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28.05.2018 | Leitthema | Ausgabe 7/2018

Der Hautarzt 7/2018

Stellenwert der Biopsie in der Diagnostik von Infektionserkrankungen der Haut

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 7/2018
Autor:
PD Dr. A. Böer-Auer

Zusammenfassung

Erregerbedingte Hauterkrankungen gehören zu den häufigen Problemen der dermatologischen Praxis. Neben kulturellen und/oder serologischen Nachweismethoden ist die Hautbiopsie eine mögliche diagnostische Maßnahme, insbesondere wenn das klinische Bild noch andere, nichtinfektiöse Erkrankungen differenzialdiagnostisch in Betracht ziehen lässt. Während einige Erreger bereits in der Routinefärbung (mithilfe von Hämatoxylin-Eosin) erkannt werden können (z. B. Hefepilze, Leishmanien), stehen für andere zahlreiche histochemische und immunhistochemische Nachweismethoden zur Verfügung (z. B. „Periodic acid-Schiff reaction“ [PAS] und Grocott-Färbung für Hyphen und Sporen, Ziehl-Neelson- und Fite-Faraco-Färbung für Mykobakterien oder spezifische Antikörpernachweise für Treponema pallidum oder Herpesviren). In anderen Fällen kann eine Infektionserkrankung am Schnittpräparat zwar nicht sicher diagnostiziert werden, es findet sich jedoch ein Infiltratmuster („pattern“), das auf eine erregerbedingte Genese hinweist. Anhand solcher Reaktionsmuster kann der Dermatopathologe den Kliniker auf die notwendige Zusatzdiagnostik (Kultivierung, serologische Untersuchung) aufmerksam machen oder am vorhandenen Biopsiematerial einen molekularbiologischen Erregernachweis veranlassen. Im vorliegenden Beitrag werden Hautinfektionen mit ihren histopathologischen Charakteristika dargestellt, um zu verdeutlichen, inwieweit die Hautbiopsie eine sichere Diagnose ermöglichen oder durch Ausschluss von Differenzialdiagnosen oder molekularbiologische Zusatzdiagnostik hilfreich sein kann.

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