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15.08.2017 | Das therapeutische Prinzip | Ausgabe 11/2017

Der Ophthalmologe 11/2017

„Zuwarten“ als therapeutisches Prinzip bei Erkrankungen der vitreoretinalen Grenzfläche

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2017
Autoren:
Prof. Dr. H. Hoerauf, B. Kirchhof

Zusammenfassung

Unter den Operationen des hinteren Augenabschnitts sind mittlerweile die elektiven Eingriffe der vitreoretinalen Grenzfläche die häufigste Indikation. Im Rahmen dieser Eingriffe werden OCT (optische Kohärenztomographie)-Befunde sehr unterschiedlich interpretiert. Dieser Beitrag soll einige wichtige Aspekte und Diskrepanzen der Befundinterpretation im Zusammenhang mit der Indikationsstellung und der Nachsorge nach Vitrektomie bei vitreoretinalen Grenzflächenerkrankungen aufgreifen und anhand von Fallbeispielen diskutieren, dass auch Zuwarten eine therapeutische Option sein kann. Entscheidend ist dabei die sorgfältige Indikationsstellung, basierend auf der Symptomatik und dem Leidensdruck des Patienten und der Einordnung postoperativer bildgebender Befunde wie Netzhautverdickung und irreguläre Netzhautoberfläche nach Peelingoperation. Thematisiert wird ferner die Schwierigkeit der Differenzierung zwischen zystoidem Makulaödem nach Kataraktoperation bei gleichzeitig vorhandener epiretinaler Gliose und Gliose als Ursache des Makulaödems.

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