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Ernährung und metabolische Erkrankungen in der Pädiatrie Stoffwechselerkrankungen in der Pädiatrie

Stoffwechselerkrankungen in der Pädiatrie

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Drei neue Konzepte für die Stoffwechselmedizin

In der Stoffwechselmedizin haben sich in den vergangenen Jahren neue Konzepte aufgetan – darunter Small Molecules, Antisense Oligonukleotide und genetische Therapien. Sie punkten mit verschiedenen Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten, auch in der Pädiatrie.

Base Editing korrigiert Gendefekt bei seltener Erbkrankheit

Mit einem neuen gentechnischen Verfahren korrigierten US-Forschende einen Gendefekt, der zu einer schweren Störung im Harnstoffzyklus und zu erheblichen Hirnschäden führt. Nach der Therapie konnte das behandelte Kind die Dosis Stickstoff-bindender Arzneien reduzieren und mehr Protein konsumieren.

Breit anwendbare orale Therapie bei Phenylketonurie

Mit den Ergebnissen der APHENITY-Studie zeichnet sich eine breit anwendbare Therapieoption bei Phenylketonurie ab. In der randomisierten Studie führte oral verabreichtes Sepiapterin bei Kindern und Erwachsenen innerhalb von sechs Wochen zu einer deutlichen Reduktion der Phenylalaninwerte.

Kinderanästhesie bei Stoffwechseldefekt – die häufigsten Fallstricke

Stoffwechseldefekte gehen im Kindesalter mit einem erhöhten Risiko für perioperative Komplikationen wie Atemwegsprobleme, Blutzucker- und Elektrolytentgleisungen oder Hypotonie einher. Die allgemeinen Empfehlungen zur Anästhesie im Kindesalter können dabei nicht eins zu eins übernommen werden.

Stoffwechselnotfall: vier Laborparameter besonders wichtig

Davor graut es wohl jedem Mitarbeitenden im Nachtdienst: Ein Stoffwechselnotfall bei einem Kind. Damit dieser schnell erkannt und behandelt werden kann und um „die Nacht zu überstehen“, gab Prof. Dr. Ania C. Muntau, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, einfache Regeln an die Hand.

Neugeborenenscreening: „Ein unfassbarer Erfolg“

Im Neugeborenenscreening sind zurzeit 19 Erkrankungen enthalten, davon umfassen 13 angeborene Stoffwechselerkrankungen. Mit Langzeitbeobachtungen werden Vorteile und Limitationen für die individuelle Gesundheit, Gesundheitsökonomie und Gesellschaft evaluiert. Neuere Auswertung zeigen den Erfolg des Screenings auf.

„Rare Land“ – ein Film lenkt den Blick auf seltene Erkrankungen

Mehr Bewusstsein für seltene Erkrankungen, das soll nun ein Spielfilm schaffen. „Rare Land“ erzählt die Geschichte eines griechischen Jungen, der an Alpha-Mannosidose erkrankt.

Die vielen Gesichter des MELAS-Syndroms

Eine Patientin erleidet mehrere ischämische Schlaganfälle mit neurologischen Ausfällen. Der Verdacht liegt zunächst auf einer kardialen Ursache, doch die Begleiterkrankungen deuten immer mehr auf eine seltene Mitochondriopathie. Wenige Monate später ist die Patientin taub. Die heterogene Symptomatik erschwert jedoch die Diagnose.

Seltene Erkrankungen bei Kindern „potenziell verheerend“

Auffällige Befundmuster sowie spezielle Fragen an die Betroffenen und ihr Umfeld können helfen, bei Kindern und Jugendlichen Seltene Erkrankungen früher zu identifizieren.

Adipositas im Kindesalter: Mortalitätsrisiko steigt schon früh

Nach einer schwedischen Kohortenstudie ist die Mortalitätsrate junger Erwachsener, die schon in der Kindheit adipös waren, dreimal so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung.

Zu viel LDL? Statine normalisieren Gefäßrisiken bei Kindern

Erhalten Kinder mit familiärer Hypercholesterinämie eine Statintherapie, sind ihre Gefäße nach 20 Jahren ähnlich gesund wie bei nicht betroffenen Geschwistern. Zudem ist die kardiovaskuläre Ereignisrate deutlich reduziert.

Gestationsdiabetes erhöht Diabetesrisiko des Kindes

Ein Gestationsdiabetes kann einer kanadischen Studie zufolge als Hinweis auf ein erhöhtes Diabetesrisiko des Kindes gelten. Kanadische Wissenschaftler haben die gesundheitliche Entwicklung der Nachkommen bis zum Alter von 22 Jahren verfolgt.

