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06.02.2017 | Stillen, Säuglingsnahrung, Beikost | Kasuistiken | Ausgabe 9/2017

Monatsschrift Kinderheilkunde 9/2017

Vitamin-B12-Mangel veganer Mütter und ihrer Säuglinge – voll im Trend?

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Dr. M. Franssen, Dr. W. Maroske, Dr. J. Langlitz
Wichtige Hinweise

Redaktion

B. Koletzko, München
T. Lücke, Bochum
E. Mayatepek, Düsseldorf
N. Wagner, Aachen
S. Wirth, Wuppertal
F. Zepp, Mainz
Ein Kommentar zu Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-017-0415-9 zu finden.
Ein Kommentar zu Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-017-0425-7 zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Vegane Ernährung wird vor allem von jungen Erwachsenen immer häufiger praktiziert, z. T. als Gewichtsreduktionsdiät. Vegan ernährte junge Frauen können ohne ausreichende Supplementierung einen Vitamin-B12-Mangel aufweisen, der in Schwangerschaft und Stillzeit zu Folgeschäden beim Kind führt.

Fallvorstellung

Wir berichten von zwei Kindern veganer Mütter mit Vitamin-B12-Mangel.

Diskussion

Wir geben einen Überblick über die Literatur. Obwohl die Sachlage in Fachkreisen bekannt ist, mangelt es in der Bevölkerung an Wissen um das Risiko eines fetalen oder neonatalen bzw. infantilen Vitamin-B12-Mangels. Daher ist eine Zusammenarbeit von Gynäkologen und Kinderärzten erforderlich, damit Mütter auf einen möglichen Mangel hingewiesen und ebenso wie ihre Kinder untersucht werden. Ferner muss eine Supplementierung vorgenommen und laborchemisch kontrolliert werden, um Spätfolgen zu vermeiden.

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