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01.11.2017 | kurz notiert | Ausgabe 7/2017

InFo Onkologie 7/2017

Das Mikrobiom im Fokus der Immunonkologen

Zeitschrift:
InFo Onkologie > Ausgabe 7/2017
Autor:
Peter Leiner
Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass der Erfolg einer Krebstherapie wird unter anderem auch dadurch bestimmt wird, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora verändert hat. Die Arbeitsgruppe um Laurence Zitvogel, Paris, Frankreich, hat bereits 2013 in Tierversuchen zeigen können, dass durch Breitbandantibiotika die Wirksamkeit des immunmodulierenden Cyclophosphamids beeinträchtigt wird. Und zwei Jahre später konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Wirksamkeit des CTLA-4(„cytotoxic T-lymphocyte-associated Protein 4“)-Antikörpers Ipilimumab beim malignen Melanom durch Anwesenheit von Bacteroides fragilis im Mikrobiom gefördert wird. Schließlich haben sie jetzt in einer noch nicht veröffentlichten Studie festgestellt, dass bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren etwa der Lunge, die mit Hemmern von PD-1 („programmed cell death protein 1“)/PD-L1 („programmed cell death-ligand 1“) behandelt wurden und zudem Antibiotika erhielten, das Gesamtüberleben kürzer war als ohne Antibiotika. ...

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