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08.04.2019 | Leitthema

Stellenwert der Metastasenchirurgie beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom

Zeitschrift:
Der Onkologe
Autoren:
Prof. Dr. med. Christiane Bruns, Florian Gebauer, Florian Scheufele, Helmut Friess
Wichtige Hinweise
C. Bruns und F. Gebauer: gleichwertige Erstautorenschaft

Zusammenfassung

Hintergrund

Entsprechend den aktuell geltenden Leitlinien werden resezierende Verfahren im metastasierten Stadium beim Pankreaskarzinom nicht empfohlen. In der klinischen Praxis werden Tumor- und Metastasenresektionen jedoch in individuellen Einzelfällen durchgeführt.

Ziel

Diese Übersichtsarbeit fasst die aktuell vorhandene Evidenz anhand der veröffentlichten Studienlage zusammen.

Material und Methoden

Eine systematische Literaturrecherche (PUBMED und MEDLINE) zum Thema resezierender Eingriffe im metastasierten Stadium des Pankreaskarzinoms wurde durchgeführt

Ergebnisse

Insgesamt stellt sich das Evidenzniveau als schwach dar, es sind aktuell keine prospektiven Studien zu diesem Thema verfügbar. Die vorhandenen retrospektiven Arbeiten zeigen eine technische Machbarkeit synchroner Tumor- und Metastasenresektionen mit möglicherweise onkologischen Vorteilen für spezifische Patientensubgruppen.

Schlussfolgerung

Das Evidenzniveau ist zu schwach, um grundsätzliche Therapieentscheidungen für Patienten im oligometastasierten Stadium ableiten zu können. Prospektive Studien zu dem Thema sind notwendig, um feststellen zu können, ob eine Metastasenchirurgie, eingebettet in multimodale Therapiekonzepte, sinnvoll durchzuführen ist.

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Literatur
Über diesen Artikel


 

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