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01.02.2016 | Übersichten | Sonderheft 3/2016

Trauma und Berufskrankheit 3/2016

Strahlentherapie bei Fibromatosen

Ergebnisse bei Morbus Dupuytren und Morbus Ledderhose

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 3/2016
Autoren:
Karen Piefel, Thomas Schneider, Michael Heinrich Seegenschmiedt

Zusammenfassung

Hintergrund

Morbus Dupuytren (MD) und Morbus Ledderhose (ML) sind proliferative Bindegewebserkrankungen der Palmar- oder Plantaraponeurose. Zwei Drittel der Patienten weisen eine bilaterale Beteiligung auf. Die Erkrankung ist selten (1–2 % der Bevölkerung), der MD aber häufiger als der ML.

Klinik

Klinisch bestehen im Frühstadium subkutane Knoten und/oder Stränge. In späteren Stadien entstehen Beugekontrakturen der Finger und Funktionsdefizite der Hand beim MD oder Schmerzen mit Gangstörung beim ML.

Therapie und Ergebnisse

Therapieoptionen sind minimalinvasive und invasive operative Maßnahmen, Eigenfetttransplantation, Injektionen von Kollagenase oder Steroiden oder INF-γsowie die Stoßwellentherapie. Eine Operation ist v. a. bei Funktionsstörungen (Streckdefizit) der Finger indiziert. Die Strahlentherapie wirkt im Frühstadium der Krankheit vor allem auf die proliferierenden Fibroblasten. Dadurch kann ein Progress bzw. in der Folge eine Operation nach Strahlentherapie in 80–90 % vermieden und eine Remission der Knoten und Stränge in 20–30 % erreicht werden. Dies belegen auch klinische Studien mit fast 500 Patienten und über 5 Jahren Nachbeobachtung. Nach einer Bestrahlung an Hand- oder Fußfläche wurden keine erhöhten Komplikationen im Falle einer noch erforderlichen Operation beobachtet.

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