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Der Nervenarzt

Fetale Alkoholspektrumstörungen bei Erwachsenen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die fetale Alkoholspektrumstörung ist ein häufiger Grund für eine im Mutterleib erworbene und damit angeborene Behinderung, die durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft hervorgerufen wird. Körperliche und geistige Folgen persistieren bis ins Erwachsenenalter. Die Diagnose kann mit dem 4‑Digit Diagnostic Code gestellt werden, der eine Kombination der Kriterien (1) Wachstumsstörung, (2) Gesichtsdysmorphien, (3) ZNS-Schädigung und (4) pränataler Alkoholexposition darstellt. Dabei können neben dem Vollbild eines fetalen Alkoholsyndroms (FAS) auch noch ein partielles fetales Alkoholsyndrom (pFAS), eine „alcohol related neurodevelopmental disorder“ (ARND) und „alcohol related birth defects“ (ARBD) abgebildet werden. Auch wenn das Störungsbild nicht heilbar ist, können durch supportive, therapeutische Maßnahmen die Lebensqualität und Selbständigkeit erhöht und psychiatrische Komorbiditäten behandelt werden.
Titel
Fetale Alkoholspektrumstörungen bei Erwachsenen
Verfasst von
Dipl.-Psych. M.A. Jessica Christine Wagner
Marlene Tergeist
Björn Kruse
Tanja Sappok
Publikationsdatum
26.10.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Der Nervenarzt / Ausgabe 11/2020
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407
DOI
https://doi.org/10.1007/s00115-020-01015-7
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Bildnachweise
Lip-Philtrum-Guide. FAS fetales Alkoholsyndrom./© 2020 Susan [Astley] Hemingway PhD, University of Washington, mit freundlicher Genehmigung, Geburtszange/© Marek / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), ZFA TALKS - Migräne/© (M) New Africa / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell) Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Arzt macht Einschnitt für Sectio/© Anton Booysen/ Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Hinweisschild Notaufnahme/© huettenhoelscher / Getty images / iStock