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14.08.2017 | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Der Onkologe 11/2017

Versorgungsforschung in der Radioonkologie am Beispiel der Körperstereotaxie

Erfahrungen der DEGRO AG Stereotaxie

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2017
Autor:
Prof. Dr. Matthias Guckenberger

Zusammenfassung

Hintergrund

Die körperstereotaktische Bestrahlung (SBRT) ist eine noch junge Methode der Radioonkologie, die durch eine präzise und intensive Bestrahlung in wenigen Behandlungssitzungen charakterisiert ist und dadurch eine hohe lokale Tumorkontrolle bei gleichzeitig guter Verträglichkeit erreicht. Aufgrund der raschen technischen und klinischen Weiterentwicklung der SBRT sind viele Details der klinischen Praxis nicht standardisiert, was eine breite und sichere Anwendung der SBRT potenziell gefährdet.

Methoden

Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) wird seit 2010 die Methode der SBRT durch eine dedizierte Arbeitsgruppe evaluiert und erforscht: die Aktivitäten in Patterns-of-Care Analysen sowie Entwicklung von Leitlinien wird hier zusammengefasst. Zusätzlich erfolgte eine Recherche und Analyse aktueller Literatur.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Innerhalb der DEGRO AG Stereotaxie wurden Registerstudien zur SBRT beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom sowie von Lungenmetastasen etabliert, welche die weltweit größten Patientenkollektive bildeten. Diese Datenbanken ermöglichten die Analyse von komplexen Zusammenhänge zwischen lokaler Effektivität, Bestrahlungsdosis, technologischer Ausführung der SBRT, Erfahrung des behandelnden Zentrums sowie Überleben der Patienten. Dies resultierte in einer Standardisierung sowie Weiterentwicklung der SBRT auf höchstem internationalem Qualitätsniveau.

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Literatur
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