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01.09.2017 | aktuell | Ausgabe 7-8/2017

InFo Neurologie & Psychiatrie 7-8/2017

Thrombolyse — Bessere Prognose bei posterioren Insulten

Zeitschrift:
InFo Neurologie & Psychiatrie > Ausgabe 7-8/2017
Autor:
Thomas Müller
Erleiden Patienten einen embolischen Schlaganfall im hinteren Stromgebiet, müssen sie bei einer I. v.-Lyse seltener mit einer Hirnblutung rechnen, als Patienten mit Insulten im vorderen Hirnkreislauf. Darauf deutet eine Auswertung des Registers SITS-EAST (Safe Implementation of Treatments in Stroke — Eastern Europe). Neurologen um Dr. Roman Herzig aus Königgrätz in Tschechien haben das Schicksal von 2.375 Patienten mit ischämischem Schlaganfall nach einer Thrombolyse analysiert. Rund 13 % hatten einen Gefäßverschluss im Bereich der hinteren Hirngefäße (A. basilaris, A. cerebri posterior). Bei 0,5 % dieser Patienten kam es nach der Lyse zu einer symptomatischen intrakraniellen Blutung, Patienten mit Insulten in den vorderen Hirngefäßen waren etwa zehnfach häufiger betroffen, der Unterschied erwies sich jedoch als nicht signifikant. Allerdings ging es den Patienten mit Infarkten im hinteren Stromgebiet nach drei Monaten signifikant besser, als solchen mit anterioren Insulten: 69 % erreichten einen mRS-Wert von 0 – 2, 58 % waren es bei den Patienten mit Infarkten in den vorderen Gefäßen. ...

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