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19.05.2017 | Stammzelltherapie | Panorama | Ausgabe 5/2017

Geringe Strömungsgeschwindigkeit ermöglicht Homing
Im Focus Onkologie 5/2017

Der Weg einer transplantierten Stammzelle

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 5/2017
Autor:
Martin Roos
_ Wie finden übertragene Stammzellen die geeigneten Stellen, um aus der Blutbahn aus- und in das Knochenmark einzuwandern? Dieser Frage gehen Gewebespezialisten am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin nach. In Münster haben die Wissenschaftler um Gabriele Bixel lasermikroskopisch die Blutflussdynamik während des Homing-Vorgangs beobachten können [Bixel MG et al. Cell Rep. 2017;18(7):1804–16]. Ihre Experimente nahmen Bixel, Ralf Adams und Kollegen an Schädelknochen von Mäusen vor, weil diese relativ dünn und dahinter die Blutgefäße relativ leicht zugänglich sind. Im Knochenmark stießen sie auf bestimmte Typen von Blutgefäßen, die ein enges Geflecht mit vergleichsweise geringem Blutfluss bilden. Erst so besitzen Stammzellen offenbar die Chance, sich zunächst an die Gefäßwand anzuheften, um anschließend ins Knochenmark auszuwandern. In den Mausexperimenten schlüpft der Großteil der Stammzellen binnen 24 Stunden durch die Gefäßwand. Herauszufinden, welche molekularen Vorgänge dann im Knochenmark die Ansiedelung vervollständigen, steht nun auf der Max-Planck-Forschungsagenda. ...

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