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Störungen durch psychotrope Substanzen

Im Spannungsfeld

CME: Cannabinoide – riskantes Rauschmittel oder nützliche Arznei?

Cannabisprodukte

Es ist gut belegt, dass das Risiko für das Auftreten psychischer Erkrankungen durch den Gebrauch von Cannabis signifikant steigt. Demgegenüber steht die Verschreibung von medizinischen Cannabisprodukten. Die Einsatzmöglichkeiten bergen Chancen, erfordern aber eine ausführliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen sowie eine individuelle Bewertung der Risiken.

Aktualisierte S3-Leitlinie

Wirksame Therapien erreichen nur wenige Alkoholkranke

Mann schenkt sich Schnaps ein

Deutschland belegt weiterhin einen Spitzenplatz beim Alkoholkonsum und alkoholbedingten Erkrankungen. Die aktualisierte S3-Leitlinie "Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen" will Ärzten, aber auch Betroffenen und Angehörigen Wege zu wirksamen Therapien weisen. Psycho- und pharmakotherapeutische Angebote erreichen bislang nur 10 % der Alkoholkranken.

Unstillbares Erbrechen in der Notaufnahme

Zentrale Notaufnahme

Ein 31-jähriger Mann stellt sich mit stärkstem, nichtstillbaren Erbrechen und Oberbauchschmerzen in der Notaufnahme vor. Es ist bereits die dritte Vorstellung mit gleicher Symptomatik innerhalb von drei Monaten. Ein klarer Auslöser fehlt, die Ursache bliebt auch nach diversen Untersuchungen rätselhaft. Doch dann zeigt sich im toxikologischen Screening ein Parameter auffällig positiv. 

S2k-Leitlinie Notfallpsychiatrie

CME: Einsatz von Psychopharmaka im psychiatrischen Notfall

Frau sitzt allein an einer Ecke

Psychiatrische Notfälle sind aufgrund ihrer vitalen Bedrohung hoch relevant. In der Behandlung haben nicht medikamentöse Deeskalationsverfahren Vorrang. Eine pharmakologische Notfallbehandlung erregter, aggressiver Patienten kann jedoch die Kooperation für die Durchführung notwendiger Maßnahmen wiederherstellen.

Neue Leitlinien zur Alkohol-, Tabak- und Medikamentensucht

Mann schläft vor Weinglas

Was tun bei Suchterkrankungen? Drei neue Leitlinien geben Empfehlungen zu Diagnose und Therapie. Erstmals dabei: eine S3-Leitlinie zur Abhängigkeit von Arzneien.

CME-Fortbildungsartikel

09.06.2021 | Cannabinoide | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

CME: Cannabinoide – riskantes Rauschmittel oder nützliche Arznei?

Es ist gut belegt, dass das Risiko für das Auftreten psychischer Erkrankungen durch den Gebrauch von Cannabis signifikant steigt. Demgegenüber steht die Verschreibung von medizinischen Cannabisprodukten. Die Einsatzmöglichkeiten bergen Chancen, erfordern aber eine ausführliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen sowie eine individuelle Bewertung der Risiken.

10.05.2021 | Cannabinoide | FB_CME | Sonderheft 1/2021

Cannabis in der Schmerztherapie

Schwerkranke Patienten mit bis dato therapierefraktären Beschwerden können von einer Cannabis-basierten Arzneimitteltherapie profitieren. Die unzureichende Studienlage bedingt allerdings oft eine individuelle Einschätzung des Arztes sowie eine …

03.02.2021 | Psychiatrische Notfälle | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2021

CME: Einsatz von Psychopharmaka im psychiatrischen Notfall

Psychiatrische Notfälle sind aufgrund ihrer vitalen Bedrohung hoch relevant. In der Behandlung haben nicht medikamentöse Deeskalationsverfahren Vorrang. Eine pharmakologische Notfallbehandlung erregter, aggressiver Patienten kann jedoch die Kooperation für die Durchführung notwendiger Maßnahmen wiederherstellen.

11.01.2021 | Fahrerlaubnis | CME | Ausgabe 1/2021

Medikamente und Fahreignung

Medikamente dienen der Therapie von Erkrankungen oder der Linderung von Beschwerden mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Andererseits können unabhängig davon, ob die Grunderkrankung sich noch weiter auf die Leistungsfähigkeit …

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18.02.2020 | Störungen durch Halluzinogene | Kasuistiken | Ausgabe 11/2020

„Visual snow“ bei „Hallucinogen Persisting Perception Disorder“

Eine 24-jährige Patientin stellt sich mit permanentem Flimmern vor beiden Augen vor. An Allgemeinerkrankungen besteht ausschließlich eine Schizophrenie, die ungefähr zeitgleich mit dem Flimmern nach dem Konsum eines "Betäubungsmittel-Cocktails" auftrat.

08.05.2019 | Störungen durch Halluzinogene | Kurzbeiträge | Ausgabe 11/2019

Ayahuasca bei bipolarer Störung: Vorsicht ist geboten

Ein 25-jähriger Patient, praktiziert Kung-Fu-artige Tänze auf der Straße, ist unkonzentriert, formalgedanklich zerfahren und psychomotorisch agitiert bei gesteigertem Antrieb, gereizter Stimmung und Größenideen. Er leidet an einer bipolaren affektiven Störung und konsumiert öfter Drogen, einige Tage zuvor die psychoaktive Droge Ayahuasca.

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