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08.08.2017 | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Der Onkologe 11/2017

Versorgungsforschung in der Onkologie

Aktueller Stand und zukünftige Aufgaben

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2017
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Nicole Ernstmann, Holger Pfaff
Wichtige Hinweise
Der Beitrag wurde revidiert. In der Online-Version des Beitrags wurde im Abschnitt „Versorgungsforschung in der Onkologie“ die Anzahl an Neuerkrankungen falsch angegeben. Korrekt ist: „… So erkrankten im Jahr 2011 ca. 490.000 Menschen in Deutschland an Krebs [19] …“
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-017-0291-x zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die onkologische Versorgungsforschung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Rahmenbedingungen zu ihrer Durchführung verbessern sich insbesondere im Hinblick auf öffentliche Fördermöglichkeiten. Doch auch die Erwartungen an die onkologische Versorgungsforschung steigen. Ziel dieses Beitrags ist die Analyse der derzeitigen Situation in der onkologischen Versorgungsforschung und die Ableitung von zukünftigen Fragen und Aufgaben.

Ergebnisse

Bislang zeigen sich noch Defizite und Wissenslücken insbesondere im Hinblick auf sektoren- und phasenübergreifende Fragestellungen, auf die besonderen Herausforderungen personalisierter Therapien, auf psychosoziale Belastungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige und hinsichtlich der besonderen Bedürfnisse vulnerabler Patientengruppen.

Schlussfolgerungen

Um ihren Aufgaben gerecht zu werden, muss die onkologische Versorgungsforschung zukünftig vermehrt interdisziplinär und partizipativ angelegt sein, damit Erkenntnisgewinn und Transferpotenzial maximiert wird. Es gilt, die zur Verfügung stehenden primären und sekundären Datenformen und -quellen zu nutzen und zu verknüpfen, um komplexe Fragestellungen beantworten zu können. Es werden zusätzliche methodische Aus‑, Fortbildungs- und Beratungsangebote für Versorgungsforscher und Kliniker entwickelt und angeboten werden müssen, um zukünftig qualitativ hochwertige onkologische Versorgungsforschung realisieren zu können.

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Literatur
Über diesen Artikel

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