Begleitung sterbender Patient:innen in der Onkologie
- 19.09.2025
- Sterbephase
- CME
- Verfasst von
- Dr. med. Aneta Schieferdecker
- Kerstin Kremeike
- Holger Schulz
- Raymond Voltz
- Karin Oechsle
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 11/2025
Zusammenfassung
Das Krankenhaus ist der häufigste Sterbeort in Deutschland, dennoch wird die Qualität der Versorgung in der Sterbephase dort oft als unzureichend eingeschätzt. Zentrale Probleme sind das verspätete Erkennen der Sterbephase sowie die nicht vollständig leitliniengerechte Versorgung. Die leitliniengerechte Versorgung umfasst neben einer frühzeitigen Diagnose der Sterbephase das regelmäßige und systematische Erfassen von Symptomen und Belastungen und deren adäquate Behandlung sowie das Beenden aller medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen, die nicht ausschließlich der Symptomlinderung dienen. Angehörige spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung Sterbender und sollten durch wiederholte Informationsangebote, Einbindung in die Versorgung sowie gezielte Unterstützungsangebote aktiv einbezogen und unterstützt werden. Strukturelle Maßnahmen wie themenspezifische Fortbildungen, standardisierte Abläufe („standard operating procedures“ [SOP]) und Informationsmaterialien können zur Verbesserung der Versorgungsqualität in der Sterbephase im Krankenhaus beitragen.
- Titel
- Begleitung sterbender Patient:innen in der Onkologie
- Verfasst von
-
Dr. med. Aneta Schieferdecker
Kerstin Kremeike
Holger Schulz
Raymond Voltz
Karin Oechsle
- Publikationsdatum
- 19.09.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Sterbephase
Palliative Therapie
Palliative Schmerztherapie
Dyspnoe
Dyspnoe
Morphin
Hydromorphon
Delir
Onkologie
Tumorschmerz
Angst - Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-025-01828-8
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