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13.02.2019 | Sprungelenksarthrose | Leitthema | Ausgabe 1/2019

Trauma und Berufskrankheit 1/2019

Problematik der fehlgeschlagenen Endoprothese bei posttraumatischer Arthrose am oberen Sprunggelenk

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 1/2019
Autoren:
Dr. Sebastian Fischer, Yves Gramlich

Zusammenfassung

Hintergrund

Die posttraumatische Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) stellt noch immer eine Herausforderung in der operativen Versorgung dar. Während bei frustranem konservativem Therapieansatzes die Arthrodese mittels Schrauben- oder Plattenosteosynthese in der Literatur mittlerweile durchgängig als Goldstandard bezeichnet wird, stellt die Endoprothese der dritten Generation dennoch eine Therapieoption dar. Ungeachtet des modernen Prothesendesigns und etablierter Operationsschritte ist ein stetiger Rückgang der Primärimplantationen zu verzeichnen. Bei Versagen der Prothese bleibt zumeist nur die Konversion in eine OSG-Arthrodese.

Methodik

Unter Durchführung einer selektiven Literaturrecherche sowie Darstellung eigener Forschungsergebnisse werden Ursachen für das Versagen von OSG-Prothesen als auch die Diagnostik bei schmerzhafter Endoprothese und Therapieoptionen aufgezeigt.

Ergebnis und Schlussfolgerung

Im eigenen Patientengut stellte die symptomatische Zystenbildung mit 20 % den häufigsten Revisionsgrund dar. Die Konversion einer fehlgeschlagenen OSG-Prothese in eine OSG-Arthrodese birgt ein unbefriedigendes klinisches Ergebnis und bleibt sowohl der Primärimplantation als auch der primären Arthrodese in den Funktions- und Lebensqualitätsscores unterlegen. Der Gedanke, eine Prothesenimplantation am oberen Sprunggelenk als ersten Schritt und die OSG-Arthrodese als Rückzugsmöglichkeit zu betrachten, ist obsolet.

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