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Metabolische Prozesse als ein Schlüssel zum Verständnis der Tumorbiologie

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Auszug

Sarah-Maria Fendt, Leuven, Belgien, erläuterte am Beispiel von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome, dass physiologische Eigenschaften der Betroffenen die Metastasen-Heterogenität beeinflussen. Die sog. phänotypische Plastizität, abhängig von der „metabolischen Verkabelung“, sei entscheidend für die Metastasenbildung. Auch der Nährstoffhaushalt sei gerade bei Leberfiliae relevant. Fendts Team konnte nachweisen, dass Krebserkrankte mit Fettleber besonders häufig prognostisch ungünstige Metastasen ohne Kapselbildung entwickeln. Als zentralen Regulator identifizierten die Forschenden das Gen MYC, das den Prolin- und Kollagenstoffwechsel steuert. Fendt zufolge sind Tumorzellen unter dem Einfluss einer Fettleber in der Lage, eigenes Kollagen zu produzieren – ein entscheidender Faktor für die Entstehung der besonders aggressiven Lebermetastasen. …
Titel
Metabolische Prozesse als ein Schlüssel zum Verständnis der Tumorbiologie
Verfasst von
Dr. rer. nat. Claudia Schöllmann
Publikationsdatum
21.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Im Fokus Onkologie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 1435-7402
Elektronische ISSN: 2192-5674
DOI
https://doi.org/10.1007/s15015-025-4438-0

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