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14.06.2017 | Originalien | Ausgabe 10/2017

Der Hautarzt 10/2017

Dermatophyten und Meerschweinchen

Eine unterschätzte Gefahr?

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Dr. C. Kupsch, M. Berlin, Y. Gräser

Zusammenfassung

Hintergrund

Dermatophytosen durch Trichophyton ( T.) benhamiae – v. a. bei Kindern – zeigen seit einigen Jahren eine erhöhte Inzidenz. Die Übertragung erfolgt meist durch Meerschweinchen, die als Haustiere gehalten werden. Über die Prävalenz des Erregers bei käuflich erhältlichen Tieren ist bislang nichts bekannt.

Zielstellung

Es sollte deshalb untersucht werden, wie hoch der Anteil von Tieren in Berliner Zoohandlungen ist, die entweder symptomatisch infiziert oder asymptomatische Träger von T. benhamiae sind.

Methoden

Es wurden 59 Meerschweinchen, die in 15 verschiedenen Zoohandlungen zum Verkauf standen, mit der MacKenzie-Brush-Technik großflächig und mit einer Abstrichmethode lokal beprobt und mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) und Kultur auf das Vorhandensein von Dermatophyten untersucht.

Ergebnisse

Bei >90 % der untersuchten Tiere konnte T. benhamiae nachgewiesen werden. Davon zeigten nur 9 % Symptome einer Tinea, die anderen Tiere waren asymptomatische Träger.

Schlussfolgerung

Bei Meerschweinchen, die in Zoohandlungen erworben werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Träger des Erregers sind, der durch Körperkontakt auf den Menschen übertragen werden kann, sehr hoch. Meist ist der Befall bei den Tieren nicht zu erkennen, da diese keine klinischen Symptome zeigen. Es ist deshalb empfehlenswert, die Tiere zunächst beim Tierarzt vorzustellen und auf Hautpilze untersuchen zu lassen.

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