Zum Inhalt

„STEMI mimics“

ST-Hebungen im EKG: Alternative Diagnosen zum akuten Koronarverschluss

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist fester Bestandteil der notfallmedizinischen Basisdiagnostik und präoperativen Evaluation. Aus einem ST-Hebungs-Infarkt (STEMI) folgt eine unmittelbare Behandlungskonsequenz, er muss aus Zusammenschau von typischer Klinik und entsprechendem EKG immer erkannt werden. Es gibt allerdings auch EKG-Bilder, die einen STEMI imitieren können. Dadurch kann ggf. die eigentlich zugrunde liegende Diagnose nicht gestellt und eine falsche Therapie initiiert werden.

Fragestellung

Erstellung einer Übersicht der wichtigsten Diagnosen, die einen STEMI im EKG imitieren können.

Material und Methode

Es wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, um die wichtigsten Differenzialdiagnosen des STEMI im EKG zu ermitteln. Hieraus wurden in Abstufungen die notfallmedizinisch wichtigsten Bilder aufgeführt und deren Relevanz erklärt.

Ergebnisse

Dieser Artikel ergibt eine Übersicht über die relevanten Differenzialdiagnosen, die notfallmedizinisch gekannt werden sollten, wenn ein EKG mit ST-Hebungen beurteilt wird.

Schlussfolgerung

Eine gute Kenntnis der in diesem Beitrag vorgestellten EKG-Bilder kann helfen, schneller und präziser notfallmedizinisch relevante Diagnosen zu stellen.
Titel
„STEMI mimics“
ST-Hebungen im EKG: Alternative Diagnosen zum akuten Koronarverschluss
Verfasst von
Dr. Steffen Grautoff, EBCEM
Klaus Fessele
Martin Fandler
Niclas Knappen
Philipp Gotthardt
Publikationsdatum
28.10.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226
DOI
https://doi.org/10.1007/s00063-021-00882-5
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet AINS

Mit den Schmerzen steigen die Troponinspiegel nach Hüft-Op.

Auf mögliche kardiale Auswirkungen postoperativer Schmerzen weist die Subgruppenanalyse des randomisierten kontrollierten HIP-ATTACK-Trials hin. Bei ausgeprägten Schmerzen im Zusammenhang mit einer Hüftoperation stiegen die Troponinspiegel signifikant an – ein Kausalzusammenhang ist damit allerdings noch nicht belegt.

7% durch chronische Schmerzen stark beeinträchtigt

Laut einer Querschnittstudie leiden rund 7% der in Deutschland lebenden über 16-Jährigen unter chronischen Schmerzen, die ihren Alltag stark beeinträchtigen. Außer biologischen scheinen auch psychische und soziale Faktoren mit sogenanntem High-Impact Chronic Pain assoziiert zu sein.

Elektroschrott: Wie Praxen Altgeräte sicher entsorgen

Ob nun Sonogerät, Praxiscomputer oder gar TI-Konnektor: Einfach zum nächsten Wertstoffhof sollten Praxisteams ausgediente Elektrogeräte nicht bringen. Was bei der Entsorgung zu beachten ist. Und wie die Teams sicher sensible Daten auf PC-Festplatte, externem Datenspeicher und TI-Komponenten löschen.

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal

  • 04.02.2026
  • Sepsis
  • Nachrichten

Im Fall einer Sepsis ist eine Körpertemperatur unter 36 °C bei älteren Menschen ein Warnsignal. In einer Studie aus Dänemark war bei Hypothermie, nicht aber bei Fieber das Mortalitätsrisiko deutlich erhöht.

e.Med Anästhesiologie - Alles drin für Ihr Fortbildungsziel ​ (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit unserem e.Med Abo Anästhesiologie haben Sie jederzeit Zugriff auf aktuelles, ​praxisnahes Fachwissen – kompakt und einfach verfügbar. Jetzt CME-Punkte bequem online sammeln.

Update AINS

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
EKG bei früher Repolarisation, Perimyokarditis und STEMI/© P. Gotthardt (Mit freundl. Genehmigung, alle Rechte vorbehalten), Troponintest/© MdBabul/stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Verschiedene Tabletten/© zozzzzo / Getty Images / iStock, Ultraschalluntersuchung der Niere/© Your_Photo_Today (Symbolbild mit Fotomodellen), Ohrthermometer/© fresnel6 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), e.Med Anästhesiologie