Fetale Alkoholspektrumstörungen bei Erwachsenen
- 26.10.2020
- Störungen der Intelligenzentwicklung
- CME
- Verfasst von
- Dipl.-Psych. M.A. Jessica Christine Wagner
- Marlene Tergeist
- Björn Kruse
- Tanja Sappok
- Erschienen in
- Der Nervenarzt | Ausgabe 11/2020
Zusammenfassung
Die fetale Alkoholspektrumstörung ist ein häufiger Grund für eine im Mutterleib erworbene und damit angeborene Behinderung, die durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft hervorgerufen wird. Körperliche und geistige Folgen persistieren bis ins Erwachsenenalter. Die Diagnose kann mit dem 4‑Digit Diagnostic Code gestellt werden, der eine Kombination der Kriterien (1) Wachstumsstörung, (2) Gesichtsdysmorphien, (3) ZNS-Schädigung und (4) pränataler Alkoholexposition darstellt. Dabei können neben dem Vollbild eines fetalen Alkoholsyndroms (FAS) auch noch ein partielles fetales Alkoholsyndrom (pFAS), eine „alcohol related neurodevelopmental disorder“ (ARND) und „alcohol related birth defects“ (ARBD) abgebildet werden. Auch wenn das Störungsbild nicht heilbar ist, können durch supportive, therapeutische Maßnahmen die Lebensqualität und Selbständigkeit erhöht und psychiatrische Komorbiditäten behandelt werden.
- Titel
- Fetale Alkoholspektrumstörungen bei Erwachsenen
- Verfasst von
-
Dipl.-Psych. M.A. Jessica Christine Wagner
Marlene Tergeist
Björn Kruse
Tanja Sappok
- Publikationsdatum
- 26.10.2020
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Störungen der Intelligenzentwicklung
ADHS
Intelligenzminderung
ADHS
Fetale Alkoholspektrumstörung
Neurologie
Psychiatrie und Psychosomatik - Erschienen in
-
Der Nervenarzt / Ausgabe 11/2020
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00115-020-01015-7
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