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06.07.2017 | Originalien | Ausgabe 5/2017

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie 5/2017

Hilfsfristen des Rettungsdienstes in den deutschen Bundesländern

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
M. S. Schehadat, D. A. Groneberg, J. Bauer, M. H. K. Bendels

Zusammenfassung

Sobald in der Leitstelle ein Notruf eingeht, beginnt die sog. Hilfsfrist, eine Zeitspanne, die mit dem Erreichen des geeigneten Rettungsmittels am Einsatzort endet. Die Dauer der maximalen Hilfsfrist wird hierbei von den einzelnen Bundesländern geregelt; hierzu finden sich Zeitintervalle von 5–20 min. Diese Zeitvorgaben müssen von Gesetzes wegen nicht immer eingehalten werden. Ein Erfüllungsgrad von 95 % reicht zur Einhaltung der Hilfsfrist; Ausnahmen werden toleriert. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Hilfsfrist nur für Notfallorte gilt, die an öffentlichen Straßen lokalisiert sind. Für die Planung von Vorhaltungszahlen in der rettungsdienstlichen Infrastruktur wird die Hilfsfrist gerne bemüht, da sie einen verlässlichen Parameter zur Erfassung von unterversorgten Gebieten darstellt. In Zeiten von klammen öffentlichen Kassen wird der Einsatz neuer Rettungsmittel oftmals verzögert oder gar in Frage gestellt, sodass viele Leistungserbringer wie rettungsdienstaktive Berufsfeuerwehren und Hilfsorganisationen erhebliche Schwierigkeiten mit der Einhaltung der Hilfsfrist haben. Die enorme Zunahme der Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren führt zu Verschärfung dieser Situation. In der letzten Zeit machen die Medien dieses Versorgungsproblem öffentlich. Eigens in Auftrag gegebene Umfragen bestätigen die Auswertungen von Rettungsdienstbereichen: Generell kann die Hilfsfrist trotz großer Zeitspanne weder im städtischen noch im ländlichen Bereich eingehalten werden. Positive Beispiele können jedoch auch hervorgehoben werden. So hat Bayern in den letzten Jahren das Netz an Rettungswachen und Luftrettungsstationen erweitert, mit dem Ziel, offenkundige Versorgungslücken zu schließen.

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