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12.07.2017 | Prostatakarzinom | Leitthema | Ausgabe 8/2017 Open Access

Der Radiologe 8/2017

Ultraschall der Prostata

Vom B‑Bild über den multiparametrischen Ultraschall zur gezielten Biopsie

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Dr. F. Steinkohl, A. Luger, J. Bektic, F. Aigner

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Prostatakarzinom ist das häufigste Karzinom des Mannes. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch eine systematische Prostatabiopsie. Dies ist aber ein randomisierter Ansatz, bei dem eine beträchtliche Anzahl signifikanter Karzinome nicht erfasst werden. Deshalb wurden in den letzten Jahren bildgebende Techniken stetig weiterentwickelt, die eine Visualisierung und somit eine gezielte Biopsie ermöglichen.

Standardverfahren

Die systematische Biopsie ist das Standardverfahren, um Prostatakarzinome nachzuweisen. Die Qualität der Biopsie kann gesteigert werden, indem die Prostata während der Biopsie auf das Vorliegen karzinomsuspekter Veränderungen untersucht wird. Dies kann durch den multiparametrischen transrektalen Ultraschall geschehen.

Leistungsfähigkeit

Der multiparametrische Ultraschall erhöht im Rahmen der gezielten Biopsie die Detektionsrate signifikanter Prostatakarzinome bei gleichzeitig geringerer Detektion insignifikanter Karzinome. Allerdings sind die diagnostische Zuverlässigkeit und der Evidenzlevel des mpTRUS noch nicht hoch genug, um auf eine systematische Biopsie verzichten zu können.

Bewertung

Der multiparametrische transrektale Ultraschall stellt bereits jetzt in der Hand eines geübten Untersuchers eine gute Methode zur Detektion von Prostatakarzinomen dar. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung der Ultraschallgeräte wird die Detektionsrate vermutlich weiter steigen.

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