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07.11.2017 | Störungen des Säure-Basen-Haushalts | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Der Nephrologe 1/2018

Säure-Basen-Störungen in der Schwangerschaft

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 1/2018
Autor:
Dr. H. Seeger
Wichtige Hinweise

Redaktion

U. Heemann, München
R.P. Wüthrich, Zürich

Zusammenfassung

In der Schwangerschaft (SS) kommt es zu zahlreichen physiologischen Veränderungen. Diese können das Auftreten von Säure-Basen-Störungen begünstigen und vorhandene Störungen verstärken. Eine Säure-Basen-Störung der Mutter kann auf den Fetus übertragen werden, welcher infolge der noch fehlenden Funktion von Lunge und Niere diese kaum kompensieren kann. Das Risiko für eine diabetische Ketoazidose ist bei Diabetespatientinnen in der SS erhöht und der Verlauf oft schwerer. Bei vorbestehenden Säure-Basen-Störungen, wie z. B. einer renalen tubulären Azidose oder einem Gitelman-Syndrom, kommt es in der SS häufiger zu metabolischen Entgleisungen, weshalb ein engmaschiges Monitoring und eine frühzeitige Therapieanpassung entscheidend sind. Insgesamt ist das Vorliegen von Säure-Basen-Störungen während der SS mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen bei der Mutter und beim Fetus vergesellschaftet. Durch Antizipation der möglichen Komplikationen, adäquates Monitoring und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Nephrologen, Geburtshelfern und Neonatologen kann das Outcome jedoch positiv beeinflusst werden.

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