Münsteraner Patient immun gegen Gift

Rizin gilt als eines der tödlichsten Gifte der Welt. An der Uniklinik in Münster ist ein Mann Patient, der wohl dagegen immun ist – als einer von drei Menschen weltweit. Für die Forschung ein Glücksgriff.

Chronisch kranke Kinder im Fokus

Chronisch kranke Kinder können ihr Leben oft gut meistern. Dennoch sollte ihre Lebensqualität regelmäßig erfasst werden, um „Ausreißer“ nicht zu übersehen. Therapeutische Fortschritte soll die Präzisionsmedizin bringen.

Gentherapie normalisiert Hirnentwicklung bei Sanfilippo-Syndrom

Französischen Forschern ist ein kleiner Erfolg bei Mucopolysaccharidose Typ IIIB gelungen: Früh genug behandelt ist eine fast normale kognitive Entwicklung möglich.

Tod eines Kindes: Achten Sie auf die Geschwister!

Kinder, die eine Schwester oder einen Bruder durch Tod verlieren, haben nicht nur im ersten Jahr nach dem Ereignis, sondern über lange Zeit selbst ein erhöhtes Mortalitätsrisiko, so das Ergebnis einer dänischen Studie.

Vitamin D bei Hypophosphatasie und Hypoparathyreoidismus

Während die Hypophosphatasie auf einen Mangel an alkalischer Phosphatase zurückzuführen ist, ist der Hypoparathyreoidismus durch einen Mangel an Parathormon gekennzeichnet. Bei beiden Stoffwechselerkrankungen kommt Vitamin D zum Einsatz.

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Neu im Fachgebiet Pädiatrie

Mit „ELVIS“ und „GARFIELD“ primäre Immundefekte abklären

Steckt hinter den gehäuft auftretenden Infekten ein primärer Immundefekt? Eine neue S3-Leitlinie soll bei dieser Frage weiterhelfen. Hinter den Akronymen „ELVIS“ und „GARFIELD“ verbergen sich diagnostische Kriterien, von Markerpathogenen bis zu typischen Manifestationen.

Was bringt ein Smartphone-Verbot an Schulen?

Rund zwei Drittel der Lehrkräfte befürworten ein Handy-Verbot an Schulen. Darauf verweist eine Befragung der Universität Tübingen. Große Effekte auf die akademische Leistung oder das psychosoziale Wohlbefinden der Schüler sollte man sich davon jedoch nicht versprechen.

Erhöhtes Infektionsrisiko bei Jugendlichen mit therapieresistenter Depression

Bei Jugendlichen mit therapieresistenter Depression ist das Risiko für schwere bakterielle Infektionen und Sepsis bis zu siebenfach erhöht. Darauf deuten Ergebnisse einer landesweiten Studie aus Taiwan.

Hodentorsion: Nach sechs Stunden droht Organverlust

Bei einer Hodentorsion zählt jede Stunde: Sechs Stunden nach Beginn der Schmerzen sinken die Chancen auf einen Erhalt des Hodens erheblich. Mithilfe von TWIST-Score und Ultraschall lässt sich eine Torsion als Ursache der Schmerzen oft erkennen – bergen aber ein Risiko für falsch negative Befunde.

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Genschere/© topshots / stock.adobe.com, Bild in Bild: Im Vordergrund Frontalansicht von Milchzähnen in Okklusion. Links unten ist ein Zahndefekt ersichtlich. Im Hintergrund: Aufsicht auf die ersten bleibenden Molaren im Unterkiefer. Diese sind massiv geschädigt./© Richard Steffen | Oralprophylaxe & Kinderzahnmedizin (46)·4:250-251, Infusionspumpe vor Kind im Krankenhausbett/© Recycle Man / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Intensivmedizinische Überwachung/© sudok1 / Stock.adobe.com, Diagnosealgorithmus in TRANSLATE-NAMSE/© Krude H et al / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Kind wird beatmet/© reflektastudios / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Trockenblutkarte für Neugeborenenscreening/© Stefan Sauer / dpa, Vierjähriges Kind auf Arm der Mutter/© laura clay ballard / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Transversales CCT/© Ertl M et al. | all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Teleangiektasien der Mundschleimhaut/© Pflock S et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Schädel-MRT bei MELAS-Syndrom/© Springer Medizin, FLAIR-Aufnahme des Neurokraniums bei Patientin mit klassischer Galaktosämie/© Springer Medizin, Search Icon, Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Junge Frau im Gespräch mit Ärztin/© Halfpoint / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junge Hände und Smartphones/© nenetus / Fotolia, Junges Mädchen bei Psychotherapie/© StockPhotoPro / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Hodentorsion /© Wunsch R / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH