an beiden Augen ein komplettes Hyposphagma, einen beidseitigen Hämophthalmus und eine Bulbushypotonie des linken Auges. Es bestand klinisch der Verdacht auf eine Skleraruptur. Wir führten eine sofortige operative Wundexploration durch. Es konnten nach Eröffnung der Bindehaut binokulare Skleraverletzungen festgestellt werden, eine perforierende Skleraverletzung des linken und eine penetrierende Sklerawunde des rechten Auges. Weiterhin entdeckten wir eine kleine kreuzförmige Wunde an der linken Schläfe. Es erfolgte mithilfe der Abteilung für Radiologie eine Rekonstruktion des außergewöhnlichen Verletzungsmusters: eine transversal verlaufende Stichwunde mit Perforation des linken und Penetration des rechten Auges, verursacht durch einen Schraubenzieher. Im Verlauf wurden weitere operative Eingriffe zur visuellen Rehabilitation durchgeführt. Die schnelle primäre Wundversorgung – innerhalb von 100 h posttraumatisch – spielt beim Langzeitverlauf eine zentrale Rolle, genau wie das intraoperative Vorgehen zur Wundversorgung.

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