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04.09.2017 | CME | Ausgabe 10/2017

Der Ophthalmologe 10/2017

Diagnostik und Management des Herpes zoster ophthalmicus

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 10/2017
Autoren:
R. N. Werner, N.-I. Steinhorst, A. Nast, FEBO Prof. Dr. U. Pleyer
zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Herpes zoster (HZ, Gürtelrose) stellt die Sekundärmanifestation einer Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus (VZV) dar. Eine Reaktivierung latenter VZV im Bereich des N. ophthalmicus manifestiert sich als HZ ophthalmicus (HZO). Die überwiegend älteren und abwehrgeschwächten Patienten weisen neben charakteristischen Hautveränderungen häufig (ca. 50 %) eine Augenbeteiligung auf. Klinische Manifestationen betreffen u. a. Kornea und Konjunktiva, im späteren Verlauf kann eine Uveitis anterior oder (selten) ein akutes retinales Nekrosesyndrom auftreten. Erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität resultieren aus assoziierten sensorischen Phänomenen mit Parästhesien und Schmerzen. Die systemische antivirale Behandlung und eine adäquate Schmerztherapie stellen die Grundlage der Behandlung dar. Der vorliegende Beitrag stellt die Inhalte der aktuellen europäischen konsensbasierten Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung des HZ mit besonderem Fokus auf den HZO dar.

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