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24.05.2016 | Erkrankungen der Tränenorgane | Leitthema | Ausgabe 6/2016

HNO 6/2016

Tumoren der ableitenden Tränenwege

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 6/2016
Autoren:
C. von Goscinski, K. R. Koch, C. Cursiefen, L. M. Heindl

Zusammenfassung

Hintergrund

Aufgrund der geringen Prävalenz von Tumoren des Tränenwegssystems besteht die Gefahr, diese im klinischen Alltag erst spät zu diagnostizieren und zu behandeln. Eine Neoplasie in diesem Bereich kann jedoch für den Patienten u. U. lebensbedrohlich sein.

Fragestellung

Dieser Artikel gibt einen Überblick über Symptome, Inzidenz sowie den Umgang mit Tumoren verschiedener Entitäten im Bereich des ableitenden Tränenwegssystems und deren Prognose.

Methoden

Der Beitrag bietet eine Literaturübersicht aus Pubmed und eigene klinische Ergebnisse.

Ergebnisse

Neben ausführlicher Anamnese und gründlicher klinischer Untersuchung ist die genaue Inspektion während der externen Dakryozystorhinostomie wichtig für die Diagnosestellung von Tränenwegstumoren. Diese umfassen ein breites Spektrum verschiedener Entitäten, klassifiziert in die histopathologischen Kategorien primär epithelial, primär nichtepithelial und inflammatorisch. Die häufigsten primär epithelialen Tumoren sind Papillom, Plattenepithelkarzinom und Übergangszellkarzinom. Die häufigsten primär nichtepithelialen Tumoren sind fibröses Histiozytom, malignes Lymphom und malignes Melanom. Die häufigsten inflammatorischen Läsionen umfassen Sarkoidose, Wegener-Granulomatose und pyogenes Granulom. Die Therapie richtet sich nach Entität sowie Staging und erfolgt bei Malignität meist multimodal und interdisziplinär.

Schlussfolgerung

Eine erworbene Tränenwegsstenose sollte bei langer Anamnese, bestehenden prädisponierenden Faktoren sowie bei atypischen klinischen Zeichen wie Schwellung oberhalb des Ligamentum palpebrale mediale, Teleangiektasien über der Schwellung sowie serosanguinöser Sekretion immer auch an einen potenziell malignen Prozess denken lassen.

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