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05.10.2017 | Inkretin-Mimetika | Leitthema | Ausgabe 7/2017

Der Diabetologe 7/2017

Inkretinbasierte Diabetesmedikamente

Kardiovaskuläre Sicherheit bzw. kardiovaskulärer „Benefit“

Zeitschrift:
Der Diabetologe > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Y. H. Lee-Barkey, B. Stratmann, Prof. Dr. Dr. D. Tschöpe

Zusammenfassung

Hintergrund

Die amerikanische FDA („U.S. Food and Drug Administration“) fordert seit 2008 für neue Antidiabetika die Durchführung kardiovaskulärer Sicherheitsstudien. Kardiale Sicherheit ist demzufolge eine Conditio sine qua non. Dieser Forderung haben wir die großen kardiovaskulären Phase-4-Endpunktstudien („cardiovascular outcome trials“, CVOT) zu verdanken, die für die neueren Antidiabetika, DPP-4-Inhibitoren (DPP: Dipeptidylpeptidase), GLP-1-Agonisten (GLP: „glucagon-like peptide“) und auch SGLT-2-Inhibitoren (SGLT: „sodium dependent glucose transporter“) durchgeführt wurden und werden.

Ziele und Methode

Insbesondere die inkretinbasierten Therapiekonzepte wurden hinsichtlich ihrer kardiovaskulären Sicherheit geprüft und wesentliche Daten hierzu und zu ihrer Effizienz zusammengestellt. Die Analyse schließt bewusst nicht nur die kardiovaskulären Endpunkte mit ein, sondern widmet sich auch dem über die Einstellung des Blutzuckerspiegels hinausgehenden zusätzlichen Endorgannutzen.

Ergebnisse

Die bisher veröffentlichten RCT („randomized controlled trial“) zum Thema inkretinbasierte Therapie und kardiovaskuläre Sicherheit zeigen mindestens keine Unterlegenheit gegenüber der Standardtherapie (Gliptine und Lixisenatid), im Fall von Liraglutid und Semaglutid sogar eine Überlegenheit im kombinierten Endpunkt MACE („major adverse cardiovascular events“). Damit bestätigten sich die Ergebnisse vorhergehender präklinischer Untersuchungen bezüglich eines potenziellen positiven Effekts – zumindest für die derzeit verfügbare Substanz Liraglutid. Für die 1‑mal wöchentlich zu verabreichenden Präparate Exenatid QW, Dulaglutid und Albiglutid liegen erste Daten aus klinischen Studienprogrammen vor, die Präsentation der umfassenden Ergebnisse der CVOT wird für Herbst 2017 bzw. 2019 erwartet.

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