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14.09.2017 | Kinder- und Jugendgynäkologie | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Monatsschrift Kinderheilkunde 10/2017

„Klassiker“ aus der Praxis

Vulvovaginitis, Vulvasynechie und Lichen sclerosus

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 10/2017
Autor:
Dr. I. Voß-Heine
Wichtige Hinweise
Die Hinweise zu Dosierungen sind ohne Gewähr und vom Arzt noch einmal zu überprüfen.

Zusammenfassung

Beschwerden im Genitalbereich machen mehr als die Hälfte aller kinder- und jugendgynäkologischen Konsultationen aus. Meist ist der Kinder- und Jugendarzt erster Ansprechpartner für die betroffenen Minderjährigen, und ein besonderes Basiswissen ist für die richtige Weichenstellung wichtig. Die Kenntnis der verschiedenen hormonellen Entwicklungsphasen hilft dabei, die spezifischen Probleme jeder Entwicklungsphase wahrzunehmen und richtig zu bewerten. Durch die richtige Anamnese und eine Inspektion können die meisten vulvovaginalen Beschwerden ohne weitere „invasive“ Diagnostik erkannt und therapiert werden. Eine Vulvovaginitis ist z. B. meist auf eine falsche Miktionshaltung und/oder falsche Abwischtechnik nach dem Stuhlgang zurückzuführen. Bei vermeintlich entzündlichen Hauterscheinungen der Vulva mit chronischem Juckreiz sollte an einen Lichen sclerosus gedacht werden, der bereits bei Mädchen ab dem Kindergartenalter auftreten kann und in diesem Alter häufig erst spät diagnostiziert wird. Eine zielgerichtete, wenig invasive Diagnostik und die Einbeziehung des Kinder- und Jugendgynäkologen zum richtigen Zeitpunkt ersparen den Patientinnen und ihren Eltern einen längeren Leidensweg aufgrund falscher Therapieansätze.

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